Diplomarbeit, 2001
88 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Koevolution von Organisation und Management, indem sie den Einfluss des Managements auf die Organisation aus einer systemtheoretischen Perspektive betrachtet. Sie fokussiert auf die Herausforderungen, die durch die Anpassung an dynamische Umwelten entstehen und die Bedeutung der Wahrnehmungskompetenz von Mitarbeitern und Führungskräften hervorhebt.
Das erste Kapitel stellt die grundlegende Problematik der Arbeit dar, die sich auf die Schließungsdynamik der Organisation konzentriert und die Bedeutung der Wahrnehmung im Kontext der organisationalen Koevolution herausstellt. Das zweite Kapitel fokussiert auf die Rolle des Managements als "parasitärer" Faktor, der sich in die Paradoxien der Organisation einnistet, und untersucht die Auswirkungen des Managements auf die Viabilität der Organisation.
Das dritte Kapitel beleuchtet die Koevolutionäre Perspektive und die Rolle der Wahrnehmungskompetenz, sowohl auf Seiten der Mitarbeiter als auch des Managements. Es analysiert die Herausforderungen, die durch die Unbestimmtheitsabsorption entstehen und die Grenzen der Organisation im Kontext dynamischer Umwelten.
Das vierte Kapitel beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Management und Organisation, indem es die Rolle des Managements als Nukleus opportunistischer Präferenzen und die Auswirkungen von Managemententscheidungen auf die Organisation untersucht.
Koevolution, Organisation, Management, Wahrnehmungskompetenz, Unbestimmtheitsabsorption, Schließungsdynamik, Systemtheorie, Niklas Luhmann, Paradoxien, Viabilität, Opportunismus
Es beschreibt die wechselseitige Entwicklung und Abhängigkeit, bei der sich das Management in die Strukturen und Paradoxien der Organisation "einnistet".
Diese systemtheoretische Metapher verdeutlicht, dass das Management von den Paradoxien der Organisation lebt und diese für seine eigenen Zwecke (z.B. Karriere) nutzt.
Es ist der Prozess, bei dem unsichere Informationen in Entscheidungen umgewandelt werden, wodurch die Ungewissheit für die restliche Organisation scheinbar verschwindet.
Das Management, das die Organisation intern erfolgreich erscheinen lässt, kann durch opportunistische Präferenzen dazu führen, dass die Organisation als Ganzes langfristig an Viabilität verliert.
In dynamischen Umwelten verschiebt sich der Selektionsdruck auf die Fähigkeit der Organisation, Veränderungen wahrzunehmen und darauf lernend zu reagieren.
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