Bachelorarbeit, 2011
36 Seiten, Note: 2,3
1. Kundenbindung 2.0
2. Grundlagen des Web 2.0
2.1 Entstehung
2.2 Entwicklung
3. Möglichkeiten des Web 2.0 für Versicherungsunternehmen
3.1 Anwendungen für Versicherungsunternehmen
3.2 Geeignete Anwendungen zur Kommunikation
3.2.1 Kommunikation mit Maklern
3.2.2 Kommunikation mit Endkunden
3.3 Aufwand und Voraussetzungen der Anwendungen
4. Bisherige Nutzung des Web 2.0 durch Versicherungsunternehmen
4.1 Allianz Deutschland AG
4.2 R+V Versicherung AG
4.3 Gothaer Versicherungsbank VVaG
4.4 DA Deutsche Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft
5. Nutzen des Web 2.0 für Versicherungsunternehmen
5.1 Kundenbindung
5.2 Messbarkeit des Erfolges
5.3 Messwerkzeuge
6. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Web 2.0-Anwendungen für Versicherungsunternehmen, um Kundenbindung zu intensivieren und den geschäftlichen Nutzen durch gezielte digitale Interaktion zu steigern. Dabei werden sowohl geeignete Kommunikationsstrategien als auch die praktische Umsetzung bei ausgewählten deutschen Versicherern analysiert.
3.1 Anwendungen für Versicherungsunternehmen
Bei Erstellung dieser Arbeit existieren bereits unzählige Web 2.0-Anwendungen zur Kommunikation im Bereich der Social Media und es kommen beinahe jeden Tag weitere hinzu. Jedoch ist nicht jede gleich geeignet für eine Verwendung im Bereich der Kundenbindung. Im folgenden werden die bekanntesten Anwendungen im deutschsprachigen Raum, die für den Gebrauch in einem Versicherungsunternehmen am geeignetsten erscheinen, behandelt. Hierzu gehören die sozialen Netzwerke Facebook, StudiVZ und Twitter, sowie das Videoportal YouTube. Aber auch Web-Logs, kurz Blogs genannt, Wikis und Newsfeeds sind weitverbreitete Vertreter des Social Media.
Das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook, mit über 500 Millionen Nutzern, von denen sich die Hälfte täglich einloggt, bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit der Erstellung umfangreicher, eigener Profile zur Selbstdarstellung und Echtzeitkommunikation mit anderen Nutzern. Auch Unternehmen, ebenso Berühmtheiten oder Bands, können hier ein Profil zur Kommunikation mit Fans oder Interessenten erstellen. Das Darstellen von Videos und Fotos, sowie das Schreiben von Nachrichten und Statusmeldungen kann durch jeden Nutzer erfolgen. Diese Beiträge können wiederum von anderen Nutzern kommentiert und neue Verknüpfungen und Videos eingebunden werden, wodurch ein Informations- und Meinungsaustausch entsteht. Dies führt schnell zur Entstehung eines viralen Effektes. Die zahlreichen Möglichkeiten erfordern aber eine eingehende Auseinandersetzung mit den Nutzungsbedingungen von Facebook.
1. Kundenbindung 2.0: Einleitung in die Relevanz von Web 2.0 für den Vertrauensaufbau und die Kundenbindung in der Versicherungswirtschaft nach der Finanzkrise.
2. Grundlagen des Web 2.0: Erläuterung der Entstehungsgeschichte des Begriffs Web 2.0 sowie der technologischen Prinzipien, wie kollektive Intelligenz und Interaktivität.
3. Möglichkeiten des Web 2.0 für Versicherungsunternehmen: Analyse der Eignung verschiedener Social Media Instrumente für Versicherer und deren spezifische Kommunikation mit Kunden und Maklern.
4. Bisherige Nutzung des Web 2.0 durch Versicherungsunternehmen: Fallstudien zur Umsetzung von Social Media Aktivitäten bei der Allianz, R+V, Gothaer und DA Direkt.
5. Nutzen des Web 2.0 für Versicherungsunternehmen: Untersuchung der Bindungsparameter im Web 2.0 und Diskussion der Ansätze zur Messbarkeit des digitalen Erfolgs.
6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit über die Notwendigkeit strategischer Vorbereitung und die Herausforderungen bei der Messung des tatsächlichen Nutzens.
Web 2.0, Kundenbindung, Versicherungsunternehmen, Social Media, Online-Kommunikation, Kundenorientierung, Facebook, Twitter, YouTube, Webanalyse, Erfolgsmessung, Online-Marketing, Markenkommunikation, Kunden-Dialog, Digitalisierung.
Die Arbeit analysiert, wie Versicherungsunternehmen soziale Netzwerke und Web 2.0-Technologien nutzen können, um die Kundenbindung zu verbessern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Auswahl geeigneter Plattformen, der Strategie zur Kunden- und Maklerkommunikation sowie der Erfolgsmessung im Internet.
Das Ziel ist es, den tatsächlichen Nutzen von Web 2.0 für Versicherer aufzuzeigen und aufzuzeigen, wie diese Instrumente zur Gewinnung und dauerhaften Bindung von Kunden beitragen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer empirischen Untersuchung bzw. Befragung der Auftritte ausgewählter Versicherungsgesellschaften.
Neben einer theoretischen Einordnung werden spezifische Kanäle wie Facebook, Blogs und Wikis analysiert und an Fallbeispielen der Allianz, R+V, Gothaer und DA Direkt veranschaulicht.
Kundenbindung, Web 2.0, Versicherungen, Social Media, Kunden-Dialog und Online-Erfolgsmessung.
Während bei Endkunden eher emotionale Bindung und Austausch im Vordergrund stehen, liegt der Fokus bei Maklern auf exklusiven Informationen, effizienter Bereitstellung von Vertragsinhalten und Sicherheit.
Es gibt bisher keine einheitlichen Standards, da klassische monetäre Werte dem Grundcharakter des sozialen Dialogs oft widersprechen und soziale Interaktionen schwerer quantifizierbar sind.
Die Allianz dient als Praxisbeispiel, das bereits seit längerem verschiedene Profile (z.B. Allianz Wissen, Personalmarketing) auf mehreren Plattformen betreibt, jedoch bei der internen Vernetzung noch Herausforderungen hat.
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