Bachelorarbeit, 2010
37 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung des Sieges bei den antiken Olympischen Spielen für den Athleten. Es wird analysiert, welche unmittelbaren und langfristigen Folgen ein Olympiasieg für den Athleten in der Antike mit sich brachte, und welche Ehrungen ihm zuteil wurden.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die zentrale Frage nach der Bedeutung des Sieges bei den antiken Olympischen Spielen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Begriffserklärung von „Sieg“ und stellt verschiedene Ansätze aus der Literatur vor. Kapitel 3 analysiert die Teilnahmebedingungen an den antiken Olympischen Spielen und beleuchtet die Frage, wer das Recht besaß, an den Spielen teilzunehmen. Kapitel 4 untersucht die Ehrungen, die einem Olympiasieger zuteil wurden, sowohl an der heiligen Festspielstätte in Olympia als auch bei der Rückkehr in die Heimatpolis. Kapitel 5 analysiert die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen des Olympischen Sieges und beleuchtet die Vermarktung und politische Nutzung des Sieges. Kapitel 6 beleuchtet kritische Stimmen aus der Antike zum Thema des Sieges in Olympia. Kapitel 7 fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht vergleichende Parallelen zur Moderne.
Antike Olympische Spiele, Sieg, Athlet, Ehrungen, Heimatpolis, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kritik, Moderne.
Ein Sieg brachte dem Athleten den heiligen Ölbaumkranz und immense Ehre ein. Er galt als Günstling der Götter, was seinen sozialen Status massiv steigerte.
Die Ehrungen in der Heimat waren oft imposanter als in Olympia: Siegesfeiern, lebenslange Speisung auf Staatskosten, Steuerbefreiungen und Geldpreise waren üblich.
Ja, der Erfolg eines Athleten steigerte das Ansehen seiner Polis erheblich. Siege wurden als Beweis für die Stärke und göttliche Gunst der Stadt vermarktet.
Ja, einige antike Denker kritisierten, dass sportliche Leistungen höher bewertet wurden als geistige oder militärische Verdienste, die der Gesellschaft direkter nützten.
Teilnahmeberechtigt waren ursprünglich nur freie, männliche Griechen, die keine Blutschuld auf sich geladen hatten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

