Bachelorarbeit, 2011
71 Seiten
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Trends
1.2. Zielsetzung und Gang der Untersuchung
1.3. Vorstellung der Automotive International GmbH
1.4. Darstellung von finanzrelevanten Einflussfaktoren
1.4.1. Kurzvorstellung der Bilanz
1.4.2. Kurzvorstellung der Gewinn- und Verlustrechnung
1.4.3. Darstellung relevanter Kennzahlen
2. Die Funktionsfelder des Lieferantenmanagements
2.1. Lieferantenauswahl
2.1.1. Bedarfsanalyse bei der Automotive International GmbH
2.1.2. Lieferantenvorauswahl
2.1.2.1. Lieferantenidentifikation
2.1.2.2. Lieferanteneingrenzung
2.1.3. Lieferantenanalyse und Bewertung
2.1.4. Lieferantenverhandlung
2.1.5. Lieferantenendauswahl
2.2. Lieferantenbewertungen
2.2.1. Ziele und Motivation der Lieferantenbewertung
2.2.2. Instrumente der Lieferantenbewertung
2.2.2.1. ABC-Analyse
2.2.2.2. Portfolioanalyse
2.3. Optimierung der Lieferantenanzahl
2.3.1. Die optimale Größe des Lieferantenstammes
2.3.1.1. Reduzierung der Lieferantenanzahl
2.3.1.2. Vorteile durch wenige Lieferanten
2.4. Lieferantenintegration
2.4.1. Grundlagen der Lieferantenintegration
2.4.2. Integration in den Entwicklungsprozess
2.4.3. Integration in weitere Unternehmensfunktionen
2.4.4. Vorteile einer Lieferantenintegration
2.5. Lieferantenentwicklungen
2.5.1. Die Auswahl geeigneter Entwicklungspartner
2.5.2. Entwicklung der Lieferantenstrategie
2.5.3. Entwicklung strategisch unwichtiger Lieferanten
2.5.4. Entwicklung strategisch wichtiger Lieferanten
2.5.5. Controlling der Maßnahmen
3. Gesamtbetrachtung der finanziellen Auswirkungen des Lieferantenmanagements
3.1. Voraussetzungen und Annahmen
3.2. Die Bilanz und die GuV der Automotive International GmbH vor der Einführung eines Lieferantenmanagements
3.3. Auswirkungen der Einführung eines Lieferantenmanagements bei der Automotive International GmbH
3.4. Die Veränderungen der relevanten Finanzkennzahlen
4. Schlussbetrachtung
Diese Arbeit untersucht wissenschaftlich, wie ein strategisches Lieferantenmanagement die Finanzsituation eines Unternehmens beeinflussen kann, und evaluiert anhand eines fiktiven Unternehmens, welche Potenziale sich durch eine solche Implementierung realisieren lassen.
2.1.4. Lieferantenverhandlung
Nachdem mögliche Lieferanten für das Unternehmen ausgewählt, eingegrenzt und analysiert wurden, geht es nun in der Lieferantenverhandlung darum, die eigenen Bedarfe möglichst kostengünstig beim Lieferanten zu beschaffen.
Der Einkäufer muss vor einer Verhandlung mit einem Lieferanten neben dem Kostenaspekt klären: • „Welche Bedarfsanforderungen unbedingt erfüllt werden müssen, • bei welchen Bedarfsanforderungen Modifikationen möglich sind, • welche Bedarfsanforderungen unter Umständen verzichtbar sind, • welche Anreize ihm zur Verfügung stehen, • was welche Anreize kosten (Vollkosten/Teilkosten), • welcher Kostenrahmen der Anreize nicht überschritten werden darf, • welcher kostenminimale Anreizmix gerade noch die unbedingt notwendigen Bedarfsanforderungen ermöglicht.“
Die Verhandlungsintensität kann aufgrund des zu beschaffenden Bedarfes schwanken. Bei geringwertigen Bedarfen werden seitens des Einkaufes meist nur Angebotsvergleiche durchgeführt. Anschließend wird der Bedarf mit einer sofortigen Bestellung beim Lieferanten eingekauft. Bei hochwertigen Bedarfen muss mehr Arbeit in den Verhandlungsprozess mit mehreren Lieferanten investiert werden. Einerseits soll durch die Verhandlungen mit den Lieferanten das beste Kostenverhältnis für den beschafften Bedarf erreicht werden. Andererseits soll durch die Verhandlungen mit mehreren, konkurrierenden Lieferanten die Rivalität zwischen den einzelnen Lieferanten gefördert werden. Diese Rivalität zwischen den einzelnen Unternehmen führt dann zu weiteren Preiszugeständnissen der Anbieter. Zur Unterstützung des Verhandlungsprozesses werden in der Praxis elektronische Auktionen durchgeführt, die die verschiedenen Anbieter in einen direkten Wettstreit untereinander versetzen.
1. Einleitung: Einführung in die Problematik des steigenden Kostendrucks und die strategische Bedeutung des Lieferantenmanagements für den Geschäftserfolg.
2. Die Funktionsfelder des Lieferantenmanagements: Detaillierte Analyse der zentralen Prozesse wie Lieferantenauswahl, -bewertung, -anzahloptimierung, -integration und -entwicklung.
3. Gesamtbetrachtung der finanziellen Auswirkungen des Lieferantenmanagements: Quantitative Analyse der Effekte durch ein Lieferantenmanagement auf die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie diverse Finanzkennzahlen am Beispiel der Automotive International GmbH.
4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Beurteilung der Untersuchungsergebnisse und Bestätigung des positiven Wertbeitrags eines strategischen Lieferantenmanagements für Anteilseigner.
Lieferantenmanagement, Strategischer Einkauf, Lieferantenbewertung, Lieferantenauswahl, Kostenreduzierung, Bilanzanalyse, Finanzkennzahlen, Automotive International GmbH, Wertschöpfungskette, Lieferantenintegration, Lieferantenentwicklung, Wettbewerbsvorteile, Shareholder Value, Beschaffungsmanagement, Supply Chain Management.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines strategischen Lieferantenmanagements auf die Finanzsituation eines produzierenden Unternehmens.
Die zentralen Felder umfassen die Auswahl, Bewertung, Optimierung, Integration und Entwicklung von Lieferanten.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass Investitionen in ein Lieferantenmanagementkonzept messbare positive Auswirkungen auf den Finanzbereich eines Unternehmens haben.
Es wird eine fiktive Unternehmensfallstudie (Automotive International GmbH) genutzt, um Effekte anhand von Bilanzdaten, GuV-Rechnungen und Finanzkennzahlen vor und nach der Einführung des Managements zu quantifizieren.
Der Hauptteil analysiert die Funktionsfelder des Lieferantenmanagements sowie deren direkte Auswirkungen auf finanzrelevante Bilanz- und GuV-Posten.
Wesentliche Begriffe sind Lieferantenmanagement, Kostenreduzierung, Finanzkennzahlen, Lieferantenbewertung und Wettbewerbsvorteile.
Bei der aktiven Förderung unterstützt das Unternehmen den Lieferanten bei der Beseitigung von Schwächen, während der Lieferant bei der indirekten Variante eigenverantwortlich für die Optimierung seiner Schwachstellen ist.
Ein kleinerer Lieferantenstamm reduziert die Komplexität im Einkauf und erhöht die Nachfragemacht, was zu besseren Einkaufskonditionen und niedrigeren Prozesskosten führt.
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