Magisterarbeit, 2011
100 Seiten, Note: 1,7
1 Das Call-Center
1.1 Einleitung und Definition Call-Center
1.1.2 Call-Center-Arten
1.1.3 Interne und Externe Call-Center
1.2 Das Telefonmarketing
1.2.1 Einsatzmöglichkeiten des Telefonmarketings
1.2.2 Inbound Telefonmarketing
1.2.3 Outbound Telefonmarketing
2 Identität nach Mead
2.1 George H. Mead und die Sozialpsychologie
2.2 Der symbolische Interaktionismus
2.3 Identitätsentwicklung
2.3.1 Zur Konstitution der Identität
2.3.2 Identität: „Me“ und „I“
2.3.3 Subjektivität, Emotionalität und Identität
2.3.4 Selbstbewusstsein
2.4 Voraussetzungen für die Vermittlung von Identität
2.4.1 Spielen und Kreativität
2.5 Die Rolle der Umwelt
2.5.1 Identität als gesellschaftlicher Prozess
2.5.2 Sozialität
2.6 Zusammenfassung Identität nach Mead
3 Kreativität
3.1 Terminologische Gesichtspunkte zur Kreativität
3.2 Aspekte der Kreativität
3.2.1 Die kreative Persönlichkeit
3.2.2 Der kreative Prozess
3.2.3 Das kreative Produkt
3.3 Kreativität und Intelligenz
3.3.1 Guilfords Analyse des kreativen Denkens
3.3.2 Das Intelligenz-Struktur-Modell von Guilford
3.4 Anerkannte Messmethoden der Kreativität
4 Förderung und Entwicklung von Kreativität
4.1 Aspekte zur Kreativitätsförderung im Call-Center
4.1.1 Begriffsklärung Motivation
4.1.2 Motivationale Gesichtspunkte und Kreativität
4.2 Kreativität und Erziehungsstile
4.2.1 Kennzeichnung der Erziehungsstile
4.3 Kreativitätsförderung in Gruppen
4.3.1 Die Gruppe
4.3.2 Zur Förderung der Kreativität in Gruppen
4.3.3 Kreativitätsförderung und spielerisches Lernen
4.4 Gesellschaftlich-kulturelle Einflüsse und hemmende Faktoren der Förderung von Kreativität
5 Kreativitätstechniken
5.1 Auswahlkriterien für die passende Methode der Ideenfindung
5.2 Analyse-Methoden
5.2.1 Progressive Abstraktion
5.2.2 Hypothesen-Matrix
5.2.3 KJ-Methode
5.3 Systematisch-analytische Methoden
5.3.1 Systematisch-analytische-Konfrontation
5.3.2 Systematisch-analytische - Assoziationen
5.4 Intuitiv-kreative Methoden
5.4.1 Intuitive Assoziationen
5.4.2 Intuitive Orientierung
5.4.3 Intuitive Konfrontation
Diese Arbeit untersucht die Identitätsentwicklung von Call-Center-Agenten im Kontext von strengen Gesprächsleitfäden und identifiziert Ansätze, um diese durch die Förderung von Kreativität zu verbessern und das Arbeitsumfeld zu optimieren.
3.2.3 Das kreative Produkt
Bei den Konzeptionen, die sich am kreativen Produkt orientieren, wird das Kriterium der Neuartigkeit am häufigsten als Maßstab für ein kreatives Produkt genannt. Ghiselin nimmt eine Wertung vor, indem er zwischen primärer und sekundärer Ebene der Kreativität differenziert, wobei als wesentliches Unterscheidungsmerkmal der Grad der Umstrukturierung der Erfahrungs- und Verständniswelt herangezogen wird: „Die primäre oder höhere Ebene ändert das Universum der Bedeutungen, indem es einige neue Elemente oder eine neue Ordnung der Beziehungen (…) hervorbringt. (…) In der sekundären Ebene findet nur eine Erweiterung des Anwendungsbereiches der bekannten Ordnung im festgesetzten Universum von Bedeutungen statt“ (Ghiselin 1957, zit. nach Landau 1971, S. 74 f.).
Die primäre Ebene der Kreativität ist also nach Ghiselin dadurch gekennzeichnet, dass es zu einer neuen Einsicht kommt, die sekundäre Ebene stellt nur eine Erweiterung der schon bestehenden Einsicht dar (vgl. Landau 1971, S. 75). Nur welche Kriterien sollten angesetzt werden, um verschiedene Arten von kreativen Produkten unterscheiden zu können?
Taylor (1959) unterscheidet vier Ebenen, die er nach der Effektivität des Produktes unterteilte (vgl. Landau 1971, S.76 ff.) (Abbildung 5).
Ebene eins umfasst die expressive Kreativität. Darunter versteht Taylor die freie, noch ungebundene Kreativität. wie sie beispielsweise in Zeichnungen von kleinen Kindern zum Ausdruck kommt. Freiheit und Spontanität sind typische Charakteristika dieser Ebene.
1 Das Call-Center: Einführung in die Branche, Definition der Begriffe Inbound/Outbound und Erläuterung der Bedeutung von Telefonmarketing als Basis für die Tätigkeit.
2 Identität nach Mead: Detaillierte Darstellung der sozialpsychologischen Grundlagen der Identitätsentwicklung sowie die Bedeutung von Kommunikation, Umwelt und der Unterscheidung zwischen „Me“ und „I“.
3 Kreativität: Analyse des Kreativitätsbegriffs, der kreativen Persönlichkeit und des kreativen Prozesses sowie die Abgrenzung zur Intelligenz und Vorstellung von Messmethoden.
4 Förderung und Entwicklung von Kreativität: Diskussion über Motivationsfaktoren, unterschiedliche Schulungsstile und die Effektivität von Gruppenarbeit zur Steigerung kreativer Leistungen.
5 Kreativitätstechniken: Praxisorientierte Übersicht verschiedener Methoden der Ideenfindung, unterteilt in Analyse-Methoden, systematisch-analytische und intuitiv-kreative Verfahren.
Call-Center, Identitätsentwicklung, George H. Mead, Kreativität, Telefonmarketing, Inbound, Outbound, Kreativitätsförderung, Brainstorming, Motivation, Sozialpsychologie, Kreativitätstechniken, Problemlösung, Synektik, Intelligenz-Struktur-Modell
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten, die Identität von Call-Center-Mitarbeitern durch gezielte Kreativitätsförderung positiv zu entwickeln und das Arbeitsergebnis im Kundenkontakt zu steigern.
Die zentralen Felder sind die sozialpsychologische Identitätstheorie nach Mead, psychologische Aspekte der Kreativität sowie praktische Techniken zur Ideenfindung im betrieblichen Umfeld.
Das primäre Ziel ist es, den starren, durch Gesprächsleitfäden geprägten Call-Center-Alltag durch kreatives Agieren aufzubrechen und die Mitarbeiter stärker an das Unternehmen zu binden.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse basierend auf etablierten Theorien der Sozialpsychologie (Mead) sowie Ansätzen der Kreativitätsforschung (Guilford, Schlicksupp).
Der Hauptteil deckt die theoretischen Grundlagen der Identität, die Definition von Kreativität, die Faktoren der Kreativitätsförderung sowie konkrete Kreativitätstechniken ab.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Identitätsentwicklung, Kreativitätstechniken, Call-Center, Telefonmarketing und Motivation.
Meads Theorie über das „Me“ und „I“ hilft zu verstehen, wie Call-Center-Mitarbeiter auf unvorhergesehene Situationen im Kundengespräch reagieren und ihre Rolle im gesellschaftlichen Prozess verarbeiten.
Ja, Techniken wie Brainstorming oder die Morphologische Matrix sind anwendbar, um festgefahrene Kommunikationsstrukturen zu lösen und effektivere Einwandbehandlungen zu entwickeln.
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