Lizentiatsarbeit, 2011
124 Seiten
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die Arbeit befasst sich mit der Repräsentation und Veränderung des HIV/AIDS-Stigmas in Kericho, Kenia. Sie untersucht, wie sich die Erfahrungen von HIV-positiven Personen in dieser Region durch das Stigma prägen und wie diese durch verschiedene Faktoren, wie den Zugang zu HIV/AIDS-Medikamenten, beeinflusst werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, die die Relevanz des Themas sowie die Zielsetzung und Fragestellung der Arbeit darlegt. Anschliessend wird das theoretische Fundament gelegt, indem verschiedene Stigma-Konzepte und ihre Anwendung auf das HIV/AIDS-Stigma erläutert werden.
Im dritten Kapitel werden die Methoden der Forschung vorgestellt, darunter der Zugang zum Forschungsort, die angewandten Methoden und die Auswertung der Daten. Anschliessend erfolgt eine detaillierte Beschreibung des Forschungskontexts, die einen Überblick über die demographischen, historischen, politischen und gesundheitlichen Aspekte Kenias und insbesondere der Region Kericho bietet.
Das fünfte Kapitel beleuchtet die Hintergründe und Veränderungen des HIV/AIDS-Stigmas, insbesondere die Ursachen für die hohen HIV/AIDS-Raten in Afrika und die Bedeutung von Kirchen und Glauben in der Region. Das sechste Kapitel schildert die Erfahrungen von HIV-positiven Menschen, die mit dem Stigma konfrontiert sind, und beleuchtet die Bedeutung von Selbstakzeptanz, der Kommunikation über HIV/AIDS und den Auswirkungen von HIV/AIDS-Medikamenten.
HIV/AIDS-Stigma, Kenia, Kericho, biomedizinisches Wissen, lokale Vorstellungen, religiöse Ideale, Selbstakzeptanz, Kommunikation, HIV/AIDS-Medikamente, Diskriminierung, Erfahrungen von HIV-positiven Personen
Das Stigma wirkt als Barriere für die Krankheitsbekämpfung und führt zu Diskriminierung sowie Selbst-Stigmatisierung, was die soziale Integration erschwert.
Kirchen bieten Hoffnung und einen Raum für Kommunikation, vermitteln aber auch moralische Ideale, die lokale Vorstellungen über die Krankheit beeinflussen.
Der Zugang zu Medikamenten schafft eine „neue Sichtbarkeit“ und ermöglicht es Betroffenen, wieder ein funktionales Leben zu führen, was die Selbstakzeptanz fördert.
Die Arbeit diskutiert Faktoren wie gleichzeitig verlaufende Partnerschaften, mangelnde Kenntnisse und sozioökonomische Hintergründe.
Die Arbeit nutzt Goffmans Konzept, um Stigmatisierung als Prozess im sozialen Umfeld und die Bedeutung von Stigma-Symbolen zu erklären.
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