Diplomarbeit, 2010
140 Seiten
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht den Beitrag der Mediation zur Erhaltung der Elternschaft nach Trennung und Scheidung. Sie zielt darauf ab, zu erforschen, wie Mediation als Instrument der Konfliktlösung in der Sozialen Arbeit dazu beitragen kann, die Beziehung zwischen Eltern und Kindern nach einer Trennung oder Scheidung positiv zu gestalten.
Die Einleitung führt in die Thematik der Trennung und Scheidung ein und stellt die Relevanz der Mediation in diesem Kontext dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die Scheidungsrate in Deutschland anhand von Statistiken und analysiert die Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf Kinder. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Bedeutung der Ehe und Scheidung im historischen und gesellschaftlichen Kontext sowie mit den Ursachen für Scheidungen. Das vierte Kapitel behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen für die elterliche Sorge und den Umgang zwischen Eltern und Kindern nach Trennung und Scheidung. Das fünfte Kapitel widmet sich den Grundlagen der Mediation, dem Verfahren und der Rolle des Mediators. Das sechste Kapitel analysiert die besondere Form der Trennungs- und Scheidungsmediation, ihre Besonderheiten, Ziele und Grenzen. Das siebte Kapitel bietet ein Gesamtresümee der Arbeit und einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder.
Scheidung, Mediation, Trennungs- und Scheidungsmediation, Elternschaft, Kinder, Konfliktlösung, Soziale Arbeit, rechtliche Rahmenbedingungen, Familienrecht, Mediationsverfahren, Mediator, Konfliktmanagement, Familienmediation.
Mediation unterstützt Eltern dabei, trotz Trennung auf der Paarebene die gemeinsame Verantwortung für die Kinder auf der Elternebene konstruktiv weiterzuführen.
Das Verfahren umfasst fünf Phasen: Vorbereitung, Konfliktanalyse, produktive Beilegung der Konflikte, Erstellung einer Mediationsvereinbarung und schließlich die Evaluation.
Grenzen bestehen bei kognitiven Beschränkungen der Parteien, hohen Eskalationsstufen, wenn eine Therapie nötiger wäre oder wenn Rechtspositionen nicht verhandelbar sind.
Der Gesetzgeber sieht vor, dass Eltern auch nach der Trennung die elterliche Sorge gemeinsam ausüben sollten, sofern dies dem Kindeswohl dient. Auch das Umgangsrecht des Kindes ist gesetzlich verankert.
Der Mediator ist eine neutrale dritte Instanz, die den Kommunikationsprozess leitet, ohne eigene Entscheidungen zu treffen, um den Parteien zu einer eigenständigen Lösung zu verhelfen.
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