Bachelorarbeit, 2016
96 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
2 Anwendungsqualität
2.1 Einordnung des Begriffs
2.2 Softwaretests
2.2.1 Fehlerreduktion
2.2.2 Organisatorische Aspekte
2.3 Klassifikation von Softwaretests
2.3.1 Regressionstest
2.3.2 Black-Box-Test
2.4 Testautomatisierung
2.4.1 Gründe für Testautomatisierung
2.4.2 Teilautomatisierter Test
2.4.3 Automatisierungstools
2.4.4 Automatisierbarkeit nach Testarten
3 Vorgehensmodelle zur Software-Evaluation
3.1 Softwareauswahlprozess bei [Unkenntlich]
3.2 Phasenmodell der Auswahl von Standardsoftware
3.3 Phasenmodell der methodischen Softwareauswahl
3.4 Auswahl und Evaluation nach quantitativen Aspekten
3.5 Auswahl eines Softwaretest-Tools
3.6 Methodische Zusammenführung
4 Aktivitäten zur Sicherung der Qualität in der Anwendungsentwicklung
4.1 Charakteristika
4.2 Ist-Analyse
4.2.1 Gestaltungsparameter der Prozessanalyse
4.2.2 Gestaltungsparameter der Prozessmodellierung
4.2.3 Ergebnis
4.3 Effizienz des Ist-Prozesses
4.3.1 Reifegradmodell für die Integration in die Entwicklung (CMMI-DEV)
4.3.2 Reifegrad des Ist-Prozesses
4.3.3 Verbesserungspotenzial des Ist-Prozesses
4.4 Bewertung der Aufwände
4.5 Integration von GUI-Tests in den bestehenden Prozess
4.5.1 Abnahmetestgetriebene Entwicklung
4.5.2 Systemtest
4.5.3 Smoke-Test
4.5.4 Abnahmetest
5 Wirtschaftlichkeit von Tests der grafischen Benutzeroberfläche
5.1 Kostenstruktur der Anwendungsentwicklung
5.2 Einführung
5.2.1 Verwendete Variablen und Symbole
5.2.2 Grundlegende Definitionen und Gleichungen
5.3 Entwicklungskosten
5.3.1 Entfallene Aufwände
5.3.2 Zusätzliche Aufwände
5.3.3 Veränderte Aufwände
5.4 Wartungskosten
5.5 Kundenseitige Gesamtbetriebskosten
5.6 Vereinfachungen
5.6.1 Entwicklerzahl
5.6.2 Anwendungszahl
5.6.3 Bad-Fix-Quote
5.6.4 Effektivität der einzelnen Testarten
5.6.5 Gesamtfehlerzahl
5.6.6 Wartungskosten
5.6.7 Fehlerbehebungskosten
5.6.8 Anzahl DOM-Elemente
5.6.9 Kostensatz Anwendungsentwickler
5.6.10 Statistisch bestimmte Größen
5.7 Wirtschaftsmodell
5.7.1 Vorgehensweise
5.7.2 Erzeugung normalverteilter Pseudo-Zufallszahlen
5.7.3 Monte-Carlo-Simulation
5.7.4 Ergebnis
5.8 Metriken zur Überprüfung auf Qualitätsverbesserung
6 Anforderungsdefinition
6.1 Grundlagen
6.2 Methodik
6.3 Anforderungsermittlung
6.3.1 Stakeholderanalyse und -klassifikation
6.3.2 Ermittlungstechniken
6.4 Anforderungsformulierung
6.4.1 Auswahl der Notationstechniken
6.4.2 Semantische Normierung
6.4.3 Bereinigung sprachlicher Transformationseffekte
6.5 Ergebnis
7 Softwareauswahl
7.1 Marktanalyse
7.2 Vorauswahl
7.3 Teststellung
7.3.1 Vorgehen
7.3.2 Durchführung
7.4 Wirtschaftlichkeit
7.5 Bewertung
7.6 Entscheidung
8 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung von automatisierten Tests für grafische Benutzeroberflächen (GUI-Tests) von Webanwendungen, um die Qualitätssicherung in Softwareentwicklungsprozessen zu verbessern. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines quantitativen Evaluationsmodells, das die Wirtschaftlichkeit solcher Testmaßnahmen analysiert und als Entscheidungshilfe für Unternehmen dient.
Definition 2.3.7: Tests der grafischen Benutzeroberfläche (GUI-Tests)
Black-Box-Test (siehe Definition 2.3.2), der die grafische Benutzeroberfläche (GUI) einer Anwendung für Testaktivitäten benutzt.
Mit einem GUI-Test können unterschiedliche Testziele verfolgt werden. Er kann als funktionaler Test eingesetzt werden, um Fehler aufzudecken. Meist ist es vorteilhafter, die Funktionalität durch Komponententests abdecken zu lassen. Er kann aber auch zur Überprüfung der Ergonomie und Korrektheit von nicht-anwendungsspezifischen Standardfunktionalitäten der grafischen Benutzeroberfläche eingesetzt werden. Im Normalfall werden hierfür jedoch keine dedizierten Tests benötigt, da die Ergonomie und die Korrektheit bereits durch den Webdesigner beziehungsweise Compiler gewährleistet sind. Daher ist die wesentlichste Aufgabe von Tests der grafischen Benutzeroberfläche (GUI-Tests), zu überprüfen, ob die Bedienelemente auch mit den richtigen inhaltlichen Aktionen verbunden sind.
Der Einsatz von GUI-Tests wird erst unter Verwendung des Model-View-Controller-Musters in der Architektur der Anwendung wirklich sinnvoll. Denn dann ist eine saubere Trennung von Geschäftslogik, Datenhaltung und Oberfläche gegeben.
1 Einleitung: Beschreibt die Problematik unzureichender Qualitätssicherung bei wachsender Softwarekomplexität und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Anwendungsqualität: Legt die theoretischen Grundlagen fest, definiert den Qualitätsbegriff und klassifiziert verschiedene Softwaretest-Ansätze.
3 Vorgehensmodelle zur Software-Evaluation: Erarbeitet einen strukturierten Prozess zur Auswahl und Bewertung von Standardsoftware und Test-Tools.
4 Aktivitäten zur Sicherung der Qualität in der Anwendungsentwicklung: Analysiert den Ist-Zustand der Prozesslandschaft und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten durch Integration neuer Testaktivitäten auf.
5 Wirtschaftlichkeit von Tests der grafischen Benutzeroberfläche: Führt ein mathematisches Modell zur quantitativen Bestimmung der Wirtschaftlichkeit unter Einbeziehung verschiedener Kosteneinflussfaktoren ein.
6 Anforderungsdefinition: Beschreibt die systematische Ermittlung und Formulierung von Anforderungen unter Berücksichtigung von Stakeholderbedürfnissen.
7 Softwareauswahl: Wendet das entwickelte Evaluationsmodell auf den konkreten Fall an, inklusive Marktanalyse und abschließender Tool-Entscheidung.
8 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt eine Handlungsempfehlung sowie einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Softwarequalität, GUI-Tests, Testautomatisierung, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Anwendungsentwicklung, Prozessmodellierung, Software-Evaluation, Black-Box-Test, Regressionstest, Kosten-Nutzen-Analyse, Anforderungsmanagement, CMMI, Qualitätssicherung, Testwerkzeuge, Webanwendungen
Die Arbeit befasst sich mit der Automatisierung von Tests für grafische Benutzeroberflächen bei Webanwendungen, um die Softwarequalität effizienter zu sichern.
Die Schwerpunkte liegen auf Softwaretestmethoden, Prozessanalysen in der Entwicklung, Wirtschaftlichkeitsrechnungen für neue Testaktivitäten und dem Requirements Engineering.
Ziel ist es, ein quantitatives Modell zu erstellen, mit dem Unternehmen bewerten können, ob sich die Einführung eines GUI-Test-Tools aus betriebswirtschaftlicher Sicht lohnt.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse, Prozessmodellierung (BPMN), mathematischer Modellbildung (Kosten-Nutzen-Funktionen) und einer empirischen Tool-Evaluation (Monte-Carlo-Simulation) genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Klassifikation von Tests, die Ist-Analyse von Entwicklungsprozessen, die mathematische Herleitung eines Wirtschaftsmodells sowie die praktische Tool-Auswahl anhand eines Lastenhefts.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Anwendungsqualität, Testautomatisierung, Wirtschaftlichkeitsmodell und Anforderungsdefinition.
Das Pattern erlaubt eine saubere Trennung von Logik, Daten und Oberfläche, was die Testbarkeit und Robustheit der grafischen Benutzeroberfläche maßgeblich erhöht.
Da viele Variablen (wie Fehlerzahlen oder Aufwände) mit Unsicherheiten behaftet sind, dient die Simulation dazu, die Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Wirtschaftlichkeit der Test-Investition realistisch abzuschätzen.
Für den konkreten Anwendungsfall wird die Verwendung von Selenium empfohlen, da es bei vergleichsweise geringem Risiko das höchste Einsparpotenzial bietet.
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