Bachelorarbeit, 2011
52 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit analysiert das Winner Determination Problem (WDP) im Kontext kombinatorischer Auktionen. Ziel ist es, den Nutzen von kombinatorischen Auktionen für die Wirtschaft zu verdeutlichen und gleichzeitig die Herausforderungen, insbesondere das WDP, zu beleuchten. Die Arbeit präsentiert verschiedene Lösungsansätze für das WDP, insbesondere Heuristiken wie den Greedy-Algorithmus, das GRASP-Verfahren und Simulated Annealing.
Kapitel 1 führt in die Thematik der kombinatorischen Auktionen ein und verdeutlicht deren Relevanz für die Wirtschaft. Kapitel 2 stellt die grundlegenden Auktionstheorien vor und diskutiert verschiedene Arten kombinatorischer Auktionsverfahren. Kapitel 3 fokussiert auf das Winner Determination Problem, seine Formulierung und die damit verbundenen Herausforderungen. Kapitel 4 präsentiert verschiedene Heuristiken als Lösungsansatz für das WDP, darunter der Greedy-Algorithmus, das GRASP-Verfahren und Simulated Annealing. Kapitel 5 befasst sich mit der Implementierung der Algorithmen und analysiert die Ergebnisse von Testläufen.
Kombinatorische Auktionen, Winner Determination Problem, Heuristiken, Greedy-Algorithmus, GRASP-Verfahren, Simulated Annealing, Auktionsumgebung, Implementierung, Testergebnisse, Wirtschaft, Ökonomie.
Das WDP ist die Herausforderung, in einer kombinatorischen Auktion diejenigen Gebote auszuwählen, die den Gesamterlös maximieren, ohne dass ein Gut mehrfach vergeben wird. Es gilt als hochkomplex (NP-schwer).
Da es aufgrund der Komplexität oft keine schnelle, exakte Lösung für große Auktionsprobleme gibt, bieten Heuristiken einen effizienten Ausweg mit geringerem Rechenaufwand bei meist sehr guten Ergebnissen.
In klassischen Auktionen werden Güter einzeln versteigert. Kombinatorische Auktionen erlauben es Bietern, auf ganze Güterbündel zu bieten, was ihre Präferenzen besser abbildet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Suchverfahren Greedy-Algorithmus, GRASP (Greedy Randomized Adaptive Search Procedure) und Simulated Annealing.
Bidding Languages sind formale Sprachen, mit denen Bieter ihre komplexen Gebote und Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Gütern in einer kombinatorischen Auktion ausdrücken.
Es wurde ein Simulationsprogramm implementiert, um das Verhalten der verschiedenen Heuristiken unter unterschiedlichen Auktionsbedingungen experimentell zu testen.
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