Forschungsarbeit, 2009
61 Seiten, Note: 2.5
Diese Arbeit untersucht die Kriterien und Erfolgsfaktoren für eine Unternehmensnachfolge in gewerblich tätigen Schweizer und baden-württembergischen KMU mit einer Transaktionssumme von weniger als 1 Mio. CHF. Ziel ist es, einen Kriterienkatalog zu entwickeln, der die relevanten Faktoren für einen erfolgreichen Nachfolgeprozess identifiziert und quantifiziert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Ausgangssituation und Problemstellung beschreibt. Die Ziele und Vorgehensweise der Arbeit werden dargelegt, sowie wichtige Begrifflichkeiten wie Discounted-Cash-Flow-Methode (DCFM), Due Diligence, Familienexterne Nachfolgeregelung, Focus Group, Head of Agreement (HOA), Letter of Intent (LOI), Memorandum of Understanding (MOU) und Private Equity erläutert.
Im Kapitel "Methodik" werden die angewendeten Methoden wie Literaturstudium, Unternehmens-Befragungen und Experten-Befragungen vorgestellt. Die Risiken der jeweiligen Methoden werden ebenfalls beleuchtet.
Das Kapitel "Ergebnisse der Untersuchung" präsentiert die Ergebnisse des Literaturstudiums, der Unternehmens- und Experten-Befragungen. Die Ergebnisse werden im Kontext der sechs Erfolgsfaktoren (Anspruchsgruppen zu Beteiligten machen, Nachfolgefähigkeit des Unternehmens, Umgang mit Beratungs-Dienstleistungen, Steuerliche und rechtliche Aspekte im Nachfolge-Prozess, Finanzielle Aspekte im Nachfolge-Prozess und Zukunft des Unternehmers) analysiert.
Das Kapitel "Kriterienkatalog" stellt den entwickelten Kriterienkatalog vor, der auf den Ergebnissen der Untersuchung basiert. Der Katalog beinhaltet die relevanten Kriterien für die Bewertung der Erfolgsfaktoren.
Unternehmensnachfolge, KMU, Erfolgsfaktoren, Kriterienkatalog, Anspruchsgruppen, Nachfolgefähigkeit, Beratung, Steuerliche Aspekte, Finanzielle Aspekte, Zukunft des Unternehmers, Transaktionssumme, Schweizer Unternehmen, Baden-Württembergische Unternehmen.
Zu den zentralen Faktoren gehören die Einbindung der Anspruchsgruppen, die Nachfolgefähigkeit des Unternehmens, der professionelle Umgang mit Beratern sowie die Klärung rechtlicher und finanzieller Fragen.
Dabei wird das Unternehmen nicht an Familienmitglieder, sondern an Externe übergeben, etwa durch einen Management Buy-Out (MBO), Management Buy-In (MBI) oder den Verkauf an Dritte.
Die Due Diligence ist eine detaillierte Prüfung des Unternehmens (finanziell, rechtlich, steuerlich), um Risiken für den Käufer zu minimieren und eine fundierte Kaufentscheidung zu ermöglichen.
Faktoren wie die allgemeine Wirtschaftslage, die Verhandlungsmacht von Kunden und Lieferanten sowie die Intensität des Wettbewerbs bestimmen maßgeblich den Wert und die Attraktivität des Unternehmens.
Ein Letter of Intent (LOI) drückt die Absicht aus, Verhandlungen zu führen, während ein Memorandum of Understanding (MOU) bereits konkretere Eckpunkte einer Vereinbarung festhält, meist jedoch noch nicht rechtlich bindend ist.
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