Masterarbeit, 2025
56 Seiten
1 Rückblick auf Teil I: Theoretische Grundlagen und Vorgehensmodell
1.1 Forschungskontext und Zielsetzung
1.2 Theoretische Grundlagen
1.3 Empirische Befunde aus den Experteninterviews
1.4 Das Vorgehensmodell im Überblick
1.5 Abgrenzung und Überleitung zu Teil II
2 Einführung in den zweiten Teil
2.1 Zielsetzung und Aufbau des zweiten Teils
2.2 Methodik der Fallstudienforschung
2.3 Auswahl der Fallstudienunternehmen
3 Szenario I: Maschinenbau KMU – Stufe 1 zu Stufe 2
3.1 Unternehmensprofil
3.2 Ausgangssituation der ICT-Organisation
3.3 Analyse der Wirkungsbereiche
3.4 Strategische Massnahmen
3.5 Ergebnisse und Erkenntnisse
4 Szenario II: Gesundheitswesen – Stufe 1 zu Stufe 2
4.1 Unternehmensprofil
4.2 Ausgangssituation der ICT-Organisation
4.3 Analyse der Wirkungsbereiche
4.4 Strategische Massnahmen
4.5 Ergebnisse und Erkenntnisse
5 Szenario III: Technologieunternehmen – Stufe 2 zu Stufe 3
5.1 Unternehmensprofil
5.2 Ausgangssituation der ICT-Organisation
5.3 Analyse der Wirkungsbereiche
5.4 Strategische Massnahmen
5.5 Ergebnisse und Erkenntnisse
6 Branchenübergreifender Vergleich der Szenarien
6.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
6.2 Kritische Erfolgsfaktoren
6.3 Häufige Stolpersteine
7 Erweitertes Vorgehensmodell
7.1 Erkenntnisse aus den Fallstudien
7.2 Aktualisiertes Reifegradmodell
7.3 Praxisleitfaden für das Management
8 Schlussbetrachtung Teil II
8.1 Fazit
8.2 Wissenschaftlicher Beitrag
8.3 Ausblick und weiterführende Forschung
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Anwendbarkeit eines entwickelten Vorgehensmodells zur Steigerung der IT-Service-Management-Maturität in Schweizer KMU durch konstruierte Praxisszenarien zu illustrieren, zu prüfen und auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse weiterzuentwickeln.
3.4.1 Phase 1: Stabilisierung (Monate 1–4)
Die erste Phase hatte zum Ziel, unmittelbare Schmerzpunkte zu adressieren und die Voraussetzungen für die strukturellen Massnahmen der Folgemonate zu schaffen. Im Vordergrund standen die Dokumentation der wichtigsten Systeme, die Einführung eines strukturierten Incident-Management-Prozesses und die Durchführung einer initialen Kundenbefragung.
Als zentrales Instrument dieser Phase diente ein 'ICT-Systemkataster' – eine strukturierte Tabelle aller betriebskritischen ICT-Systeme mit Angaben zu Verantwortlichkeit, Kontaktpersonen, Abhängigkeiten und einem Kurznotfall-Handbuch. Dieses Kataster wurde in den ersten vier Wochen durch den ICT-Leiter und die Systemverantwortlichen gemeinsam erarbeitet und im frisch eingeführten Information-Management-System (Confluence-basiert) abgelegt. Die Erstellung des Katasters stellte damit den ersten Quick Win dieser Phase dar: In wenigen Wochen war für alle Beteiligten erstmals sichtbar, welche Systeme existieren, wer verantwortlich ist und wie bei Ausfällen vorzugehen ist.
Parallel dazu wurde das bestehende Ticketsystem (JIRA Service Management) neu konfiguriert und mit standardisierten Kategorien, Prioritätsregeln und SLA-Timern ausgestattet. Ein wöchentliches ICT-Teammeeting wurde eingeführt, in dem offene Tickets besprochen und Prioritäten abgestimmt wurden.
1 Rückblick auf Teil I: Theoretische Grundlagen und Vorgehensmodell: Dieses Kapitel fasst die theoretischen Fundamente und das im ersten Teil entwickelte Vorgehensmodell kompakt zusammen, um die Grundlage für den zweiten Teil zu bilden.
2 Einführung in den zweiten Teil: Hier werden Zielsetzung, methodischer Ansatz der konstruierten Fallstudien sowie die Auswahl der betrachteten Unternehmen erläutert.
3 Szenario I: Maschinenbau KMU – Stufe 1 zu Stufe 2: Das erste Szenario illustriert die Maturitätssteigerung eines Maschinenbauers von der chaotischen Stufe 1 zur geführten Stufe 2.
4 Szenario II: Gesundheitswesen – Stufe 1 zu Stufe 2: Dieses Szenario zeigt die Herausforderungen der Maturitätssteigerung in einem stark regulierten Umfeld unter hohem Druck.
5 Szenario III: Technologieunternehmen – Stufe 2 zu Stufe 3: Die dritte Fallstudie befasst sich mit der fortgeschrittenen Entwicklung von Stufe 2 auf Stufe 3 in einem wachstumsstarken Softwareunternehmen.
6 Branchenübergreifender Vergleich der Szenarien: Die Erkenntnisse aus allen Fallstudien werden hier synthetisiert, um Erfolgsfaktoren und Stolpersteine branchenübergreifend zu identifizieren.
7 Erweitertes Vorgehensmodell: Dieses Kapitel präsentiert die Weiterentwicklung des Modells auf Basis der Fallstudienerkenntnisse, inklusive eines aktualisierten Reifegradmodells und eines Management-Leitfadens.
8 Schlussbetrachtung Teil II: Die Arbeit schliesst mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einer Reflexion des wissenschaftlichen Beitrags und einem Ausblick auf weiterführende Forschung.
IT-Service-Management, Maturität, CMMI, Schweizer KMU, Vorgehensmodell, ITIL, Fallstudienforschung, Prozessoptimierung, Serviceorientierung, IT-Infrastruktur, Wissensmanagement, Change-Management, Kundenzufriedenheit, IT-Governance, Digitalisierung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen und nachhaltigen Steigerung der Maturität im IT-Service-Management innerhalb von Schweizer KMU-Unternehmen.
Zentrale Themen sind die Anwendung von Reifegradmodellen (CMMI) in der Praxis, die Analyse von fünf Wirkungsbereichen (ICT-Dienstleistungen, Mensch & Kultur, Information Management, ICT-Prozesse, ICT-Infrastrukturen) und die Bedeutung kultureller Veränderungen.
Das primäre Ziel ist es, ein im ersten Teil der Thesis theoretisch entwickeltes Vorgehensmodell durch konstruierte Praxisszenarien zu illustrieren, auf seine Plausibilität zu prüfen und zu einem erweiterten Leitfaden für das Management weiterzuentwickeln.
Es wird die Methode der konstruierten Praxisszenarien (constructed vignettes) verwendet, die auf empirischen Erkenntnissen aus Experteninterviews des ersten Teils basiert und als anerkannter Forschungsansatz in der Wirtschaftsinformatik gilt.
Der Hauptteil analysiert drei detaillierte Praxisszenarien aus den Branchen Maschinenbau, Gesundheitswesen und Technologie, vergleicht diese miteinander und leitet daraus ein erweitertes Modell ab.
Die Arbeit lässt sich am besten mit IT-Service-Management, Maturität, CMMI, Schweizer KMU, Vorgehensmodell und Prozessoptimierung beschreiben.
Die Arbeit identifiziert Mensch & Kultur als eine notwendige Enabler-Funktion. Ohne eine serviceorientierte Grundhaltung im Team bleiben rein technische oder prozessuale Massnahmen wirkungslos.
Der Übergang von Stufe 1 auf Stufe 2 ist primär als Strukturaufbauprojekt zu verstehen, während der Sprung von Stufe 2 auf Stufe 3 einen komplexeren Kulturwandel hin zu einer datengestützten, proaktiven Steuerung erfordert.
Er dient als wichtiges Quick-Win-Instrument zur Stabilisierung, da er Transparenz über betriebskritische Systeme, Zuständigkeiten und Abhängigkeiten schafft.
Die Arbeit zeigt, dass ohne explizite Nachhaltigkeitsmechanismen, wie regelmässige Reifegradchecks und KVP, die Gefahr eines Rückfalls in alte Verhaltensmuster nach Projektabschluss sehr hoch ist.
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