Diplomarbeit, 2002
55 Seiten, Note: Gut
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die Diplomarbeit befasst sich mit den rechtlichen, insbesondere urheberrechtlichen Aspekten des Falles Napster. Sie analysiert die Technologie und Funktionsweise von Napster sowie das Gerichtsverfahren gegen das Unternehmen. Der Fokus liegt auf der Frage, ob Napster eine Tauschbörse im Sinne des Urheberrechts ist und welche urheberrechtlichen Aspekte im Kontext des Falles Napster relevant sind.
Das erste Kapitel beleuchtet die Technologie und Funktionsweise von Napster, mit einem Schwerpunkt auf dem MP3-Format. Das zweite Kapitel schildert die Chronologie des Gerichtsverfahrens gegen Napster. Das dritte Kapitel untersucht die Frage, ob Napster als Tauschbörse im Sinne des Urheberrechts betrachtet werden kann. Das vierte Kapitel befasst sich mit den urheberrechtlichen Aspekten von Napster im Kontext des österreichischen Urheberrechtsgesetzes (UrhG), einschließlich des Werkbegriffs, der Stellung des Urhebers und der Verwertungsrechte.
Napster, Urheberrecht, MP3-Format, Tauschbörse, Gerichtsverfahren, Werkbegriff, Verwertungsrechte, § 1 UrhG.
Napster nutzte ein Peer-to-Peer-Verfahren, bei dem Nutzer Musikdateien im MP3-Format direkt von den Festplatten anderer Nutzer herunterladen konnten, koordiniert über einen zentralen Server.
Das MP3-Format komprimiert Audio-Dateien auf etwa 1/12 ihrer ursprünglichen Größe, was den schnellen Austausch über das Internet erst praktikabel machte.
Es ging um die Verletzung von Verwertungsrechten der Urheber und Plattenlabels, da geschützte Werke ohne Erlaubnis und Vergütung vervielfältigt und verbreitet wurden.
Napster wurde 1998 von dem Studenten Shawn Fanning gegründet, dessen Spitzname "Napster" auch namensgebend für das Programm war.
Ein CD-Ripper ist ein Programm, mit dem die Audio-Daten einer Musik-CD ausgelesen und in digitale Formate wie MP3 auf die Festplatte kopiert werden können.
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