Bachelorarbeit, 2007
60 Seiten
Diese Arbeit befasst sich mit der Jugendkultur Heavy Metal und untersucht deren Einfluss auf die Prozesse der Identitätsbildung und Selbstfindung von Jugendlichen. Ziel ist es, die Frage zu beantworten, inwieweit Heavy Metal als Jugendkultur einen positiven Einfluss auf die Entwicklung einer eigenen Identität haben kann.
Die Einleitung führt in die Thematik der Jugendkultur Heavy Metal ein und stellt die Fragestellung der Arbeit vor. Kapitel 2 beleuchtet die geschichtliche Entwicklung des Genres und die gängigen Vorurteile, die gegenüber Heavy Metal und seinen Anhängern bestehen. Kapitel 3 widmet sich dem Komplex Jugend, Jugendkulturen und Identität, wobei die Bedeutung von Entwicklungsaufgaben, Sozialisation und Identitätsbildung im Jugendalter erörtert wird. Kapitel 4 untersucht den Einfluss von Heavy Metal auf die Entwicklung von Jugendlichen, insbesondere im Hinblick auf den Stellenwert des Genres, die Geschlechtsidentität und die Auswirkungen auf die Entwicklungsaufgaben der Jugendphase.
Heavy Metal, Jugendkultur, Identitätsbildung, Selbstfindung, Sozialisation, Entwicklungsaufgaben, Geschlechtsidentität, Vorurteile, Klischees, Musikgenre, Jugendphase, Lebensstil.
Ja, Heavy Metal kann Jugendlichen einen stabilen sozialen Rahmen bieten, in dem sie Rollen testen und ihre eigene Identität abseits gesellschaftlicher Normen entwickeln können.
Oft wird die Szene fälschlicherweise mit Satanismus, Aggression oder mangelnder Intelligenz assoziiert, was meist auf Unkenntnis der Lebensphilosophie beruht.
Dazu gehören der Aufbau eines eigenen Wertesystems, die Akzeptanz des eigenen Körpers und die Vorbereitung auf eine berufliche Karriere sowie soziale Rollen.
Die Musik und die Szene bieten spezifische Ausdrucksformen für Männlichkeit und Weiblichkeit, die zur Festigung der Geschlechtsrolle beitragen können.
Dieser Ansatz betrachtet die Sozialisation als einen Prozess der produktiven Realitätsverarbeitung, bei dem das Individuum aktiv seine Umwelt und sich selbst gestaltet.
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