Diplomarbeit, 2002
118 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Jugend und Jugendkulturen – Was ist das?
2.1 Die „Entdeckung" der Jugend - Ein Überblick über die Entwicklung der Lebensphase „Jugend“
2.2 Aktuelle gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Lebensphase Jugend
2.3 Merkmale der Jugendphase und Annäherung an einen „Jugend“-Begriff
2.4 Jugendkulturen als eigenständiger Ausdruck der Lebensphase „Jugend“
2.5 Szenen als Kristallisationspunkte heutiger Jugendkulturen
3 Die jugendkulturelle Skateboard-Szene
3.1 Überblick über die Geschichte des Skateboardings
3.2 Die Skateboard-Szene – Eine idealtypische Jugendkultur?!
3.2.1 Gesellschaftstheoretische Rahmenbedingungen der Skateboard Szene
3.2.2 Beschreibung wesentlicher Merkmale der Skateboard-Szene
4 Mögliche Konsequenzen für die Jugendarbeit
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung von Jugendkulturen am Beispiel des Skateboarding. Das primäre Ziel ist es, die Charakteristika dieser Jugendkultur zu analysieren und daraus pädagogische Handlungsoptionen für die Jugendarbeit abzuleiten.
Die Skateboard-Szene – Eine idealtypische Jugendkultur?!
Die Affinität zu Jugend und Jugendlichkeit und zwar speziell zu körperlicher Jugendlichkeit qualifiziert Skateboardfahren als ganz spezifisch jugendkulturelle Aktivität. Offensichtlich sind Skater heute in jeder größeren Stadt (z.B. Köln, Frankfurt, Berlin etc.) präsent und prägen das Stadtbild oder zumindest bestimmte Plätze (Domplatte, Hauptwache, Philharmonie etc.) durch ihr Fahren, aber auch rein durch ihre Anwesenheit (Ehni 1998, S. 109ff). Diese zunehmende Popularität des Skateboardings wurde ebenfalls bei der Literaturrecherche für diese Arbeit sichtbar, da viele Bücher zum Thema Jugendkultur, auch wenn sie sich nicht speziell mit dem Thema „Skateboarding“ beschäftigen, Skateboarder als idealtypische Vertreter für Jugendkultur darstellen, indem in den verschiedenen Werken Bilder von Skatern verwendet werden (z.B. Ferchhoff 1993, Schnack 1996, Hitzler 2001 etc.). Im Folgenden werde ich diese (scheinbar?) idealtypische Jugendkultur, die Szene der Skater, unter Bezug auf vorherige Ausführungen (zur Lage von Jugendlichen in Postmodernen Gesellschaften, zur Bedeutung von Jugendkulturen und Szenen) näher betrachten, um sie (besser) „verstehen“ zu können.
Vorher möchte ich aber noch einen theoretischen Rahmen ziehen, in dem die Skateboard-Szene (eigentlich gibt es auch hier nicht die Szene) innerhalb der Gesellschaft zu verorten ist, in den aber sicherlich nicht alle Mitglieder passen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, beschreibt die Relevanz des Skateboarding als jugendkulturelles Phänomen und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Diplomarbeit.
2 Jugend und Jugendkulturen – Was ist das?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung und gesellschaftliche Konstruktion von Jugend sowie die Definition und Bedeutung von Jugendkulturen und Szenen.
3 Die jugendkulturelle Skateboard-Szene: Der Hauptteil analysiert die Geschichte des Skateboardings und untersucht die Skateboard-Szene unter theoretischen Gesichtspunkten als spezifische Jugendkultur.
4 Mögliche Konsequenzen für die Jugendarbeit: Das Fazit und die pädagogische Reflexion diskutieren, wie Jugendarbeit methodisch und inhaltlich an das Phänomen Skateboarding anknüpfen kann, ohne dessen informellen Charakter zu gefährden.
Jugendphase, Jugendkultur, Skateboarding, Skateboard-Szene, Funsport, Identität, Sozialisation, Jugendarbeit, Lebensstil, Postmoderne, Subkultur, Szene, Individualisierung, Erlebnisgesellschaft, Jugendsozialarbeit.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Jugendkulturen in der heutigen Jugendphase, wobei das „Skateboardfahren“ als zentrales Fallbeispiel dient, um daraus Implikationen für die praktische Jugendarbeit zu gewinnen.
Die Schwerpunkte liegen auf der soziokulturellen Genese des Jugendbegriffs, der Entwicklung jugendkultureller Ausdrucksformen sowie der theoretischen und praktischen Verortung der Skateboard-Szene.
Das Ziel ist es, Merkmale der Skateboard-Szene zu beschreiben und zu prüfen, welche Konsequenzen sich daraus für Pädagogen ergeben, die mit dieser Szene in Kontakt treten möchten.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf umfangreicher Literaturrecherche zu soziologischen und pädagogischen Studien sowie Jugendstudien basiert.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Geschichte des Skateboardings, der gesellschaftstheoretischen Rahmenbedingungen der Szene sowie einer Beschreibung wesentlicher Merkmale wie Kleidung, Musik und Raumaneignung.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Jugendphase, Skateboard-Szene, Jugendsozialarbeit, Identität, Lifestyle und Individualisierung.
Skateboardfahren verbindet eine spezifische Bewegungspraxis mit einem Lebensstil, der Selbstverwirklichung und körperliche Ausdrucksformen in den Mittelpunkt stellt, was laut Autor prototypisch für die postmoderne Jugendphase steht.
Die Arbeit schlägt vor, keine „vorgefertigten“ Angebote zu machen, sondern indirekt über die Schaffung von Räumen und die Unterstützung der Szene-Interessen (z.B. beim Bau von Anlagen) als moderierender Partner zu agieren.
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