Diplomarbeit, 1999
66 Seiten, Note: 1,0
1 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Schwachstelle und Schwachstellenanalyse
2.2 Information, Informationssystem und Informationsverarbeitung
2.3 Informationsmanagement und Informationssicherheit
3 Schwachstellen bei der strategischen Sicherheitsplanung
3.1 Situationsanalyse
3.1.1 Definition des Informationssystems
3.1.2 Planung und Analyse der IV-Prozesse
3.2 Sicherheitsziele
3.2.1 Planung der Sicherheitsziele
3.2.2 Einteilung in Risikofelder und Gefahrenanalyse
3.3 Maßnahmenplanung
3.3.1 Ermittlung der Sicherheitsanforderungen
3.3.2 Strukturierung der Sicherheitsmaßnahmen
3.3.3 Bestimmung der Sicherheitsdienste
3.3.4 Auswahl der Sicherheitsmechanismen
4 Schwachstellen im administrativen und operativen Bereich
4.1 Bestehende Konzepte zur Beurteilung der Informationssicherheit
4.1.1 Vorstellung und Diskussion der Kriterienwerke
4.1.1.1 Orange Book (TCSEC)
4.1.1.2 IT-Sicherheitskriterien und IT-Evaluationshandbuch
4.1.1.3 White Book: ITSEC und ITSEM
4.1.1.4 Common Criteria
4.1.1.5 Dimensionen der Zertifizierung
4.1.2 Datenschutz und Datensicherheit
4.2 Instrumente des Sicherheitsmanagements
4.2.1 Fehler-Möglichkeiten-Einfluss-Analyse
4.2.1.1 Prozess-FMEA
4.2.1.2 Konstruktions-FMEA
4.2.1.3 System-FMEA
4.2.1.4 Top-Down-FMEA
4.2.2 IT-Sicherheitshandbuch und Safety-Case-Prinzip
4.2.3 Sicherheitsauditing
4.2.4 Absicherung von Papiersystemen
4.2.5 Kosten- und Nutzenanalyse
4.2.6 Organisation der Informationssicherheit und personelle Sicherheit
5 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Schwachstellenanalyse-Systems (SSA) für die Informationssicherheit, das eine universell anwendbare Methode zur Identifikation und Bewertung von Sicherheitsrisiken in betrieblichen Informationssystemen bietet. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Sicherheitsdefizite systematisch über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg identifiziert werden können, um eine effektive und zielgerichtete Maßnahmenplanung zu ermöglichen.
Axiom der Ortsdifferenz
Eine Schwachstelle ist nicht unbedingt der Ort der Schwachstellenursache, d. h. eine Trennung von Ursachenort und Störungsort ist möglich. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Mitarbeiter nicht ausreichend in der Anwendung eines Programmes geschult ist und eine unsachgemäße Bildschirmeingabe tätigt. Die Störung wird sicherlich an einer Stelle zum Vorschein treten, die nicht zwangsläufig auf die Ursache „Mitarbeiterfehlverhalten“ schließen lässt.
Für die weiteren Ausführungen wird der Analysegegenstand „Schwachstelle“ wie folgt definiert: Eine Schwachstelle ist ein kausaler Ereignisort, an welchem eine reale oder potentielle Abweichung von einem erwünschten Zustand explizit auftritt oder implizit auftreten kann. Sie kann mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln so verändert werden, dass die Schadenshäufigkeit und/oder der Schadensumfang sich verringert. Solche Schwachstellen lassen sich bei der Informationsverarbeitung eigentlich in allen Bereichen finden.
1 Ziel und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Problemstellung der betrieblichen Informationssicherheit und Erläuterung des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe „Schwachstelle“ und „Informationssicherheit“ sowie Einbettung in das Informationsmanagement.
3 Schwachstellen bei der strategischen Sicherheitsplanung: Detaillierte Betrachtung der strategischen Sicherheitsplanung, inklusive der Situationsanalyse, der Definition von Sicherheitszielen und der methodischen Maßnahmenplanung.
4 Schwachstellen im administrativen und operativen Bereich: Analyse von Sicherheitskonzepten, Kriterienwerken und praktischen Instrumenten wie der FMEA zur Schwachstellenaufdeckung im laufenden Betrieb.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit in Form einer umfassenden Checkliste zur Schwachstellenanalyse für unterschiedliche Unternehmensebenen.
Informationssicherheit, Schwachstellenanalyse, Informationsmanagement, FMEA, Sicherheitskonzept, Risikomanagement, IT-Sicherheit, Sicherheitsaudit, Datenschutz, Prozessmodellierung, Sicherheitsziele, Sicherheitsmechanismen, Zertifizierung, IT-Infrastruktur, Sicherheitsbeauftragter.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Analyse von Schwachstellen in der Informationssicherheit innerhalb betrieblicher Informationssysteme, um ein effektives Sicherheitsmanagement zu ermöglichen.
Zentrale Themen sind die strategische Sicherheitsplanung, die Analyse von Sicherheitsanforderungen, die Anwendung von Qualitätsmanagement-Methoden auf IT-Sicherheitsprozesse sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für Datenschutz und Sicherheit.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines universell anwendbaren Systems zur Schwachstellenanalyse (SSA), das sowohl strategische als auch administrative und operative Unternehmensbereiche abdeckt.
Es wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der Elemente der Wirtschaftsinformatik mit Methoden des Qualitätsmanagements (wie der FMEA) kombiniert, um ein strukturiertes Vorgehen bei der Schwachstellenidentifikation zu ermöglichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die strategische Sicherheitsplanung sowie die Schwachstellenanalyse im administrativen und operativen Bereich unter Nutzung verschiedener Kriterienwerke und Sicherheitsmanagement-Instrumente.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Informationssicherheit, Schwachstellenanalyse, Informationsmanagement, FMEA, Sicherheitskonzept und IT-Infrastruktur.
Die Fehlermöglichkeiten- und Einflussanalyse (FMEA) ermöglicht es, potenzielle Fehlerursachen und deren Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten systematisch zu erfassen, bevor Schäden entstehen.
Die Verbindlichkeit wird neben den klassischen Sicherheitszielen (Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit) als gleichrangiger und entscheidender Aspekt für moderne, durch IT-Kommunikation geprägte Geschäftsprozesse und digitale Signaturen betrachtet.
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