Masterarbeit, 2011
59 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Dramatischem Gestalten im Fach Deutsch und untersucht dessen Wirksamkeit in Bezug auf die Kernbereiche des Deutschunterrichts. Ziel ist es, die Einsatzmöglichkeiten des Dramatischen Gestaltens in der Grundschule darzustellen und zu diskutieren, inwiefern es den Zielen des Faches Darstellendes Spiel entspricht. Dabei werden zunächst die entwicklungspsychologischen und lerntheoretischen Voraussetzungen für Dramatisches Gestalten beleuchtet.
Die Einleitung stellt das Interesse der Autorin am Dramatischen Gestalten im Deutschunterricht dar, das durch ein Praktikum in einer Berliner Grundschule entstand. Es wird die Relevanz des Themas im Hinblick auf die heutige Bildungslandschaft und die Rolle des Dramatischen Gestaltens in Bezug auf den Deutschunterricht hervorgehoben. Die Autorin diskutiert die Schwierigkeit empirischer Untersuchungen zur pädagogischen Wirksamkeit szenischer Unterrichtsverfahren und stellt die Zielsetzung ihrer Arbeit vor.
Das erste Kapitel widmet sich den entwicklungspsychologischen und pädagogischen Grundlagen des Spielens. Es untersucht die Funktion und Entwicklung des Spielens, insbesondere das Rollenspiel bei Vorschulkindern. Außerdem werden die Lernmöglichkeiten des Spielens als natürliches, ganzheitliches und handelndes Lernen erläutert.
Das zweite Kapitel behandelt die Anwendung des Dramatischen Gestaltens in der Schule. Hierbei werden die förderlichen Aspekte für personale und soziale Kompetenzen sowie die individuelle Förderung von Schülern beleuchtet. Die Autorin diskutiert die Bedeutung der kritischen Medienkompetenz und die Abgrenzung von Methode und Gegenstand im Unterricht.
Das dritte Kapitel beleuchtet die Verbindung des Dramatischen Gestaltens mit den Zielen des Deutschunterrichts. Die Autorin setzt sich mit der Beziehung zwischen Deutsch und Darstellendem Spiel auseinander und analysiert den Beitrag des Dramatischen Gestaltens zu den Lernbereichen Sprechen und Zuhören, Lesen, Schreiben und Sprachreflexion.
Dramatisches Gestalten, Deutschunterricht, Grundschule, Darstellendes Spiel, Entwicklungspsychologie, Lernpsychologie, Spiel, Rollenspiel, Personale Kompetenzen, Soziale Kompetenzen, Individuelle Förderung, Kritische Medienkompetenz, Methode versus Gegenstand, Sprechen und Zuhören, Lesen, Schreiben, Sprachreflexion.
Es bezeichnet den Einsatz von szenischen Verfahren, Rollenspielen und Theatermitteln, um Lerninhalte des Fachs Deutsch (Sprechen, Lesen, Schreiben) handelnd zu vermitteln.
Gefördert werden personale Kompetenzen (Selbstvertrauen), soziale Kompetenzen (Teamarbeit), sowie Sprach- und Medienkompetenz.
Das Rollenspiel ermöglicht natürliches, ganzheitliches und handelndes Lernen, was besonders für Grundschulkinder entwicklungspsychologisch sinnvoll ist.
Während Darstellendes Spiel ein eigenes Fach mit Fokus auf Theaterkunst ist, nutzt der Deutschunterricht dramatisches Gestalten primär als Methode zur Erreichung sprachlicher Lernziele.
Schüler üben in Spielsituationen verschiedene Rollen, Perspektiven und Artikulationsformen, was ihre kommunikativen Fähigkeiten stärkt.
Ja, durch das bewusste Einnehmen von Rollen und das Experimentieren mit Sprache werden Sprachstrukturen und Wirkungsweisen für Schüler erfahrbar gemacht.
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