Bachelorarbeit, 2010
96 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Mitarbeiterkommunikation
2.1 Definition
2.2 Bedeutung und Ziele
2.2.1 Kommunikationsziele
2.2.2 Typische Probleme und Problemlösungen
2.3 Instrumente
2.3.1 Einteilung nach Kommunikationsfluss
2.3.2 Mitarbeiterzeitschrift
2.3.3 Intranet
3 Portale
3.1 Intranet versus Portal
3.2 Typen von Portalen
3.3 Unternehmensportale/ Mitarbeiterportale
3.3.1 Aufbau und Inhalt
3.3.2 Anwendungsbereiche/ BtoE-Prozesse
3.3.3 Web 2.0
3.3.4 Verteilung der inhaltlichen Verantwortung
4 Mitarbeiterportale als Instrument der internen Unternehmenskommunikation
4.1 Grundinformationen zur Befragung
4.2 Aussagen zur Mitarbeiterkommunikation
4.3 Unternehmen mit Intranet und ohne Intranet/ Mitarbeiterportal
4.4 Unternehmen mit Mitarbeiterportal
4.4.1 Einsatzgrund, –dauer und –felder
4.4.2 Eigenschaften und Ziele
4.4.3 Veränderungen und Folgen
4.4.4 Einsatz Web 2.0
4.4.5 Erfolgsfaktoren, Hindernisse und Zukunftseinschätzung
5 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation in Unternehmen und analysiert, inwiefern Mitarbeiterportale als technologische Lösung zur Effizienzsteigerung und Kommunikationsverbesserung dienen können. Ziel ist es, den Nutzen solcher Portale für die interne Kommunikation und die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit empirisch zu hinterfragen.
3.3.2 Anwendungsbereiche/ BtoE-Prozesse
Portale können als umfassende Integrationssysteme bezeichnet werden, denn das Portal ermöglicht die Integration von Prozessen, Daten und Systemen unter einem einzigen System mit einer einheitlichen Oberfläche. Dabei ist am Ende auch nur das, was für den Nutzer interessant ist, auf seinem Portal abrufbar. Der Anwender braucht kein detailliertes Wissen darüber, in welcher Anwendung des Portalanwendungsbereichs er gerade tätig ist, wie man darin navigiert oder es startet. Da auch Anwendungssysteme integriert werden können, können die Benutzer ihren Bedarf an Informationen umfassend decken.50 Zu der Informationsfunktion gehören damit beispielsweise Unternehmens- und Branchen-News, Telefonbuch, Fachbeiträge und Mitarbeitermagazine. Neben dieser Funktion gibt es weiterhin noch die Kommunikations- und Aktionsfunktion. Um also den Austausch und die Interaktion zwischen unterschiedlichen, räumlich getrennten Portalanwendern zu ermöglichen steht die Kommunikationsfunktion zur Verfügung. Die Aktionsfunktion hingegen stellt dem Anwender spezielle Handlungsmöglichkeiten bereit. Konkret werden unter den beiden letztgenannten Funktionen beispielsweise Konferenz- und Diskussionsgruppen, Foren und Chatrooms oder Workflows wie Bestellungen und Urlaubsanträge verstanden. Portale bieten also breite Anwendungsoptionen.51 Auch Abts und Mülder haben das erkannt und eine Übersicht über die verschiedenen Anwendungsbereiche eines Unternehmensportals erstellt, welche nachfolgend dargestellt ist.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor und führt in das Mitarbeiterportal als moderne Lösung für eine effektive interne Kommunikation ein.
2 Mitarbeiterkommunikation: Dieses Kapitel definiert die Mitarbeiterkommunikation, erläutert deren Ziele und analysiert Instrumente sowie typische Probleme bei der Umsetzung im Unternehmen.
3 Portale: Es werden die Grundlagen von Portalen, deren Abgrenzung zum Intranet, Typen von Portalen sowie der Aufbau, Inhalt und die Bedeutung von Web 2.0 thematisiert.
4 Mitarbeiterportale als Instrument der internen Unternehmenskommunikation: Dieser Hauptteil präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Befragung bei Unternehmen bezüglich der Nutzung, Erfolgsfaktoren und Hindernisse von Mitarbeiterportalen.
5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bewertet die Bedeutung von Mitarbeiterportalen für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.
Mitarbeiterkommunikation, Mitarbeiterportal, Intranet, Unternehmenskultur, Interne Kommunikation, Web 2.0, Wissensmanagement, Personalisierung, Change Management, Unternehmensführung, Digitale Zusammenarbeit, BtoE-Prozesse, Employer Branding, Kommunikationsstrategie, Mitarbeiterzufriedenheit
Die Arbeit analysiert die Relevanz der internen Mitarbeiterkommunikation und bewertet, inwieweit Mitarbeiterportale ein wirksames Instrument zur Verbesserung dieser Kommunikation und Steigerung der Mitarbeitermotivation darstellen.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Mitarbeiterkommunikation, der technologischen Systematisierung von Portalen sowie der empirischen Auswertung der Portalinstrumente in der Unternehmenspraxis.
Es soll untersucht werden, ob der Einsatz von Mitarbeiterportalen eine messbare Verbesserung der unternehmensinternen Kommunikation sicherstellt und ob diese Technologie den Anforderungen moderner Arbeitswelten gerecht wird.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine empirische Untersuchung in Form einer Unternehmensbefragung, um den Status Quo und die Auswirkungen von Mitarbeiterportalen zu evaluieren.
Der Hauptteil widmet sich intensiv der Auswertung der empirischen Umfrage, wobei Einsatzgründe, Erfolgsfaktoren, die Bedeutung von Web 2.0 und die Herausforderungen bei der Implementierung von Portalen analysiert werden.
Zentrale Begriffe sind Mitarbeiterkommunikation, Wissensmanagement, Personalisierung, Digital Natives und Web 2.0 Anwendungen wie Wikis, Blogs und soziale Netzwerke.
Während klassische Intranets oft nur als reine Informationsbereitstellung dienen, zeichnen sich moderne Mitarbeiterportale durch Personalisierung, Single-Sign-On und die nahtlose Integration von Geschäftsprozessen aus.
Web 2.0 Anwendungen werden als stark kommunikationsfördernd eingeschätzt, da sie den aktiven Austausch zwischen Mitarbeitern und Hierarchiestufen sowie eine kollaborative Zusammenarbeit erleichtern.
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