Fachbuch, 2011
332 Seiten
Vorwort vom Parlamentarischen Staatssekretär a.D. Willy Wimmer
Einführung
Weichenstellung - Aufbruch in eine unipolare Welt?
Ein neues amerikanisches Jahrhundert: Wiederkehr der Geopolitik
Auf 9/11 folgt Amerikas »Global War on Terrorism«
Krieg im Krisenbogen: Machtpoker im Kaukasus – Kosovo redux?
Der Nachfolger von George W. Bush weckt trügerische Hoffnungen
Obama garantiert die außenpolitische Kontinuität
Epilog - Visionen vom Frieden
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der US-Außenpolitik nach dem Ende des Kalten Krieges und analysiert, inwiefern diese auf eine unipolare Vorherrschaft und eine Wiederkehr des Geo-Imperialismus abzielt. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie globale Krisenherde und die NATO als Instrumente genutzt werden, um strategische Interessen in einer eurasischen "strategischen Ellipse" zu sichern.
Weichenstellung - Aufbruch in eine unipolare Welt?
Die zeitgleiche Auflösung der Warschauer Vertragsorganisation und der Sowjetunion sollte eine zunächst hoffnungsvolle Zeitenwende in der internationalen Politik markieren, mit der sich unmittelbar viele sozialwissenschaftliche Untersuchungen in Deutschland beschäftigten.1 Heute wird die Auflösung der Sowjetunion mit dem gleichzeitigen Sieg über das sozialistische Gesellschaftssystem mit der unnachgiebigen Politik der Stärke in Verbindung gebracht. Zweifelsohne hatten die westlichen Rüstungsanstrengungen die UdSSR in ernste Bedrängnis gebracht – der Zusammenbruch der Sowjetunion und die folgende Freigabe Ostmitteleuropas ist daraus nicht zwingend abzuleiten.
Mit seinen Ideen von Perestroika und Glasnost wollte Michail Gorbatschow seit 1987 eine Reform des erstarrten politisch-bürokratischen Struktur erzwingen. Dazu meinte er westliche Standards übernehmen und Kooperationsbeziehungen mit den bisher als abhängige Staaten verstandenen ostmitteleuropäischen Satelliten – und sogar auch mit dem »Klassenfeind« – eingehen zu müssen.2 Während Ronald Reagan verharrt und noch die Fäuste ballt, geht ihm Gorbatschow mit ausgestreckter Hand entgegen. Ein symbolträchtiges Bild!
Vorwort vom Parlamentarischen Staatssekretär a.D. Willy Wimmer: Willy Wimmer reflektiert kritisch über die veränderte Grundstimmung in Washington nach dem Kalten Krieg und die völkerrechtswidrigen militärischen Interventionen, insbesondere gegen Jugoslawien.
Einführung: Die Einführung analysiert den Übergang von einer bipolaren Weltordnung hin zur US-geführten Unipolarität sowie die Rückkehr geopolitischer Interessen, wie sie bereits durch Geostrategen wie Mackinder formuliert wurden.
Weichenstellung - Aufbruch in eine unipolare Welt?: Dieses Kapitel beleuchtet das Ende der Sowjetunion und die damit einhergehende strategische Neuausrichtung der NATO, die zunehmend als Instrument für weltweite Einsätze transformiert wurde.
Ein neues amerikanisches Jahrhundert: Wiederkehr der Geopolitik: Hier wird der Fokus auf Institutionen wie das Marshall-Center und die PNAC gelegt, die das Ziel einer dauerhaften amerikanischen Dominanz in Eurasien verfolgen.
Auf 9/11 folgt Amerikas »Global War on Terrorism«: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen der Anschläge vom 11. September auf die US-Sicherheitsstrategie und die Instrumentalisierung des "Krieges gegen den Terror".
Krieg im Krisenbogen: Machtpoker im Kaukasus – Kosovo redux?: Der Text analysiert die instabile Lage im Kaukasus und die Rolle externer Mächte bei der Verschärfung lokaler Konflikte.
Der Nachfolger von George W. Bush weckt trügerische Hoffnungen: Eine kritische Betrachtung der Präsidentschaft Barack Obamas, der trotz Hoffnungen auf einen Wandel die Kontinuität US-amerikanischer Strategien beibehielt.
Obama garantiert die außenpolitische Kontinuität: Dieses Kapitel zeigt auf, wie die Obama-Administration trotz neuer Rhetorik an den grundlegenden geostrategischen Zielen in Afghanistan, Pakistan und dem Nahen Osten festhielt.
Epilog - Visionen vom Frieden: Der Epilog fasst die Notwendigkeit einer Abkehr von imperialen Machtansprüchen zusammen und plädiert für eine Friedenspolitik, die das Völkerrecht ins Zentrum stellt.
Geopolitik, Unipolare Welt, NATO-Transformation, US-Außenpolitik, Eurasien, Zentralasien, Naher Osten, Raketenschild, Völkerrecht, Militärintervention, Terrorismusbekämpfung, Geostrategie, Empire, Hegemonie, multipolare Ordnung.
Die Arbeit analysiert die US-amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik von der Zeit nach dem Kalten Krieg bis zur Ära Obama und hinterfragt die Machtansprüche der USA im eurasischen Raum.
Die zentralen Themen umfassen Geopolitik, die Rolle der NATO, US-geführte militärische Interventionen, sowie die Kontrolle über Energieressourcen in Zentralasien und dem Nahen Osten.
Die Arbeit hinterfragt das Bestreben der USA, eine unipolare Weltherrschaft zu etablieren, und untersucht, wie strategische Konzepte wie der "Global War on Terrorism" dazu genutzt werden.
Es handelt sich um eine geopolitische Analyse, die historische Dokumente, Strategiepapiere des Pentagons, internationale Verträge und aktuelle politische Entwicklungen auswertet.
Der Hauptteil befasst sich mit der NATO-Transformation, dem Aufbau von US-Regionalkommandos, den Konflikten am Balkan und im Kaukasus sowie der Kontinuität der US-Politik unter den verschiedenen Regierungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Geopolitik, Unipolarität, Hegemonie, Völkerrecht und imperiale Strategie charakterisiert.
Er wird als maßgeblicher Stratege identifiziert, dessen geopolitische Ideen zu Eurasien einen wesentlichen Einfluss auf die US-Außenpolitik und deren expansives Streben ausüben.
Die Osterweiterung wird nicht nur als Sicherheitspolitik, sondern als ein gezielter Versuch gewertet, Russland einzukreisen und den eurasischen Raum in eine US-geführte Sicherheitsstruktur zu integrieren.
Die Sicherung der Kontrolle über Öl- und Gasressourcen in Zentralasien und am Persischen Golf bildet laut Autor das ökonomische Fundament der US-geopolitischen Interessen in diesen Regionen.
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