Diplomarbeit, 2010
114 Seiten
1 Einleitung
1.1 Motivation und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Umfeldanalyse der Energiewirtschaft
2.1 Regulatorisches Umfeld
2.2 Akteure der Wertschöpfungskette
2.3 Intelligente Technologien
2.3.1 Zeitgeist „Smart“
2.3.2 Smart Metering
2.3.3 Smart Grid
3 Szenarioanalyse als Untersuchungsmethode
3.1 Grundlagen
3.2 Informationsquellen
3.2.1 Literaturanalyse
3.2.2 Expertenbefragung
3.2.3 Szenario-Team
3.3 Prozess
4 Ergebnisse der Szenarioanalyse
4.1 Einflussanalyse
4.1.1 Identifikation von Einflussbereichen
4.1.2 Einfluss-Matrix und System-Grid
4.2 Deskriptoren
4.2.1 Schlüsselfaktoren
4.2.2 Trends
4.2.3 Trendbruchereignis
4.3 Konsistenz-Bewertung
5 Szenarien und Konsequenzanalyse
5.1 The Green Age
5.1.1 Szenario
5.1.2 Chancen & Risiken
5.2 Zweibahnstraße
5.2.1 Szenario
5.2.2 Chancen & Risiken
5.3 Agenda 2025
5.3.1 Szenario
5.3.2 Chancen & Risiken
5.4 Berlicon Valley
5.4.1 Szenario
5.4.2 Chancen & Risiken
5.5 Handlungsempfehlungen für Energieversorger
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung
6.2 Kritische Würdigung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Smart Metering und Smart Grid auf die deutsche Energiewirtschaft im Jahr 2025. Ziel ist es, mittels einer Szenarioanalyse Treiber und Hemmnisse zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für Energieversorger abzuleiten.
2.3.1 Zeitgeist „Smart“
Der Begriff „smart“ wird heute in einer Vielzahl von Zusammenhängen und in schier unerschöpflich vielen Kombinationen verwendet. Wird sich der weltweit größten Suchmaschinen bedient, erhält man 265 Mio. bzw. 1, 29 Mrd. Ergebnisse. Ein Sammelsurium an Smart Boards und Smart Cards, das Fahrzeug Smart, Smart Drugs und etliche weitere kommerzielle und nicht kommerzielle Anbieter treten zum Vorschein. Zum Vergleich: Das Wort „financial crisis“ ergibt lediglich 45 Mio. bzw. 302 Mio. Treffer in der Welt der Interneteinträge. Was also ist „smart“?
Das Oxford Advanced Learned Dictionary übersetzt „smart“ als „clever, schlau, intelligent“, fügt aber noch einen technischen Aspekt hinzu: „computer-controlled of a device, especially (...) to act in an intelligent way“. In einem computerbezogenen Kontext nutzte erstmals in den späten Sechzigern der Harvard-Professor Gerard Salton die Abkürzung SMART für „Salton’s Magical Automatic Retriever of Text“. Dieser Algorithmus nahm erstmals auf Grundlage von Suchanfragen Auswertungen vor, um so die Ergebnisse zu verbessern. Seine Forschung gilt immer noch als die erste digitale Suchmaschine. In der IT-Industrie machte sich 1999 eine Kooperation aus IBM, Western Digital, Compaq und SeaGate den Begriff zunutze. Um die Betriebssicherheit der neuesten Festplattengeneration weiter zu erhöhen etablierten sie einen gleichnamigen Standard dessen Akronym der Bezeichnung S.M.A.R.T für „Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology“ steht.
1 Einleitung: Motivation und Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung globaler Klimaziele und der technologischen Entwicklungen.
2 Umfeldanalyse der Energiewirtschaft: Analyse der Gesetzgebung und der Akteure in der Wertschöpfungskette sowie Definition intelligenter Technologien.
3 Szenarioanalyse als Untersuchungsmethode: Darstellung der methodischen Vorgehensweise, Informationsquellen und des Prozesses der Szenarioanalyse.
4 Ergebnisse der Szenarioanalyse: Identifikation und Bewertung von Einflussbereichen, Schlüsselfaktoren und Trends zur Vorbereitung der Szenarien.
5 Szenarien und Konsequenzanalyse: Detaillierte Ausarbeitung der vier Szenarien mit Chancen, Risiken und Handlungsempfehlungen.
6 Diskussion: Zusammenfassung der Ergebnisse, kritische Reflexion des Vorgehens und Ausblick für die Forschung.
Smart Metering, Smart Grid, Energiewirtschaft, Szenarioanalyse, Deutschland 2025, Erneuerbare Energien, Digitalisierung, Energiewende, Smart Home, Lastmanagement, Netzinfrastruktur, Datenmanagement, Prosumer, Standardisierung, Nachhaltigkeit
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen intelligenter Technologien wie Smart Meter und Smart Grid auf die deutsche Energiewirtschaft bis zum Jahr 2025.
Die Schwerpunkte liegen auf der Regulatorik, der Wertschöpfungskette, der technologischen Vernetzung sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz und wirtschaftlichen Machbarkeit.
Das Ziel besteht darin, durch die Entwicklung vier verschiedener Zukunftsszenarien Unsicherheiten zu reduzieren und Handlungsempfehlungen für Akteure in der Energiebranche zu formulieren.
Es wird die Methode der Szenarioanalyse nach dem Battelle-Institut verwendet, ergänzt durch Expertenbefragungen und eine qualitative Inhaltsanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Umfeldanalyse, die Erläuterung der Untersuchungsmethode, die Ergebnispräsentation der Szenarioanalyse sowie die abschließende Konsequenzanalyse.
Die zentralen Schlagworte sind Smart Metering, Smart Grid, Szenarioanalyse und die deutsche Energiewirtschaft.
Die Szenarien heißen "The Green Age", "Zweibahnstraße", "Agenda 2025" und "Berlicon Valley", wobei jedes unterschiedliche politische und wirtschaftliche Entwicklungsverläufe beschreibt.
Die Arbeit identifiziert die mangelnde Leistungsfähigkeit und Reife der Batterietechnologie als eines der Haupthemmnisse, um Elektroautos umfassend in den Stromhandel zu integrieren.
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