Diplomarbeit, 2010
145 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Bewegtbild auf Nachrichtensites als neuer Journalismus oder als altbekanntes Medium betrachtet werden kann. Die Arbeit untersucht die inhaltlichen und formalen Merkmale von SPIEGEL Online Video im Vergleich zu ARD Tagesschau und RTL aktuell, um die Entwicklung des Bewegtbildes im Online-Journalismus zu analysieren.
Die Einleitung führt in die Thematik der Diplomarbeit ein und erläutert die Problemstellung sowie die Zielsetzung. Kapitel I beleuchtet den theoretischen Bezugsrahmen, indem es das Internet als viertes Massenmedium, den Transaktionsprozess von Bewegtbild im Online-Zeitalter und die Entwicklung von Fernsehnachrichten im Kontext der Digitalisierung untersucht. Kapitel II widmet sich der empirischen Studie und beinhaltet die Methodik, die Durchführung der intermodalen Inhaltsanalyse sowie die Analyseergebnisse.
Bewegtbild, Online-Journalismus, Nachrichtensites, Fernsehnachrichten, Inhaltsanalyse, SPIEGEL Online Video, ARD Tagesschau, RTL aktuell, Interaktivität, Aktualität, Konvergenz, Crossmedialität.
Die Arbeit untersucht, ob Web-Videos neue journalistische Formen hervorbringen oder lediglich Fernsehnachrichten im Internet substituieren. Das Fazit deutet auf eine weitgehende Konvergenz hin.
Während klassische Nachrichten (ARD, RTL) oft politisch-wirtschaftlich geprägt sind, zeigen Nutzungsdaten bei SPIEGEL Online eine hohe Nachfrage nach kurzen, oft boulevardesken Inhalten.
Interaktivität ist ein theoretisches Merkmal des Netzes, die Arbeit analysiert jedoch kritisch, inwieweit diese in der journalistischen Praxis tatsächlich genutzt und von den Usern nachgefragt wird.
Laut der Studie generierten im Frühjahr 2009 vor allem boulevardeske Themen (z. B. Raser oder kuriose Mordvorwürfe) deutlich höhere Klickzahlen als klassische Politik- oder Wirtschaftsnachrichten.
Die Arbeit beleuchtet den „Sprung von Bildschirm zu Bildschirm“ und stellt fest, dass das Internet als viertes Massenmedium die Dominanz des klassischen Fernsehens zunehmend herausfordert.
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