Bachelorarbeit, 2005
49 Seiten, Note: 1,0
1. Organisation
1.1 Begriffsdefinition und Begriffseingrenzung
1.2 Die Theorie des Taylorismus
1.3 Die Human-Relations-Bewegung
1.4 Die Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow
1.5 Die Theorie X und die Theorie Y nach Douglas McGregor
1.6 Demand-Control-Model von Robert Karasek und Töres Theorell
1.7 Zwischenfazit
2. Motivation
2.1 Begriffsdefinition und Begriffsabgrenzung
2.2 Intrinsische und extrinsische Motivation
2.3 Leistungsmotivation
2.4 Rubikonmodell nach Heinz Heckhausen
2.4.1 Prädezionale Phase – Wählen
2.4.2 Präaktionale Phase – Ziele setzen
2.4.3 Aktionale Phase – Handeln
2.4.4 Postaktionale Phase – Handlungsergebnisse bewerten
2.5 Zwischenfazit
3. Führung
3.1 Begriffsdefinition und Begriffseingrenzung
3.2 Persönlichkeitsansätze – Great Man Theorie
3.3 Verhaltensansätze – Ohio Studien
3.4 Kontingenztheorien
3.4.1 Kontingenzmodell nach Fred E. Fiedler
3.4.2 Weg-Ziel-Theorie
3.5 Aktuelle Ansätze
3.5.1 Transaktionale Führung
3.5.2 Transformationale Führung
3.6 Persönlichkeit
3.6.1 Modell nach C.G. Jung
3.6.2 Die Erweiterung durch Myer-Briggs Typenindikator MBTI
3.6.3 Ableitungen aus den Selbsteinschätzungen von Führungskräften
3.6.4 Verteilung der Typen bei Führungskräften
3.7. Zwischenfazit
4. Fazit
Die Arbeit untersucht organisationstheoretische und motivationspsychologische Strukturen, um jene Eigenschaften zu identifizieren, die eine Führungskraft befähigen, Mitarbeitende erfolgreich zu Höchstleistungen zu motivieren. Ziel ist es, durch die Analyse relevanter Theorien ein Profil der optimalen Führungskraft im Kontext der Wirtschaftskommunikation zu erstellen.
1.6 Demand-Control-Model von Robert Karasek und Töres Theorell
Robert Karasek und Töres Theorell untersuchten den Zusammenhang von Arbeit und Arbeitsumfeld auf die mentale und körperliche Gesundheit. Sie versuchen mit ihrem Werk („Healthy Work“) Lücken zwischen den Gebieten der Medizin, der Wirtschaft, der Psychologie, der Soziologie und der technologischen Entwicklung aufzuzeigen. Ihr Hauptziel ist es, eine Umstrukturierung von Organisationen zu erreichen, so dass Arbeit und Umfeld mehr auf psychologische Bedürfnisse angepasst werden als es momentan in der Wirtschaft der Fall ist.
Sie entwickelten das Demand-Control-Model, das psychologische Anforderung und Entscheidungsspielraum zueinander in Beziehung setzt. Wie in der Abbildung dargestellt, werden durch Interaktion von hohem bzw. niedrigem Grad psychologischer Anforderung (demand) und Entscheidungsspielraum (control) vier verschiedene psychosoziale Arbeitssituationen herausgebildet. Die Arbeitssituationen werden mit High-Strain-Jobs, Active-Jobs, Low-Strain-Jobs und Passive-Jobs bezeichnet. High-Strain-Jobs bezeichnen Berufe, bei denen die psychologischen Anforderungen der Arbeit hoch und der Entscheidungsspielraum des Mitarbeiters gering ist.
1. Organisation: Dieses Kapitel erläutert organisationspsychologische Grundlagen und stellt klassische Managementtheorien wie den Taylorismus und das Demand-Control-Model vor.
2. Motivation: Das Kapitel befasst sich mit den psychologischen Grundlagen der Arbeitsmotivation, beleuchtet intrinsische sowie extrinsische Antriebsfaktoren und analysiert das Rubikonmodell.
3. Führung: Hier werden unterschiedliche Führungstheorien, von verhaltensorientierten Ansätzen bis hin zu aktuellen transformationalen Modellen sowie die Bedeutung der Persönlichkeit, untersucht.
4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Bedeutung fachlicher Kompetenz abnimmt, während soziale und emotionale Kompetenzen der Führungskräfte für den Unternehmenserfolg entscheidend werden.
Führungsqualität, Arbeitsorganisation, Motivation, Leistungsmotivation, Rubikonmodell, Führungstheorien, Persönlichkeitstypologie, MBTI, Unternehmenskultur, Wirtschaftspsychologie, Arbeitszufriedenheit, Transformationale Führung, Managementkompetenz, Kommunikation, Selbststeuerung.
Die Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen organisatorischen Rahmenbedingungen, individueller Mitarbeitermotivation und den psychologischen Voraussetzungen erfolgreicher Führung.
Die zentralen Felder sind die Organisationspsychologie, Motivationslehre, moderne Führungstheorien und die Persönlichkeitsstruktur von Führungspersonen.
Das Ziel ist es, die Eigenschaften und Fähigkeiten zu ermitteln, die eine Führungskraft benötigt, um Mitarbeitende zu einer optimalen Leistungsfähigkeit zu motivieren.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die relevante psychologische und organisationstheoretische Fachliteratur auswertet und Ergebnisse empirischer Studien (u.a. MBTI-Daten) zur Untermauerung heranzieht.
Der Hauptteil gliedert sich in drei große Blöcke: Die organisationstheoretischen Grundlagen, die Analyse von Motivationsprozessen und die Untersuchung verschiedener Führungsansätze sowie Persönlichkeitsmodelle.
Führungsqualität, Motivation, Organisation, Leistungsniveau, psychologische Anforderungen und Persönlichkeitsstruktur.
Die Theorie X geht von einem eher passiven, kontrollbedürftigen Menschenbild aus, während die Theorie Y von einem aktiven, selbstgesteuerten und verantwortungsbewussten Menschen ausgeht.
Das Modell hilft zu verstehen, in welcher Phase (Wählen, Zielsetzen, Handeln, Bewerten) ein Mitarbeiter Unterstützung benötigt, um seine Motivation aufrechtzuerhalten.
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