Diplomarbeit, 2007
40 Seiten, Note: gut plus
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Vorwort
I. Theoretischer Teil
1 Der allgemeine Begriff des Übersetzens
2 Das literarische Übersetzen
3 Begriffsbestimmung: Roman
4 Biografie von Erich Maria Remarque
II. Analytischer Teil
5 Vergleichsanalyse von Fragmenten aus dem Roman Die Nacht von Lissabon unter Berücksichtigung der Gestalt der Frau
5.1 Zusammenfassung des Romans
5.2 Translatologische Analyse der Fragmente
6 Zusammenfassung des analytischen Teils
Die vorliegende Arbeit untersucht das literarische Übersetzen am Beispiel des Romans "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque. Das primäre Ziel ist es, die translatologischen Besonderheiten bei der Darstellung der weiblichen Hauptfigur im deutsch-polnischen Vergleich zu analysieren und aufzuzeigen, wie durch Transformationstechniken die Interpretation und Wahrnehmung der literarischen Figur beeinflusst wird.
5.2 Translatologische Analyse der Fragmente
Schwarz sitzt zusammen mit dem Ich-Erzähler in einer Bar in Lissabon. Er erzählt ihm von seiner Zeit in den Schweizer Gefängnissen, der Drohung, dass er bei erneuter Verhaftung ohne Pass nach Deutschland abgeschoben würde und wie er von dieser Vorstellung Alpträume bekam.
„Eines Nachts träumte ich, dass ich in Osnabrück wäre, der Stadt, wo ich gelebt hatte und wo meine Frau noch wohnte. Ich stand in ihrem Zimmer und sah, dass sie krank war. Sie war sehr mager und weinte. Ich wachte verstört auf. Ich hatte sie über fünf Jahre nicht gesehen und nichts von ihr gehört. Ich hatte ihr auch nie geschrieben, weil ich nicht wusste, ob ihre Post überwacht würde. Vor der Flucht hatte sie mir versprochen, sich von mir scheiden zu lassen.“
„Pewnej nocy przyśniło mi się, że jestem w Osnabrück, w mieście, w którym mieszkałem i w którym dotychczas mieszkała moja żona. Znajdowałem się w jej pokoju i widziałem, że jest chora. Była bardzo wymizerowana i płakała. Obudziłem się zupełnie rozstrojony. Nie widziałem jej od przeszło pięciu lat i nic o niej nie słyszałem. Nie pisałem do żony, ponieważ nie byłem pewny czy jej korespondencja nie jest kontrolowana. Przed moją ucieczką przyrzekła mi, że się ze mną rozwiedzie.”
Wenn man dieses Fragment genauer betrachtet, wird man feststellen, dass der Übersetzer sehr subjektiv vorgeht. Geschickt verwendet er Substitutionen, um ihm wichtig erscheinende Sachverhalte zu betonen.
Vorwort: Die Autorin erläutert die Thematik der Diplomarbeit, die sich mit dem literarischen Übersetzen und dem Roman "Die Nacht von Lissabon" befasst.
1 Der allgemeine Begriff des Übersetzens: Dieses Kapitel gibt eine theoretische Einführung in den komplexen Übersetzungsprozess und dessen verschiedene Definitionen in der Sprachwissenschaft.
2 Das literarische Übersetzen: Der Fokus liegt hier auf der Spezifik literarischer Texte und den hohen Anforderungen an den Übersetzer als Vermittler zwischen Kulturen.
3 Begriffsbestimmung: Roman: Hier werden die historischen Merkmale und die Entwicklung der Gattung Roman dargestellt, um eine Grundlage für die Analyse zu schaffen.
4 Biografie von Erich Maria Remarque: Dieser Abschnitt beleuchtet das Leben und Werk von Erich Maria Remarque und setzt seine Biografie in Bezug zu seinem literarischen Schaffen.
5 Vergleichsanalyse von Fragmenten aus dem Roman Die Nacht von Lissabon unter Berücksichtigung der Gestalt der Frau: Das Kernkapitel enthält die Zusammenfassung des Romans sowie die detaillierte sprachliche Untersuchung ausgewählter Textstellen hinsichtlich der Frauenfigur.
6 Zusammenfassung des analytischen Teils: Die Autorin zieht Bilanz über die Anwendung der Transformationstechniken durch den Übersetzer und bestätigt die subjektive Ausrichtung der Übersetzung.
Literarisches Übersetzen, Erich Maria Remarque, Die Nacht von Lissabon, Translatologie, Äquivalenz, Adaptation, Transformation, Literaturanalyse, Übersetzungstheorie, Roman, Frauenfigur, Subjektivität, Sprachvergleich, Deutsch-Polnisch, literarische Übersetzung.
Die Arbeit untersucht die translatologischen Aspekte einer literarischen Übersetzung anhand des Romans "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque.
Die zentralen Themenfelder sind Übersetzungstheorie, die Analyse der literarischen Gattung "Roman", die Biografie des Autors sowie der Vergleich von Original und Zielsprache.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Übersetzer durch gezielte sprachliche Transformationen das Bild der weiblichen Hauptfigur Helen beeinflusst und interpretiert.
Es wird eine vergleichende Textanalyse angewandt, bei der spezifische Fragmente des Originals ihrer polnischen Übersetzung gegenübergestellt und analysiert werden.
Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Anwendung der theoretischen Erkenntnisse durch eine detaillierte Analyse von Transformationen wie Substitutionen, Ergänzungen und Inversionen.
Schlüsselwörter sind unter anderem Literaturübersetzung, Adaptation, Äquivalenz, Textanalyse und Remarque.
Die Autorin stellt fest, dass der Übersetzer die Figur der Helen mystischer und energischer darstellt, als sie im Originaltext angelegt ist, um die emotionale Bindung zwischen den Protagonisten zu unterstreichen.
Der Begriff wird verwendet, weil die Analyse zeigt, dass der Übersetzer bewusst vom wortwörtlichen Text abweicht, um das Werk an die Zielkultur und seine eigene subjektive Interpretation anzupassen.
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