Wissenschaftliche Studie, 2005
18 Seiten, Note: 1,0
Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften
Die vorliegende Karteninterpretation des Kartenblattes L 7934 München, im Maßstab 1:50.000, hat zum Ziel, die physischen und anthropogenen Merkmale des dargestellten Gebietes zu analysieren. Dabei werden insbesondere die morphologischen, hydrologischen und geologischen Gegebenheiten sowie die Siedlungsstruktur, die Infrastruktur und die Ortsnamen untersucht.
Der Raum I, der die Gemeinde Puchheim umfasst, zeigt eine punktuelle Besiedlung, geprägt von weitläufigen Freiflächen und einem flachen Relief. Die höchste Erhebung ist die Lindbühel Schanze mit 563m ü. M., die durch steil ansteigendes Relief und dichter werdende Isohypsen erkennbar ist. Der Großteil des Gebietes besteht aus Wiesen- und Weideflächen, mit geringen Waldflächen. Die hydrologische Situation zeichnet sich durch das Fehlen größerer Fließgewässer aus, jedoch sind einige kleinere Seen und Bäche vorhanden, die hauptsächlich nach Nordosten entwässern. Die Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes der Münchener Schotterebene erklärt das Fehlen von Moorflächen trotz geringer Abfluss-Möglichkeiten für Niederschlag. Das Grundwasser wird an der Lindbühel Schanze zur Oberfläche befördert.
Das Stadtgebiet München ist durch eine hohe Besiedlungsdichte geprägt, die natürliche Begebenheiten weitgehend verdeckt. Die Isar schneidet sich mit 140m ü. NN in das Relief ein. Ansonsten liegt das Stadtgebiet auf einem ähnlichen Höhenniveau wie das Umland, zwischen 500 und 550m ü. NN.
Karteninterpretation, Topographische Karte, L 7934 München, Physische Geographie, Anthropogeographie, Morphologie, Hydrologie, Geologie, Siedlungsgenese, Infrastruktur, Ortsnamen, Münchener Schotterebene, Isar
Ziel ist die Analyse physischer Merkmale (Geologie, Hydrologie) und anthropogener Einflüsse (Siedlungsstruktur, Infrastruktur) auf Basis des Kartenblattes L7934.
Das Gebiet ist geprägt von einem flachen Relief der Münchener Schotterebene, punktueller Besiedlung und dem Fehlen größerer Fließgewässer aufgrund der hohen Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes.
Die Isar schneidet sich tief in das Relief ein (ca. 140m Unterschied) und stellt ein zentrales hydrologisches und morphologisches Element im ansonsten eher ebenen Stadtgebiet dar.
Die Analyse von Ortsnamen hilft dabei, die historische Entstehung und Besiedlung eines Raumes sowie frühere landschaftliche Gegebenheiten nachzuvollziehen.
Er wird als bedeutendes Naherholungsgebiet am Rande Münchens identifiziert, das durch seine Vegetation und Nutzung einen Kontrast zum dicht besiedelten Stadtgebiet bildet.
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