Magisterarbeit, 2010
166 Seiten, Note: 1,3
Diese Magisterarbeit untersucht die PISA-Studie aus der Perspektive von Lehrern und der Lehrerausbildung. Sie befasst sich mit den Folgen der PISA-Ergebnisse für die deutsche Bildungslandschaft und beleuchtet kritisch die Rolle der Lehrer im Kontext von PISA.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Anlass und die Ziele der Untersuchung erläutert. Anschließend werden die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe des PISA-Schocks beleuchtet. Das dritte Kapitel bietet einen Überblick über ausgewählte Veröffentlichungen zum Thema PISA. Die folgenden Kapitel befassen sich mit der Datenaufbereitung, der Darstellungsform und der Illustration der Ergebnisse mit konkreten Szenen aus dem Schulalltag. Ein Exkurs zum zugrundegelegten Menschen- und Unterrichtsbild, eingebettet in humanistische Psychologie und Neurobiologie, wird in Kapitel sieben präsentiert. Die Kernanalyse der Arbeit findet in Kapitel acht statt, in dem ausgewählte PISA-Befunde interpretiert und analysiert werden. Die Interpretation konzentriert sich auf die Bereiche Einschätzung des Nutzens von Schule, Lehrer-Schüler-Beziehungen, Arbeitsbereitschaft der Schüler, Interesse am Schüler, Hilfe im Unterricht und Disziplin im Unterricht.
PISA-Studie, Lehrerausbildung, Bildungslandschaft, PISA-Schock, Lehrerrolle, Menschenbild, Unterrichtsbild, Lehrer-Schüler-Beziehung, Lernmotivation, Unterrichtsstörungen, Berufsethische Verantwortung.
Die Studie zeigt, dass deutsche Lehrer in Bezug auf die zwischenmenschliche Interaktion signifikant schlechter beurteilt werden als ihre Kollegen in Finnland oder Kanada.
Es bezeichnet die öffentliche Bestürzung über das unterdurchschnittliche Abschneiden deutscher Schüler in den ersten internationalen PISA-Leistungsvergleichen.
Die Arbeit weist auf Korrelationen hin, wonach ein positives soziales Klima und das Interesse der Lehrer am Wohlergehen der Schüler die Punktwerte in den Tests beeinflussen.
Die Kultusministerkonferenz entschied sich dagegen, unter anderem aufgrund bereits vorliegender nationaler Zusatzerhebungen, was Anlass für diese explorative Studie war.
Es wird eine ständige praxisorientierte Forschung gefordert, die insbesondere den "zwischenmenschlichen Binnenraum" der Schule und die Beziehungsgestaltung in den Fokus nimmt.
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