Forschungsarbeit, 2009
61 Seiten, Note: 2.5
5.0 EINLEITUNG
5.1 AUSGANGSLAGE UND PROBLEMSTELLUNG
5.2 ZIELE UND VORGEHENSWEISE DER ARBEIT
5.3 BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN
5.3.1 DISCOUNTED-CASH-FLOW-METHODE (DCFM)
5.3.2 DUE DILIGENCE
5.3.3 FAMILIENEXTERNE NACHFOLGEREGELUNG
5.3.4 FOCUS GROUP
5.3.5 HEAD OF AGREEMENT (HOA)
5.3.6 LETTER OF INTENT (LOI)
5.3.7 MEMORANDUM OF UNDERSTANDING (MOU)
5.3.8 PRIVATE EQUITY
6.0 METHODIK
6.1 METHODOLOGIE
6.1.1 LITERATURSTUDIUM
6.1.2 UNTERNEHMENS-BEFRAGUNGEN
6.1.3 EXPERTEN-BEFRAGUNGEN
6.2 RISIKEN
7.0 ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG
7.1 ERGEBNISSE LITERATURSTUDIUM
7.1.1 UNTERNEHMENSEXTERNE ÜBERTRAGUNGSFORMEN
7.1.1.1 Management Buy-Out
7.1.1.2 Management Buy-Inn
7.1.1.3 Verkauf an Dritte
7.1.1.3.1 An Strategische industrielle Käufer
7.1.1.3.2 An Finanzinvestoren – Private Equity
7.1.1.3.3 Börsengang
7.1.1.3.4 Liquidation des Unternehmens
7.1.2 ERFOLGS-FAKTOREN FRANK HALTER UND EXTERNE EINFLUSS-FAKTOREN
7.1.2.1 Erfolgsfaktor 1: Anspruchsgruppen: Betroffene zu Beteiligten machen
7.1.2.2 Erfolgsfaktor 2: Nachfolgefähigkeit des Unternehmens
7.1.2.2.1 Bedrohung durch neue Wettbewerber
7.1.2.2.2 Bedrohung durch Substitute
7.1.2.2.3 Verhandlungsstärke der Lieferanten
7.1.2.2.4 Verhandlungsstärke der Kunden
7.1.2.2.5 Intensität der Rivalität im bestehenden Wettbewerb
7.1.2.2.6 Wirtschaftslage
7.1.2.3 Erfolgsfaktor 3: Umgang mit Beratungs-Dienstleistungen
7.1.2.3.1 Fachberatung
7.1.2.3.1.1 Wirtschafts-Prüfer
7.1.2.3.1.2 Treuhänder
7.1.2.3.1.3 Rechtsanwalt
7.1.2.3.1.4 Notar
7.1.2.3.1.5 Finanzierungs-/Finanz-Beratung
7.1.2.3.1.6 Vorsorge-Berater
7.1.2.3.1.7 Der Gutachter
7.1.2.3.1.8 Organisations- oder Management-Berater
7.1.2.3.2 Coaching
7.1.2.4 Erfolgsfaktor 4: Steuerliche und rechtliche Aspekte im Nachfolge- Prozess
7.1.2.5 Erfolgsfaktor 5: Finanzfragen im Nachfolge-Prozess
7.1.2.6 Zukunft des Unternehmers
7.2 ERGEBNISSE UNTERNEHMENS-BEFRAGUNG
7.2.1 ERFOLGS-FAKTOR 1: ANSPRUCHSGRUPPEN ZU BETEILIGTEN MACHEN
7.2.2 ERFOLGS-FAKTOR 2: NACHFOLGEFÄHIGKEIT DES UNTERNEHMENS
7.2.2.1 Intensität der Rivalität im Wettbewerb
7.2.2.2 Wirtschaftslage
7.2.3 ERFOLGS-FAKTOR 3: UMGANG MIT BERATUNGS-DIENSTLEISTUNGEN
7.2.4 ERFOLGS-FAKTOR 4: STEUERLICHE- UND RECHTLICHE ASPEKTE IM NACHFOLGE-PROZESS
7.2.5 ERFOLGS-FAKTOR 5: FINANZIELLE ASPEKTE IM NACHFOLGE-PROZESS
7.2.6 ERFOLGS-FAKTOR 6: ZUKUNFT DES UNTERNEHMERS
7.3 ERGEBNISSE EXPERTEN-BEFRAGUNGEN
7.3.1 ERFOLGS-FAKTOR 1: ANSPRUCHSGRUPPEN ZU BETEILIGTEN MACHEN
7.3.2 ERFOLGS-FAKTOR 2: NACHFOLGEFÄHIGKEIT DES UNTERNEHMENS
7.3.3 ERFOLGS-FAKTOR 3: UMGANG MIT BERATUNGS-DIENSTLEISTUNGEN
7.3.4 ERFOLGS-FAKTOR 4: STEUERLICHE- UND RECHTLICHE ASPEKTE IM NACHFOLGE- PROZESS
7.3.5 ERFOLGS-FAKTOR 5: FINANZIELLE ASPEKTE IM NACHFOLGE-PROZESS
7.3.6 ERFOLGS-FAKTOR 6: ZUKUNFT DES UNTERNEHMERS
8.0 KRITERIENKATALOG
8.1 ERFOLGS-FAKTOR 1: ANSPRUCHS-GRUPPEN ZU BETEILIGTEN MACHEN
8.2 ERFOLGS-FAKTOR 2: NACHFOLGEFÄHIGKEIT DES UNTERNEHMENS
8.3 ERFOLGS-FAKTOR 3: UMGANG MIT BERATUNGS-DIENSTLEISTUNGEN
8.4 ERFOLGS-FAKTOR 4: STEUERLICHE- UND RECHTLICHE ASPEKTE IM NACHFOLGE-PROZESS
8.5 ERFOLGS-FAKTOR 5: FINANZIELLE ASPEKTE IM NACHFOLGE-PROZESS
8.6 ERFOLGS-FAKTOR 6: ZUKUNFT DES UNTERNEHMERS
9.0 SCHLUSSFOLGERUNG
9.1 LIMITATIONEN
9.2 EMPFEHLUNGEN
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Erfolgsfaktoren und externe Einflussfaktoren für die außerfamiliäre Unternehmensnachfolge in gewerblichen Mikro-Unternehmen (Transaktionssumme unter 1 Mio. CHF) zu identifizieren und in einem Kriterienkatalog zusammenzuführen. Da bisherige wissenschaftliche Untersuchungen den speziellen Fokus auf Mikro-Unternehmen vernachlässigt haben, soll diese Forschungslücke durch eine dreistufige Methodik (Literaturanalyse, Unternehmensbefragungen, Experten-Interviews) geschlossen werden, um betroffenen Unternehmern trotz oft knapper Ressourcen für teure Beratungen eine Orientierungshilfe an die Hand zu geben.
7.1.1.1 Management Buy-Out
Ein Management Buy-Out (MBO) ist die Weitergabe des Unternehmens an einen oder mehrere Mitarbeiter des Unternehmens (Baur 2006). Dies ist meist die erste Lösung, da der Unternehmer ein Vertrauensverhältnis zu der oder den Personen besitzt. Die Finanzierung der Transaktion für die/den Mitarbeiter ist hier wohl die größte Herausforderung. Kann er das Geld nicht aufbringen, wird er wohl einen Finanzinvestor (Private Equity Gesellschaft) hinzuziehen müssen, welcher dann einen entsprechenden Anteil am Grundkapital des Unternehmens erhält. Jedoch besteht auch die Möglichkeit die Finanzierung darauf zu gründen, dass sich der Kaufpreis durch das Unternehmen im Laufe der Jahre selbst amortisiert. Man spricht in solchen Fällen von einem Leverage Buy-Out, wodurch die Finanzierung durch Vermögen und zukünftige Erträge des Unternehmens gedeckt werden (Kailer und Weiss 2005). Desweiteren kann bei einem MBO nicht der maximale Verkaufspreis realisiert werden, da der Verkauf an interne, oft langjährige Mitarbeiter oft auf einer Vertrauensbasis fundiert. Die hohe Komplexität bei Beizug von Finanzinvestoren im Verkaufsprozess, aber auch im Verhältnis Management und Investoren (z.B. Aktionärsbindungsvertrag), sind weitere Nachteile dieser Form von Unternehmens-Übertragung. Auf der anderen Seite ist bei der MBO Variante die Kontinuität in der Unternehmens-Führung durch die Übergabe an die eigenen Mitarbeiter gewährleistet. Der Verkaufsprozess verläuft hierbei diskreter, es müssen keine sensiblen Daten an Dritte offengelegt werden und die Know-How-Träger bleiben in der Unternehmung.
5.0 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik der familienexternen Unternehmensnachfolge für Mikro-Unternehmen mit einer Transaktionssumme von unter 1 Mio. CHF ein und begründet die Relevanz der Untersuchung.
6.0 METHODIK: Hier wird der dreistufige Forschungsansatz beschrieben, der eine Literaturanalyse, Unternehmensbefragungen und Experten-Interviews zur Datengewinnung umfasst.
7.0 ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG: Dieses Kapitel präsentiert die Erkenntnisse aus der Literaturrecherche, den Unternehmens- und Expertenbefragungen, strukturiert nach den sechs identifizierten Erfolgsfaktoren.
8.0 KRITERIENKATALOG: Hier werden die Forschungsergebnisse in einem zusammenfassenden Kriterienkatalog präsentiert, der die Erfolgsfaktoren und ihre externen Einflussfaktoren für Unternehmer übersichtlich darstellt.
9.0 SCHLUSSFOLGERUNG: Dieses Kapitel resümiert die Arbeit, diskutiert die Limitationen der Untersuchung und gibt Empfehlungen für weiterführende Forschungsaktivitäten.
Unternehmensnachfolge, Mikro-Unternehmen, Kriterienkatalog, Erfolgsfaktoren, Familienexterne Nachfolge, Management Buy-Out, Management Buy-In, Externe Einflussfaktoren, KMU, Due Diligence, Unternehmensbewertung, Beratungsdienstleistungen, Finanzierung, Unternehmensübergabe, Schweiz
Die Arbeit untersucht Erfolgsfaktoren und deren externe Einflussfaktoren im Kontext der familienexternen Unternehmensnachfolge bei gewerblichen Mikro-Unternehmen, deren Transaktionssumme 1 Million CHF nicht übersteigt.
Zentrale Themen sind die verschiedenen Formen der Nachfolge, die Rolle externer Berater, finanzielle Aspekte sowie die Auswirkungen des Marktumfelds und staatlicher Rahmenbedingungen auf den Nachfolgeprozess.
Das Hauptziel besteht darin, eine Forschungslücke bei Mikro-Unternehmen zu schließen und einen praxisnahen Kriterienkatalog zu entwickeln, der ausscheidenden Unternehmern eine Entscheidungshilfe bietet.
Es wird ein deduktiver, qualitativer Ansatz mit drei Phasen genutzt: Literaturstudium zur Theoriebildung, Unternehmensbefragungen zur Praxisprüfung und Experteninterviews zur Verifizierung der Ergebnisse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte theoretische Fundierung, die Vorstellung der Befragungsergebnisse und die abschließende Definition der Erfolgsfaktoren anhand der gesammelten Daten.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Unternehmensnachfolge, Erfolgsfaktoren, Mikro-Unternehmen, externe Einflussfaktoren und Kriterienkatalog definieren.
Die Arbeit identifiziert eine ausgeprägte Beratungsresistenz bei Kleinstunternehmen, die häufig auf hohen Kosten im Verhältnis zum Unternehmenswert und mangelndem Vertrauen in Berater beruht.
Die Wirtschaftslage gilt als entscheidender exogener Faktor, da sie Angebot und Nachfrage bei Nachfolgelösungen direkt beeinflusst und somit den Zeitpunkt sowie den realisierbaren Verkaufspreis maßgeblich mitbestimmt.
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