Masterarbeit, 2026
175 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Master-Arbeit beschäftigt sich mit den Erwartungen, Potenzialen und Risiken des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz im Recruiting. Darüber hinaus leistet sie einen Beitrag zu einer fundierten, ethisch und rechtlich reflektierten sowie praxisorientierten Implementierung von KI-gestützten Lösungen im Personalwesen. Vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und Automatisierung verändern KI‑Technologien bereits heute die Art und Weise, wie Unternehmen Bewerbungsprozesse gestalten. Aufgaben wie Lebenslauf‑Screening (CV‑Parsing), Matching von Profilen, Terminplanung oder Assessments, werden teil- oder vollautomatisiert, wodurch Effizienzgewinne, Zeitersparnis und eine verbesserte Candidate Experience möglich erscheinen. Gleichzeitig treten mit diesen Technologien neue Herausforderungen auf. Etwa hinsichtlich Fairness und Bias, Nachvollziehbarkeit algorithmischer Entscheidungen, Datenschutzanforderungen, Integrationsaufwand sowie Fragen der Verantwortlichkeit und Governance. Konkreter geht es darum, wie Unternehmen geeignete KI‑Tools auswählen müssen und diese technisch sowie organisatorisch in bestehende Rekrutierungsprozesse einbinden können. Dabei ist jedoch unklar, wie eine korrekte Implementierung und nahtlose Integration zu erfolgen hat. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass KI‑Algorithmen unbeabsichtigt Vorurteile reproduzieren oder verstärken, wodurch die Fairness im Auswahlverfahren gefährdet wird. Es stellt sich daher die Frage, wie faire Bewerbungsprozesse sichergestellt werden können. Die oft unzureichende Transparenz und Nachvollziehbarkeit algorithmischer Entscheidungen untergräbt zudem das Vertrauen in die Technologie und wirft ethische Fragestellungen auf. Wie lassen sich Entscheidungen sichtbar machen und ethische Anforderungen berücksichtigen? Schließlich ist wenig darüber bekannt, welche Erwartungen und Bedenken Personalverantwortliche sowie Bewerbende gegenüber KI‑basierten Recruiting‑Werkzeugen haben und welche Faktoren deren Akzeptanz beeinflussen. Diese offenen Punkte bilden die Problemstellung der Arbeit. Vor diesem Hintergrund zielt diese Arbeit darauf ab, die Perspektive der Praxis systematisch zu erfassen, zentrale Chancen und Risiken analytisch zu identifizieren sowie daraus theoriegestützte und operationalisierbare Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu formulieren. [...]
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