Diplomarbeit, 2009
104 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Sendung „Super Nanny" und untersucht, wie das Fernsehformat genutzt wird, welche Parallelen zu Methoden der Sozialen Arbeit bestehen und in welche Richtung sich mediale Beratungsangebote im Fernsehen zukünftig entwickeln könnten.
Kapitel 2 behandelt das Medium Fernsehen allgemein und seine Logiken, insbesondere als Massenmedium, zugangsoffenes Medium und selektiv-fragmentarisches Medium. Kapitel 3 fokussiert sich auf das Fernsehformat „Reality-/Doku-Soap" und analysiert insbesondere die Sendung „Super Nanny" hinsichtlich ihres Konzepts und ihrer Wirkung. Kapitel 4 stellt die Soziale Arbeit und die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) vor und zieht Vergleiche zwischen deren Methoden und Konzepten und denen der Super Nanny. Kapitel 5 beleuchtet die Logiken der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Lebenswelt und Strukturbedingungen. Kapitel 6 setzt die Logiken des Fernsehens und der Sozialen Arbeit gegenüber und analysiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Kapitel 7 fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und beantwortet die Forschungsfragen.
Fernsehen, Medien, Soziale Arbeit, Super Nanny, Familienhilfe, Beratung, Medienwirkung, Reality-TV, Methodenvergleich, Lebenswelt, Strukturbedingungen, qualitatives Medium, quantitatives Medium.
Sie untersucht, warum solche Formate genutzt werden, welche Parallelen zur Sozialen Arbeit bestehen und wie sich mediale Beratung künftig entwickelt.
Die SPFH ist ein Handlungsfeld der Sozialen Arbeit, das Familien intensiv bei Erziehungsproblemen und Alltagskonflikten im häuslichen Umfeld unterstützt.
Die Arbeit vergleicht methodische Ansätze wie Video-Home-Training (VHT) oder das Triple-P-Programm mit der Vorgehensweise im Fernsehformat.
Das Fernsehen agiert als quantitatives, zugangsoffenes Medium, während die Soziale Arbeit als qualitatives, ganzheitliches und multidimensionales Medium betrachtet wird.
Gründe liegen in der Medienrezeption, dem Bedürfnis nach Identitätsbildung, Selbstrepräsentation und sozialen Vergleichsprozessen (Affiliation).
Die Arbeit analysiert die Medienwirkung und inwieweit die Sendung als Ersatz für reale Beratungsangebote wahrgenommen wird.
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