Masterarbeit, 2009
126 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. IFRS Richtlinien
2.1 Einführung
2.2 Zweck und Aufgaben
2.3 Aufbau der IFRS
2.4 Vorteile der IFRS
2.5 Nachteile der IFRS
3. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
3.1 Einführung
3.2 Änderungen im Überblick
3.3 Änderungen im HGB-Konzernabschluss
4. Konzernabschluss
4.1 Grundlagen
4.1.1 Begriff Konzern und Konzernarten
4.1.2 Zweck und Aufgaben
4.1.3 Aufstellungspflicht
4.1.4 Befreiung
4.1.5 Beherrschung
4.1.6 Einheitsgrundsatz
4.1.7 Bestandteile
4.2 Konsolidierung
4.2.1 Einführung
4.2.2 Konsolidierungskreis
4.2.3 Control-Konzept und seine Grenzen
4.2.4 Vollkonsolidierung
4.2.4.1 Kapitalkonsolidierung
4.2.4.2 Schuldenkonsolidierung
4.2.4.3 Zwischenergebniskonsolidierung
4.2.4.4 Aufwands- und Ertragskonsolidierung
4.2.5 Einbeziehung von Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen
5. Konzernabschlussanalyse
5.1 Begriff der Konzernabschlussanalyse
5.2 Adressaten und Ziele
5.3 Inhaltliche Besonderheiten, Probleme und Grenzen
6. Aufbereitung der Jahresabschlussdaten
6.1 Methodische Schritte
6.2 Inhaltliche Aufbereitung der Bilanz
7. Auswertungsmethoden der Bilanzanalyse
7.1 Auswertungsinstrumente der Bilanzanalyse
7.2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme
7.2.1 Absolutzahlen
7.2.2 Verhältniszahlen
7.2.3 Kennzahlensysteme
7.3 Vergleichsmethoden
8. Teilbereiche der Bilanzanalyse als Kennzahlenrechnung
8.1 Finanzwirtschaftliche Analyse: Investition, Finanzierung und Liquidität
8.1.1 Investitionsanalyse
8.1.2 Finanzierungsanalyse
8.1.3 Liquiditätsanalyse
8.1.3.1 Deckungsgrade
8.1.3.2 Liquiditätsgrade
8.1.3.3 Kapitalflussrechnung / Cashflow
8.2 Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse: Die Ertragskraft
8.2.1 Ergebnisanalyse
8.2.1.1 Ergebnisquellenanalysen: Beurteilung der Erfolgsquellen
8.2.1.2 Die Ergebnisstruktur: Analyse der Aufwands- und Ertragsstruktur
8.2.2 Rentabilitätsanalyse
8.2.3 Wertschöpfungsanalyse
9. Fazit
Die Arbeit untersucht Konzernabschlüsse nach IFRS-Rechnungslegungsvorschriften sowie die Konzernbilanzanalyse als zentrales Beurteilungsinstrument. Das Hauptziel ist die Vermittlung des Sinns und Zwecks der IFRS-Konzernabschlussform und die detaillierte Beschreibung von Analyseverfahren zur finanz- und erfolgswirtschaftlichen Lage eines Konzerns.
4.2.4 Vollkonsolidierung
Die Vollkonsolidierung von einem Mutter- und einem Tochterunternehmen ist der bedeutendste Begriff im Zusammenhang mit Konzernabschlüssen. Bei einer Vollkonsolidierung geht man davon aus, dass alle Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie alle Erträge und Aufwendungen der einbezogenen Unternehmen vollständig in den Konzernabschluss aufzunehmen sind. Zusätzlich wird er bereinigt mit Hilfe der Korrekturfaktoren nach der Einheitstheorie.
Nach der Erwerbsmethode (vollständige Neubewertungsmethode) erwirbt das Mutterunternehmen durch den Kauf der Anteile der Tochter deren gesamte Vermögensbestände und Schulden. Ein Tochterunternehmen ist ab dem Erwerbstag nach der Neubewertungsmethode zu bewerten, wodurch stille Reserven aufgedeckt werden.
Daraufhin kann die Summe der einzelnen Jahresabschlüsse gebildet werden, die sich nach konzerneinheitlichen Anpassungsmaßnahmen ergeben haben. Des Weiteren werden die Beteiligungsbuchwerte am Tochterunternehmen im Einzelabschluss der Mutter ausgewiesen und mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochter verrechnet und eventuell durch Minderanteile gekürzt (Kapitalkonsolidierung).
Die Ermittlung eines Konzernabschlusses nach HGB unterscheidet sich nur geringfügig von der Abschlussermittlung nach IFRS, da die Erwerbsmethode sowohl nach IFRS wie auch nach HGB angewendet werden kann. Vorsicht geboten ist allerdings bei der Interessenzusammenführungsmethode, die nach HGB erlaubt, aber laut IFRS verboten ist.
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Fokus auf IFRS-Konzernabschlüsse und die Konzernbilanzanalyse als wichtigstes Instrument zur Beurteilung von Konzernbilanzen.
2. IFRS Richtlinien: Das Kapitel erläutert Entstehung, Aufbau (Framework, Standards, Interpretations), Zweck, Aufgaben sowie Vorteile und Nachteile der IFRS.
3. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG): Dieses Kapitel stellt das BilMoG als Alternative zu IFRS dar, erläutert dessen Modernisierungsaspekte und die daraus resultierenden Änderungen für den HGB-Konzernabschluss.
4. Konzernabschluss: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt Grundlagen (Begriff, Zweck, Aufstellungspflicht, Beherrschung) und detaillierte Konsolidierungsmethoden sowie die Einbeziehung verschiedener Beteiligungsformen.
5. Konzernabschlussanalyse: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Konzernabschlussanalyse, benennt die Adressaten und deren Ziele sowie die besonderen Probleme und Grenzen bei Konzernen.
6. Aufbereitung der Jahresabschlussdaten: Hier werden methodische Schritte zur Aufbereitung des Zahlenmaterials sowie die inhaltliche Aufbereitung der Bilanz für nachfolgende Kennzahlenanalysen beschrieben.
7. Auswertungsmethoden der Bilanzanalyse: Das Kapitel führt verschiedene Instrumente der Bilanzanalyse, Kennzahlensysteme und Vergleichsmethoden ein.
8. Teilbereiche der Bilanzanalyse als Kennzahlenrechnung: Dieser Hauptteil widmet sich der finanzwirtschaftlichen Analyse (Investition, Finanzierung, Liquidität) und der erfolgswirtschaftlichen Analyse (Ertragskraft, Ergebnisanalyse, Rentabilität, Wertschöpfung).
9. Fazit: Das Fazit fasst die behandelten Kernthemen zusammen, von der Konzernabschlussrechnungslegung über Konsolidierung bis hin zur Bedeutung der Bilanzanalyse mittels Kennzahlen.
IFRS, Konzernabschluss, Konzernbilanzanalyse, BilMoG, Konsolidierung, Vollkonsolidierung, Eigenkapital, Finanzwirtschaftliche Analyse, Liquidität, Rentabilitätsanalyse, Kennzahlen, Wertschöpfung, Jahresabschluss, Investition, Finanzierung
Die Master-Thesis beschäftigt sich mit Konzernabschlüssen nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) und der Analyse dieser Abschlüsse mittels der Konzernbilanzanalyse.
Zentrale Themen sind die IFRS-Rechnungslegung im Vergleich zum HGB-geprägten BilMoG, die detaillierten Schritte der Konzernkonsolidierung sowie verschiedene mathematische Verfahren zur Bilanzanalyse.
Ziel ist es, Sinn und Zweck der IFRS-Konzernabschlüsse zu vermitteln und praktische Analyseverfahren aufzuzeigen, die Aufschluss über die finanzielle und erfolgswirtschaftliche Lage eines Konzerns geben.
Es werden bilanztheoretische Analysen, die Zerlegung von Jahresabschlüssen, die Bildung von Kennzahlen sowie deren mathematische Auswertung (statische und dynamische Verfahren) angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Finanzwirtschaftliche Analyse (Investition, Finanzierung, Liquidität) und die Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse (Ergebnisquellen, Rentabilität, Wertschöpfung).
IFRS, Konzernabschluss, Konsolidierung, Liquidität, Kennzahlen, Eigenkapital und Rentabilität sind die bestimmenden Fachbegriffe.
Der Unterschied liegt insbesondere in den Erlaubnissen bei der Kapitalkonsolidierung; während nach HGB noch die Interessenzusammenführungsmethode möglich ist, ist diese nach IFRS verboten.
Sie unterscheiden sich in ihrem Liquiditätsgrad: Die Liquidität 1. Grades umfasst nur liquide Mittel, die 2. Grades fügt kurzfristige Forderungen hinzu, und die 3. Grades bezieht alle kurzfristigen Vermögenswerte ein.
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