Diplomarbeit, 2007
40 Seiten, Note: gut plus
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema des literarischen Übersetzens, wobei der Roman „Die Nacht von Lissabon“ von Erich Maria Remarque als Beispiel dient. Ziel ist es, die Probleme des Übersetzungsprozesses zu verdeutlichen, indem Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen Original und Übersetzung herausgearbeitet werden.
Der erste Teil der Arbeit bietet eine Einführung in die Theorie der Übersetzungswissenschaft, wobei sich der Fokus auf das literarische Übersetzen richtet. Hier werden wichtige Erkenntnisse aus den Arbeiten bekannter Sprachwissenschaftler wie K. Dedecius, W. Koller und F. Apel vorgestellt. Zudem wird die literarische Gattung „Roman“ genauer betrachtet und die Biografie von Erich Maria Remarque skizziert.
Im zweiten Teil erfolgt die praktische Anwendung der Theorie anhand des Romans „Die Nacht von Lissabon“. Die Analyse konzentriert sich auf die Darstellung der weiblichen Gestalt im Vergleich zwischen Original und Übersetzung. Dabei werden verschiedene sprachliche Mittel wie Substitutionen, Ergänzungen, Inversionen und Weglassungen untersucht, um den Einfluss des Übersetzers auf den Text zu analysieren und die Frage nach der Äquivalenz zwischen Original und Übersetzung zu beleuchten.
Literarisches Übersetzen, „Die Nacht von Lissabon“, Erich Maria Remarque, Romananalyse, Translatologie, Sprachliche Mittel, Äquivalenz, Transformation, Gestalt der Frau.
Die Arbeit untersucht Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen dem Original "Die Nacht von Lissabon" und seiner Übersetzung, um Probleme des literarischen Übersetzungsprozesses aufzuzeigen.
Transformation umfasst sprachliche Mittel wie Substitutionen, Ergänzungen, Inversionen und Weglassungen, die ein Übersetzer nutzt, um den Text in die Zielsprache zu übertragen.
Anhand der Darstellung weiblicher Charaktere lässt sich besonders gut untersuchen, wie nuanciert Übersetzer künstlerisch aktiv werden und die Qualität des Originals bewahren.
Der Grad der Äquivalenz misst, wie genau die Übersetzung die Bedeutung, den Stil und die Wirkung des Originaltextes auf den Leser wiedergibt.
Transfer zielt auf eine möglichst getreue Wiedergabe ab, während Adaptation den Text stärker an die kulturellen Gegebenheiten der Zielsprache anpasst.
Die Kenntnis seiner Biografie hilft dabei, den historischen und persönlichen Kontext des Romans zu verstehen, was für eine präzise literarische Übersetzung unerlässlich ist.
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