Bachelorarbeit, 2010
102 Seiten, Note: 1,7
0 VORWORT
1 ÜBERBLICK VOM HEUTIGEN LEBEN JUNGER MENSCHEN
1.1 EINBLICK IN DIE LEBENSPHASE JUGEND
1.2 LEBENSLAGEN VON JUNGEN MENSCHEN
2 MOBILE JUGENDARBEIT
2.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG
2.2 MOBILE JUGENDARBEIT HEUTE
2.3 RECHTLICHE GRUNDLAGEN UND ZUSTÄNDIGKEITEN
2.4 DERZEITIGE DISKUSSION
3 UMSETZUNG DER MOBILEN JUGENDARBEIT
3.1 EXKURS: SOZIALE DATEN DER STADT STUTTGART
3.2 DER DACHVERBAND FÜR MOBILE JUGENDARBEIT STUTTGART
3.2.1 Konzeption
3.2.1.1 Selbstverständnis
3.2.1.2 Ziele
3.2.1.2.1 Lebensweltorientierung
3.2.1.2.2 Stadtteilorientierung/Gemeinwesenorientierung
3.2.1.2.3 Delinquenzorientierung
3.2.1.3 Zielgruppen
3.2.1.4 Arbeitsfelder und Methoden
3.2.1.4.1 Streetwork
3.2.1.4.2 Gruppenarbeit
3.2.1.4.3 Einzelhilfe (auch Einzelfallhilfe)
3.2.1.4.4 Gemeinwesenarbeit
3.2.1.5 Qualitätsmanagement
3.2.2 Wirkungsevaluation von Mobiler Jugendarbeit in Stuttgart
3.3 ZUSAMMENFASSUNG
3.3.1 Das Internetportal der Mobilen Jugendarbeit Stuttgart
3.3.2 Kritische Betrachtung des Konzeptes
4 LEBENSWELTORIENTIERUNG
4.1 GESCHICHTLICHER HINTERGRUND
4.2 TRADITIONSLINIEN
4.2.1 Hermeneutisch-pragmatische Erziehungswissenschaft
4.2.2 Phänomenologisch-interaktionistisches Paradigma
4.2.3 Kritische Alltagstheorien
4.2.4 Analyse gesellschaftlicher Strukturen
4.2.5 Synthese der Traditionslinien
4.3 ALLTAGSVERSTÄNDNIS
4.4 KONZEPT
4.5 HANDLUNGS- UND STRUKTURMAXIMEN
4.5.1 Prävention
4.5.2 Alltagsnähe
4.5.3 Integration
4.5.4 Partizipation
4.5.5 Dezentralisierung, Regionalisierung und Vernetzung
4.6 LEBENSWELTORIENTIERTE ARBEIT
5 ANALYSE DER MOBILEN JUGENDARBEIT ANHAND DER HANDLUNGS- UND STRUKTURMAXIMEN
5.1 ANALYSE ANHAND DER MAXIME PRÄVENTION
5.2 ANALYSE ANHAND DER MAXIME ALLTAGSNÄHE
5.3 ANALYSE ANHAND DER MAXIME INTEGRATION
5.4 ANALYSE ANHAND DER MAXIME PARTIZIPATION
5.5 ANALYSE ANHAND DER MAXIME DEZENTRALISIERUNG, REGIONALISIERUNG UND VERNETZUNG
5.6 ZUSAMMENFASSUNG DER ANALYSEERGEBNISSE
6 FAZIT
6.1 AUSBAU KONZEPTIONELLER AUSFÜHRUNGEN MOBILER JUGENDARBEIT
6.2 NETZWERK EINER INFORMATIONSVERMITTLUNG VON ANGEBOTEN
6.3 JUGENDGERECHTE GESTALTUNG VON INTERNETPORTALEN MOBILER JUGENDARBEIT
6.4 PARTIZIPATION JUNGER MENSCHEN AN DER AUSGESTALTUNG MOBILER JUGENDARBEIT
7 SCHLUSSBEMERKUNGEN
Die Arbeit untersucht die Mobile Jugendarbeit in Deutschland, insbesondere am Beispiel des Dachverbandes für Mobile Jugendarbeit Stuttgart, im Hinblick auf eine lebensweltorientierte Ausgestaltung gemäß den Thesen von Hans Thiersch. Ziel ist die Aufdeckung lebensweltorientierter Strukturen und Handlungsmuster sowie die Entwicklung von Optimierungsvorschlägen für die Praxis.
3.2.1.1 Selbstverständnis
Der Dachverband stellt sich selbst in einer sehr offenen Grundhaltung dar, die sich seiner Ziele (siehe hierzu auch Punkt 3.2.1.2) ableitet und sich daher in vielen Bereichen bemerkbar macht.
Zunächst wird der Respekt des Dachverbandes und seiner Mitarbeiter gegenüber jungen Menschen betont. Weiterhin signalisiert sich seine offene Grundhaltung über niedrigschwellige Zugänge für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dies soll erreicht werden über die Möglichkeit, jederzeit Kontakt zu dem Dachverband herstellen zu können, ohne sich vorab anmelden zu müssen. Außerdem soll diese Niedrigschwelligkeit erreicht werden, unter anderem durch flexible Bürozeiten und durch die Präsenz des Dachverbandes innerhalb der betreffenden Stadtteile. Um Hemmungen abzubauen und um das Vertrauen der Adressaten zu gewinnen soll die Arbeit des Dachverbandes darüber hinaus transparent gestaltet sein. Ferner soll eine Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erfolgen.
Sie sollen dementsprechend in Entscheidungen, die die Umsetzung der Mobilen Jugendarbeit betreffen, mit einbezogen werden. Dabei ist das Anliegen des Dachverbandes, junge Menschen nicht zu überweisen, sondern ressourcenorientiert zu begleiten (vgl. Dachverband o. J. 2).
0 VORWORT: Einleitung in die Thematik der Mobilen Dienstleistungen in der Sozialen Arbeit mit Fokus auf die Mobile Jugendarbeit als Beispiel für lebensweltorientierte Konzepte.
1 ÜBERBLICK VOM HEUTIGEN LEBEN JUNGER MENSCHEN: Darstellung der demografischen und sozioökonomischen Situation sowie der Entwicklungsaufgaben und Lebenslagen von Jugendlichen.
2 MOBILE JUGENDARBEIT: Überblick über die historische Entstehung, die heutigen Tätigkeitsfelder sowie die gesetzlichen Grundlagen und aktuellen Diskurslinien.
3 UMSETZUNG DER MOBILEN JUGENDARBEIT: Detaillierte Analyse der Stuttgarter Praxis, inklusive Struktur, Konzeption, Evaluation und kritischer Reflexion.
4 LEBENSWELTORIENTIERUNG: Theoretische Herleitung des Konzepts nach Hans Thiersch unter Berücksichtigung der Traditionslinien und der zentralen Strukturmaximen.
5 ANALYSE DER MOBILEN JUGENDARBEIT ANHAND DER HANDLUNGS- UND STRUKTURMAXIMEN: Evaluierung der Mobilen Jugendarbeit auf Basis der zuvor definierten lebensweltorientierten Maximen.
6 FAZIT: Zusammenfassung der Analyseergebnisse und Ableitung von Thesen zur Optimierung der konzeptionellen Ausgestaltung und praktischen Umsetzung.
7 SCHLUSSBEMERKUNGEN: Abschließende Einordnung der Arbeit als Annäherung an eine lebensweltorientierte Praxis.
Mobile Jugendarbeit, Lebensweltorientierung, Hans Thiersch, Stuttgart, Streetwork, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Prävention, Alltagsnähe, Partizipation, Integration, Jugendhilfe, Gemeinwesenarbeit, Strukturmaximen, Handlungsmuster
Die Arbeit analysiert die Strukturen und Handlungsmuster der Mobilen Jugendarbeit in Deutschland und prüft deren Übereinstimmung mit dem Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch.
Zentrale Themen sind das Leben junger Menschen, die historische Entwicklung der Mobilen Jugendarbeit, ihre gesetzliche Grundlage sowie die spezifische Umsetzung und Evaluation in Stuttgart.
Ziel ist es, bestehende lebensweltorientierte Strukturen aufzudecken, Defizite in der Konzeption zu identifizieren und Thesen für eine lebensweltorientiertere Ausgestaltung der Jugendarbeit zu entwickeln.
Der Autor führt eine theoretische und konzeptionelle Analyse durch, indem er die Mobile Jugendarbeit am Raster der Struktur- und Handlungsmaximen der Lebensweltorientierung nach Thiersch spiegelt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Fallstudie zur Mobilen Jugendarbeit in Stuttgart, die theoretische Fundierung der Lebensweltorientierung und die systematische Analyse der Arbeitspraxis anhand von Maximen wie Prävention und Partizipation.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Mobile Jugendarbeit, Lebensweltorientierung, Hans Thiersch, Sozialraum, Partizipation und Jugendsozialarbeit beschreiben.
Der Autor lobt den hohen Informationsgehalt für die Öffentlichkeit, kritisiert jedoch die fehlende jugendgerechte Gestaltung und das Fehlen eines interaktiven Kommunikationsportals für Jugendliche.
Die Partizipation wird als ein zentrales Defizit identifiziert; der Autor stellt fest, dass in der untersuchten Konzeption kaum konkrete Vorgehensweisen zur Beteiligung der Jugendlichen am Ausgestaltungsprozess ersichtlich sind.
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