Bachelorarbeit, 2010
102 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse mobiler Dienstleistungen im Kontext der Sozialen Arbeit aus lebensweltorientierter Sicht. Das Hauptziel ist es, die Strukturen und Handlungsmuster mobiler Dienstleistungen, insbesondere der Mobilen Jugendarbeit, anhand der von Hans Thiersch entwickelten Lebensweltorientierung zu untersuchen und zu modifizieren.
Das erste Kapitel bietet einen Überblick über das heutige Leben junger Menschen, wobei insbesondere die Lebensphase Jugend und die aktuellen Lebenslagen dieser jungen Menschen beleuchtet werden. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Mobilen Jugendarbeit in ihrer historischen Entwicklung, ihrer heutigen Ausgestaltung, ihren rechtlichen Grundlagen und der aktuellen Diskussion. Im dritten Kapitel wird die praktische Umsetzung der Mobilen Jugendarbeit am Beispiel der Mobilen Jugendarbeit Stuttgart vorgestellt, wobei sowohl soziale Daten der Stadt als auch das Konzept und die Evaluation des Dachverbandes für Mobile Jugendarbeit in Stuttgart betrachtet werden.
Kapitel vier erläutert die Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch in ihrer historischen Einordnung, ihren Traditionslinien, dem Alltagsverständnis, ihrer Konzeption und ihren Handlungs- und Strukturmaximen. Kapitel fünf schließlich analysiert die Mobile Jugendarbeit anhand der Handlungs- und Strukturmaximen der Lebensweltorientierung und fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen.
Mobile Dienstleistungen, Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Hans Thiersch, Mobile Jugendarbeit, Prävention, Alltagsnähe, Integration, Partizipation, Dezentralisierung, Regionalisierung, Vernetzung, Stuttgart, Konzeptanalyse, Handlungs- und Strukturmaximen, Wirkungsevaluation
Lebensweltorientierung ist ein Ansatz der Sozialen Arbeit, der die Alltagserfahrungen und sozialen Realitäten der Klienten in den Mittelpunkt stellt, um Hilfeleistungen lebensnah und partizipativ zu gestalten.
Zu den zentralen Arbeitsfeldern gehören Streetwork (aufsuchende Arbeit), Gruppenarbeit, Einzelfallhilfe sowie Gemeinwesenarbeit.
Die Maximen umfassen Prävention, Alltagsnähe, Integration, Partizipation sowie Dezentralisierung, Regionalisierung und Vernetzung.
Stuttgart nutzt einen Dachverband, der durch Stadtteilorientierung und gezielte Angebote für delinquente Jugendliche sowie eine starke Internetpräsenz die Lebenswelten junger Menschen erreicht.
Partizipation ermöglicht es jungen Menschen, ihre Angebote selbst mitzugestalten, was die Akzeptanz der Sozialen Arbeit erhöht und die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen fördert.
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