Bachelorarbeit, 2019
90 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Methodik
3. Definitionen
3.1 Die Kinder- und Jugendarbeit
3.2 Definition der Zirkuspädagogik
3.3 Integration in der Sozialen Arbeit
3.4 Die Zielgruppe – Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
4. Das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom im Kinder- und Jugendalter
4.1 Die Klassifikation
4.2 Die Ätiologie und Epidemiologie
4.2.1 Die Ätiologie
4.2.2 Die Epidemiologie
4.3 Die alterstypischen Symptome der ADHS
4.3.1 Das Grundschulalter
4.3.2 Das Jugendalter
4.4 Die ADHS- Diagnostik und Therapie
4.4.1 Die Differentialdiagnose
4.4.2 Die Therapie
5. Hintergrund und Möglichkeiten der Zirkuspädagogik
5.1 Geschichte der Erlebnis- und Zirkuspädagogik
5.2 Ziele und Erkenntnisse aus der Erlebnis- und Zirkuspädagogik
5.3 Methoden und Fördermöglichkeiten der Zirkuspädagogik
5.3.1 Allgemeine Rahmenbedingungen der Angebote
5.3.2 Gruppenpädagogik
5.3.3 Ästhetische Erziehung
5.4 Die Bewegungskünste
5.4.1 Bedeutung der Bewegungskünste
5.4.2 Bedeutung der Bewegungskünste für die Zirkuspädagogik
5.5 Ziele und Wirkung der Zirkuspädagogik
5.5.1 psychomotorische Ziele
5.5.2 Förderung der Selbstwirksamkeit
5.5.3 Förderung sozialer Kompetenzen
5.5.4 Ausgewählte pädagogische Ziele bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS
5.5.5 Wirkung
6. Zirkuspädagogische Interventionen als integrative Maßnahme für Kinder- und Jugendlichen mit und ohne Verhaltensauffälligkeiten
6.1 Konzept einer Zirkuswoche
6.1.1 Beispiel einer Zirkuswoche
6.1.2 Allgemeines zur Durchführung
6.2 Qualitätssichernde Standards erlebnispädagogischer Maßnahmen
6.2.1 Qualitätssicherung- Leitfrage ‚Wer‘
6.2.2 Qualitätssicherung- Leitfrage ‚Kontext‘
6.2.3 Qualitätssicherung- Leitfrage ‚Situation‘
6.3 Pädagogische Hinweise im Umgang mit Kindern bei Zirkuspädagogische Interventionen
6.3.1 Positives Umfeld
6.3.2 Herausforderungen im Umgang
6.3.3 Vorbereitung und Durchführung
7. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Potenzial zirkuspädagogischer Interventionen in der Sozialen Arbeit zur integrativen Förderung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6-14 Jahren mit ADHS. Ziel ist die Entwicklung eines erlebnisorientierten Konzeptes, das Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen und motorische Fähigkeiten stärkt.
Besonderheiten zu Kindern mit ADHS-Diabolo
V.T.: … (23.02.80) … Ich habe das Gefühl Adhs-Kinder bevorzugen Situationen, in denen Sie selbstregulierend sind, wo sie selbst bestimmen, wo nicht ein Erwachsener oder ein Trainer vorstrukturiert. Das ist zum Beispiel beim Diabolospielen einfacher, weil sie da erst mal selber rumwurschteln und rumprobieren können. Bei manchen Disziplinen hat man erst mal einen kleinen Berg am Anfang wo man erst mal drüber muss und dann können sie erst mal alleine weiter üben. Das ist bei Kindern, die ADHS haben, spannend, da muss man gucken „wie schaffe ich es, dass das Kind da drüber kommt“. Aber wenn es diesen Anfangserfolg erlebt hat dann gibt es auch Phasen wo es selbstregulierend d.h. für sich erst mal entspannend erlebt und macht weiter.
1. Einleitung: Einführung in das Thema der zirkuspädagogischen Interventionen zur integrativen Förderung von Kindern mit und ohne ADHS.
2. Methodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes mittels problemzentrierter Experteninterviews.
3. Definitionen: Begriffliche Einordnung der Kinder- und Jugendarbeit, Zirkuspädagogik und Integration sowie Beschreibung der Zielgruppe ADHS.
4. Das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom im Kinder- und Jugendalter: Detaillierte Darstellung der Symptomatik, Ätiologie, Epidemiologie sowie diagnostischer und therapeutischer Aspekte von ADHS.
5. Hintergrund und Möglichkeiten der Zirkuspädagogik: Historische Entwicklung sowie Analyse der Ziele, Methoden und Fördermöglichkeiten der Zirkuspädagogik, insbesondere im Bereich Psychomotorik.
6. Zirkuspädagogische Interventionen als integrative Maßnahme für Kinder- und Jugendlichen mit und ohne Verhaltensauffälligkeiten: Konkrete Konzeptentwicklung für Zirkuswochen inklusive Qualitätssicherungsstandards und pädagogischer Handlungshinweise.
7. Zusammenfassung: Abschließendes Fazit über das integrative Potenzial der Zirkuspädagogik und die Notwendigkeit professioneller Reflexion.
Zirkuspädagogik, Soziale Arbeit, ADHS, Erlebnispädagogik, Integration, Selbstwirksamkeit, Psychomotorik, Bewegungskünste, Gruppenpädagogik, Qualitätssicherung, Inklusion, Kind-Zirkus-Projekte, Sozialkompetenz.
Die Arbeit analysiert, wie zirkuspädagogische Angebote als integrative Methode in der Sozialen Arbeit eingesetzt werden können, um Kinder und Jugendliche – insbesondere jene mit ADHS – in ihrer Entwicklung zu fördern.
Im Zentrum stehen die Zirkuspädagogik, die Erlebnispädagogik, das Krankheitsbild ADHS sowie die Bedeutung von Integration und pädagogischer Qualitätssicherung.
Ziel ist es, auf Basis einer theoretischen Analyse und Experteninterviews ein integratives zirkuspädagogisches Konzept zu entwerfen, das zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und sozialen Kompetenzen beiträgt.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer qualitativen Forschungsmethode, bei der Experteninterviews mit Zirkuspädagogen geführt wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Hintergründen von ADHS, der Geschichte und den Zielen der Zirkuspädagogik, psychomotorischen Förderansätzen und der praktischen Implementierung eines Zirkuswochen-Konzepts.
Zirkuspädagogik, Soziale Arbeit, ADHS, Erlebnispädagogik, Integration, Selbstwirksamkeit und Qualitätssicherung.
Der Zirkus bietet durch seine Requisiten und den „fremden“ Raum einen hohen Aufforderungscharakter, der Kinder mit ADHS dazu motivieren kann, sich länger auf eine Aufgabe zu fokussieren, wenn diese selbst gewählt und handlungsorientiert ist.
Anstatt sofort starre Regeln vorzugeben, empfiehlt die Arbeit, den natürlichen Entdeckungsdrang der Kinder zu Beginn einer Einheit zuzulassen, um eine Basis für Motivation und Vertrauen zu schaffen, bevor man in das methodische Training einsteigt.
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