Wissenschaftliche Studie, 2011
100 Seiten
1 Einleitung
2 Telematik im Gesundheitswesen
2.1 Der Begriff Telematik
2.2 Telemedizin
2.2.1 Telemedizinische Projekte
2.2.2 Hemmnisse bei der Einführung von telemedizinischen Anwendungen
2.3 Zwischenfazit
3 Projektträger
3.1 Struktur des Trägers. Das Versorgungs- und Therapiekonzept bei Pflegewerk
4 Das Projekt DREAMING
4.1 Exkurs über das Rahmenprogramm der Gemeinschaft für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP)
4.2 Überblick DREAMING
4.3 Projektzielsetzung
4.4 Projektteilnehmer
4.4.1 Einschlusskriterien der Teilnahme am Projekt DREAMING
4.4.2 Ausschlusskriterien der Teilnahme am Projekt DREAMING
4.4.3 Chronische Erkrankungen
4.4.4 Auswahlprozess
4.5 Projektorganisation
4.5.1 Horizontale Aktivitäten
4.5.2 Vertikale Aktivitäten
4.5.3 Aufwands- und Kostenschätzung
4.5.4 Timetable und Meilensteine
4.6 Projektimplementierung
4.7 Technische Geräte
4.7.1 HIS Portal
4.7.2 Monitoringanwendungen
4.7.3 Schulungen
4.7.4 Contact Centre / Netzleitstelle
4.8 Evaluationsmethodik und Zeitpunkte
4.8.1 Exkursion SF-36
4.8.2 Exkursion HADS
4.8.3 Nutzerzufriedenheit
4.8.4 Ökonomische Auswirkungen
4.8.5 Erhebungszeitpunkte
4.9 Begleitende Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit
4.10 Ergebnisse und Studienerfahrungen
5 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht am Beispiel des EU-geförderten Projekts DREAMING, inwiefern der Einsatz integrierter Telemonitoring- und Tele-Homecare-Lösungen die Lebensqualität und Sicherheit älterer, pflegebedürftiger und chronisch kranker Menschen in ihrer häuslichen Umgebung nachhaltig verbessern kann.
4.4.3 Chronische Erkrankungen
Dieses Kapitel gibt eine Erklärung, aus welchem Grund für die DREAMING Studie gerade diese drei chronischen Erkrankungen, chronische Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus und COPD, sowie die Altersstruktur als Einschlusskriterien ausgewählt wurden.
In der Medizin werden Krankheiten allgemein in akute und chronische Erkrankungen unterteilt. Der zeitliche Verlauf und die Schwere der Krankheit sind entscheidende Kriterien.
Eine akute Krankheit tritt spontan auf, verläuft mehr oder weniger schwierig und heilt nach einer bestimmten Zeit vollständig ab. Als chronische Erkrankung wird dagegen eine langwierige, schwer heilbare Krankheit bezeichnet. Altwerden ist keine Erkrankung. Aber ältere Menschen haben häufiger körperliche Beschwerden und sind öfter krank als jüngere. Chronische Erkrankungen treten im Alter häufiger auf als im jüngeren Erwachsenenalter. Ursächlich hierfür ist eine erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen, die im Zusammenhang mit biologischer und physiologischer Abnutzung stehen.
1 Einleitung: Beschreibt die demographische Entwicklung und die Notwendigkeit innovativer telemedizinischer Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen.
2 Telematik im Gesundheitswesen: Behandelt die Grundlagen der Telematik, den Status quo der Telemedizin sowie spezifische Hemmnisse bei deren Implementierung.
3 Projektträger: Detailliert die Struktur und das Versorgungskonzept der Pflegewerk GmbH als ausführende Organisation des Projekts.
4 Das Projekt DREAMING: Umfasst die europaweite Planung, Ziele, Organisation sowie die konkrete Implementierung der telemedizinischen Module.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Reflektiert den bisherigen Projektverlauf und diskutiert Transferpotenziale sowie die Notwendigkeit einer systemischen Integration in die Regelversorgung.
Telemedizin, Telemonitoring, Tele-Homecare, DREAMING, Pflegewerk, Lebensqualität, chronische Erkrankungen, eHealth, Gesundheitstelematik, ambulante Pflege, Innovationsfinanzierung, Datenschutz, Netzleitstelle, Regelversorgung, demographischer Wandel
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und Implementierung telemedizinischer Anwendungen im Rahmen des EU-geförderten Projekts DREAMING, um die Versorgungssituation älterer Patienten in ihrer häuslichen Umgebung zu verbessern.
Die Themenfelder umfassen Telemonitoring, gesundheitsökonomische Evaluierungen, die Organisation von Pflegediensten, technische Interoperabilität sowie die Einbindung von Umgebungssensoren und Kommunikationssystemen.
Das Hauptziel ist es, durch eine randomisierte Langzeitstudie nachzuweisen, dass durch telemedizinische Interventionen Hospitalisierungen reduziert und die Lebensqualität älterer Menschen gesteigert werden können.
Es handelt sich um eine randomisierte kontrollierte Langzeitstudie mit einer Test- und einer Kontrollgruppe, ergänzt durch quantitative Datenerhebung mittels Fragebögen wie SF-36 und HADS.
Im Hauptteil werden neben der Projektstruktur und den technischen Komponenten insbesondere die Auswahlkriterien der Teilnehmer, die Projektorganisation in Workpackages und die Evaluationsmethodik detailliert dargestellt.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Telemonitoring, chronische Erkrankungen, Pflegewerk, Innovationsfinanzierung und Lebensqualität aus.
Diese Erkrankungen verursachen einen Großteil der Kosten im Gesundheitswesen und treten bei der Zielgruppe der über 65-Jährigen gehäuft auf, wodurch sich ein besonders hohes Potenzial für Verbesserungen durch telemedizinische Begleitung ergibt.
Die Netzleitstelle fungiert als zentraler Knotenpunkt für das Datenmanagement, das Monitoring der Vitalparameter und die unmittelbare Reaktion bei Alarmen, um eine nahtlose Versorgung sicherzustellen.
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