Masterarbeit, 2011
118 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 AUFBAU
2 GRUNDLAGEN UND SYSTEMATIK
2.1 GRUNDLAGEN
2.1.1 AUFBAU
2.1.2 ANWENDUNGSBEREICH
2.2 SYSTEMATIK DES IMPAIRMENT TESTS
3 ERMITTLUNG DES ERZIELBAREN BETRAGS
3.1 BEWERTUNGSOBJEKTE
3.2 BEWERTUNGSMETHODEN
3.3 ERMITTLUNG DES BEIZULEGENDEN ZEITWERTS DURCH DAS MARKTPREISORIENTIERTE VERFAHREN
3.4 ERMITTLUNG DES NUTZUNGSWERTS DURCH DAS KAPITALWERTORIENTIERTE VERFAHREN
3.4.1 PLANUNGSZEITRAUM
3.4.2 BEHANDLUNG VON SYNERGIEEFFEKTEN, RESTRUKTURIERUNGEN UND INVESTITIONEN
3.4.3 BEHANDLUNG VON FINANZIERUNGSEFFEKTEN, ERTRAGSTEUERN UND CASHFLOWS IN FREMDWÄHRUNG
3.4.4 METHODEN ZUR CASHFLOW-ERMITTLUNG
3.4.5 BESTIMMUNG DES DISKONTIERUNGSZINSSATZES
3.4.5.1 BERÜCKSICHTIGUNG DES RISIKOS
3.4.5.2 RISIKOLOSER ZINSSATZ
3.4.5.3 RISIKOANGEPASSTER ZINSSATZ
3.4.5.3.1 GRUNDLAGEN DER DURCHSCHNITTLICH GEWICHTETEN KAPITALKOSTEN
3.4.5.3.2 ERMITTLUNG DER EK-KOSTEN MIT DEM CAPITAL ASSET PRICING MODEL
3.4.5.3.3 ERMITTLUNG DER FK-KOSTEN
3.4.5.3.4 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER VOR-STEUER-BETRACHTUNG
3.5 UNTERSCHIEDE IM KAPITALWERTORIENTIERTEN VERFAHREN BEI ANWENDUNG AUF BZW UND NUTZUNGSWERT
4 DIE ZAHLUNGSMITTELGENERIERENDE EINHEIT
4.1 BILDUNG EINER ZGE
4.2 UNABHÄNGIGKEIT DER MITTELZUFLÜSSE
4.3 ZUORDNUNG VON VERMÖGENSWERTEN UND SCHULDEN
4.4 BERÜCKSICHTIGUNG DES GOODWILLS
4.4.1 VERTEILUNG DES GOODWILLS
4.4.2 VERGLEICH VON FULL-GOODWILL- UND NEUBEWERTUNGSMETHODE
4.5 BUCHWERT EINER ZGE
5 VERARBEITUNG DES IMPAIRMENT TESTS IM ABSCHLUSS
5.1 VERBUCHUNG EINER WERTMINDERUNG
5.1.1 BEI EINEM EINZELNEN VERMÖGENSWERT
5.1.2 BEI EINER ZGE OHNE GOODWILL
5.1.3 BEI EINER ZGE MIT GOODWILL
5.2 VERBUCHUNG EINER WERTAUFHOLUNG
5.2.1 BEI EINEM EINZELNEN VERMÖGENSWERT
5.2.2 BEI EINER ZGE
5.2.3 BEIM GOODWILL
5.3 ENTKONSOLIDIERUNG
5.4 ANHANGANGABEN
5.5 PLAUSIBILISIERUNG UND DOKUMENTATION
6 QUANTITATIVE AUSWERTUNG DER ERHOBENEN DATEN
6.1 AUSMAß DER VON IAS 36 BETROFFENEN VERMÖGENSWERTE
6.2 ALLGEMEINE ANGABEN ZUR DURCHFÜHRUNG DES IMPAIRMENT TESTS
6.2.1 ANGABEN ZUR ERMITTLUNG DES ERZIELBAREN BETRAGS
6.2.2 ANGABEN ZUR DETAILPLANUNGSPHASE UND WACHSTUMSRATE
6.2.3 ANGABEN ZUM DISKONTIERUNGSZINSSATZ
6.2.4 ANGABEN ZU WERTMINDERUNGEN
6.2.5 ANGABEN ZU WERTAUFHOLUNGEN
7 QUALITATIVE AUSWERTUNG AUSGEWÄHLTER ANHANGANGABEN
7.1 GRÜNDE FÜR WERTBERICHTIGUNGEN
7.2 BESCHREIBUNG DER ZGES
7.3 ERMITTLUNG DES ERZIELBAREN BETRAGS
7.4 PARAMETER IM KAPITALWERTORIENTIERTEN VERFAHREN
7.5 WESENTLICHE ANNAHMEN UND SENSITIVITÄTSANALYSEN
7.6 MISSVERSTÄNDLICHE UND WIDERSPRÜCHLICHE ANGABEN
7.7 MUSTERBEISPIEL DEUTSCHE BANK
8 ERGEBNIS
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die Vorschriften des IAS 36 zu geben und Schwierigkeiten bei deren praktischer Umsetzung zu identifizieren. Zudem soll durch eine empirische Vollerhebung der Konzernabschlüsse der 30 DAX-Unternehmen für das Geschäftsjahr 2009 geklärt werden, ob in der Literatur diskutierte kritische Aspekte in der Praxis tatsächlich auftreten und wie der Ermessensspielraum des Standards die Darstellung der Unternehmenslage beeinflusst.
3.4.5 Bestimmung des Diskontierungszinssatzes
Weitaus spärlicher fallen die Ausführungen zur Herleitung des Diskontierungszinssatzes im Standard aus. Hierzu heißt es lediglich, dass der Abzinsungssatz ein Vor-Steuer-Zinssatz sein muss, der sowohl den Zinseffekt als auch die speziellen Risiken des Vermögenswertes widerspiegelt, sofern diese nicht bereits durch die Cashflows erfasst wurden.108 Der sich bisher durch den Nutzungswert ziehenden Subjektivität wird an dieser Stelle jedoch abgesprochen. Der Zinssatz unterliegt einer klaren Marktorientierung, sodass sich die unternehmensspezifische Betrachtung des Nutzungswerts ausschließlich auf die Zahlungsströme erstreckt.109 Grundsätzlich ist nur ein Abzinsungssatz zur Ermittlung des Nutzungswerts heranzuziehen. Davon darf abgewichen werden, wenn davon auszugehen ist, dass in den unterschiedlichen Planungsphasen unterschiedliche Risiken vorliegen, auf die der Nutzungswert sensibel reagiert.110 Trifft dies zu, müssen Sensitivitätsanalysen dies im Einzelfall belegen.111
1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in den impairment only approach ein und erläutert die Bedeutung des Standards IAS 36 als zentrale Vorschrift für außerplanmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens.
2 GRUNDLAGEN UND SYSTEMATIK: Dieses Kapitel vermittelt den Aufbau und Anwendungsbereich von IAS 36 sowie die grundlegende Systematik des Impairment Tests zur Sicherstellung der Werthaltigkeit von Vermögenswerten.
3 ERMITTLUNG DES ERZIELBAREN BETRAGS: Es werden die zwei Wertkonzepte des erzielbaren Betrags – der beizulegende Zeitwert abzgl. Veräußerungskosten und der Nutzungswert – detailliert erläutert sowie Methoden zur Cashflow-Ermittlung und Diskontierung beschrieben.
4 DIE ZAHLUNGSMITTELGENERIERENDE EINHEIT: Das Kapitel behandelt den Sonderfall der ZGE, insbesondere die Identifikation der kleinsten Einheit von Vermögenswerten und die Werthaltigkeitsprüfung im Zusammenhang mit einem derivativen Goodwill.
5 VERARBEITUNG DES IMPAIRMENT TESTS IM ABSCHLUSS: Hier wird die praktische Verarbeitung von Wertminderungen und Wertaufholungen im Jahresabschluss sowie die Anforderungen an Anhangangaben und Dokumentation dargelegt.
6 QUANTITATIVE AUSWERTUNG DER ERHOBENEN DATEN: Es erfolgt eine quantitative empirische Analyse der Konzernabschlüsse der 30 DAX-Unternehmen hinsichtlich ihrer Angaben zum Impairment Test für das Geschäftsjahr 2009.
7 QUALITATIVE AUSWERTUNG AUSGEWÄHLTER ANHANGANGABEN: Dieses Kapitel analysiert kritisch ausgewählte qualitative Aspekte der Anhangangaben, wie Gründe für Wertberichtigungen und die Behandlung von Ermessensspielräumen bei der Umsetzung von IAS 36.
8 ERGEBNIS: Abschließend werden die gewonnenen theoretischen und praktischen Erkenntnisse zusammengefasst und Ansätze zur Verbesserung der Bilanzierungspraxis unter IAS 36 diskutiert.
Impairment Test, IAS 36, Goodwill, Nutzungswert, beizulegender Zeitwert, zahlungsmittelgenerierende Einheit, ZGE, Diskontierungszinssatz, WACC, Wertminderung, Wertaufholung, Konzernabschluss, DAX, Rechnungslegung, Ermessensspielraum
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung des Impairment Tests gemäß dem Rechnungslegungsstandard IAS 36, insbesondere im Hinblick auf Wertminderungen von Anlagevermögen und Goodwill.
Zentrale Themen sind die Ermittlung des erzielbaren Betrags, die Bildung von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE), die Behandlung von Goodwill sowie die Analyse von Konzernanhängen deutscher DAX-Unternehmen hinsichtlich der Anwendung dieser komplexen Vorschriften.
Das Ziel ist es, ein umfassendes Bild über die Vorschriften des IAS 36 zu vermitteln, Schwierigkeiten in der praktischen Anwendung aufzuzeigen und durch eine empirische Analyse der DAX-Konzernabschlüsse zu prüfen, wie Unternehmen den gegebenen Ermessensspielraum nutzen.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur und dem Standard mit einer empirischen Vollerhebung der Konzernabschlüsse der 30 DAX-Unternehmen des Geschäftsjahres 2009, um quantitative und qualitative Auswertungen vorzunehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung der Systematik des Impairment Tests, die Bewertungsmethoden, die Abgrenzung von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten sowie die Verarbeitung der Ergebnisse im Abschluss, gefolgt von einer Analyse der Praxisdaten.
Wichtige Begriffe sind Impairment Test, IAS 36, Goodwill, Nutzungswert, ZGE, Diskontierung, Wertminderung und bilanzpolitische Ermessensspielräume.
Die Vor-Steuer-Betrachtung, wie vom IASB gefordert, führt zu theoretisch kaum lösbaren Problemen, da Kapitalisierungszinssätze wie der WACC basierend auf dem CAPM naturgemäß nach Steuern ermittelt werden und die Umrechnung in einen Vor-Steuer-Zinssatz methodisch problematisch ist.
Die Untersuchung zeigt, dass die Dokumentation stark variiert; während einige Unternehmen sehr detaillierte Angaben machen, nutzen andere den Ermessensspielraum für sehr allgemeine Formulierungen, was die Transparenz und Vergleichbarkeit für den Adressaten erschwert.
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