Diplomarbeit, 2011
68 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Konzeptionelle Grundlagen der Untersuchungsobjekte
2.1 Die Entwicklung zum interaktiven Marketing
2.1.1 Das klassische Marketing als Ausgangspunkt des interaktiven Marketing
2.1.2 Das interaktive Marketing
2.1.3 Interaktives Marketing im Kontext anderer Marketing Konzeptionen
2.2 Darstellung des Web 2.0
2.2.1 Web 1.0 und die New Economy
2.2.2 Historie des Web 2.0-Begriffes
2.2.3 Definition des Web 2.0
2.3 Web 2.0 im Kontext des interaktiven Marketing
3 Grundlagen des Web 2.0 im interaktiven Marketing
3.1 Ausgewählte Treiber des Web 2.0 im interaktiven Marketing
3.1.1 Technologische Treiber
3.1.2 Soziokulturelle Treiber
3.1.3 Ökonomische Treiber
3.2 Zentrale Merkmale des Web 2.0 im interaktiven Marketing
3.3 Klassifikation von Web 2.0-Plattformen und -Anwendungen mit Potential für das interaktive Marketing
3.3.1 Content-orientierte Web 2.0-Plattformen und -Anwendungen
3.3.1.1 Weblogs
3.3.1.2 Wikis
3.3.1.3 Social Sharing-Plattformen
3.3.2 Beziehungsorientierte Web 2.0-Plattformen und -Anwendungen: Social Networks
3.3.3 Virtuelle Welten
4 Potentiale des Web 2.0 im interaktiven Marketing
4.1 Schaffung von Erfolgspotentialen durch das Web 2.0 im strategischen interaktiven Marketing
4.1.1 Prozess der strategischen Marketingplanung und -kontrolle
4.1.2 Schaffung kundenorientierter Informationssysteme im Web 2.0
4.1.2.1 Charakteristika kundenorientierter Informationssysteme
4.1.2.2 Databased Online Marketing im Rahmen des Customer Relationship Management
4.1.3 Potentiale der Marktforschung im Web 2.0
4.2 Nutzung von Erfolgspotentialen des Web 2.0 im operativen interaktiven Marketing-Mix
4.2.1 Potentiale in der Kommunikationspolitik
4.2.2 Potentiale in der Produktpolitik
4.2.3 Potentiale in der Preispolitik
4.2.4 Potentiale in der Vertriebspolitik
5 Rahmenbedingungen und Risiken der Nutzung des Web 2.0 im interaktiven Marketing
5.1 Unternehmensexterne Rahmenbedingungen und Risiken
5.2 Unternehmensinterne Rahmenbedingungen und Risiken
6 Handlungsoptionen
7 Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Erarbeitung der Potentiale des Web 2.0 für das interaktive Marketing, um daraus konkrete Handlungsoptionen für Unternehmen abzuleiten. Dabei wird analysiert, wie durch die Einbindung von Kunden in interaktive Prozesse Wettbewerbsvorteile erzielt werden können.
3.3.1.1 Weblogs
Weblogs (kurz: Blogs) sind nach ZERFAß und BOELTER „Online-Publikationen, die sich durch kurze, umgekehrt chronologisch angeordnete Einträge sowie eine starke Dialogorientierung auszeichnen und besonders expressive, authentische Ausdrucksformen ermöglichen“. Der Begriff Weblog verknüpft die Begriffe Web und Log, letzteres steht für den englischen Ausdruck Log (Tagebuch). Im Folgenden werden unter dem Begriff der Blogs auch ähnliche Erscheinungsformen zusammengefasst. Hierzu zählen neben den klassischen Blogs zum einen Microblogs und zum anderen Podcasts.
Klassische Blogs ermöglichen es dem meist privaten Anwender Beiträge auf einfache Art und Weise zu publizieren. Ein Blog zeichnet sich durch meist wenige Autoren aus, die sog. Blogger, welche Einträge in Blogs erstellen. Für Leser besteht i. d R. die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren und zu diskutieren. Diese Kommentierung ist auch durch andere Blogs möglich. Sog. Trackbacks verknüpfen die zueinander bezugnehmenden Blogs. Diese Verknüpfung von Blogs wird in der Gesamtheit als Blogosphäre bezeichnet und ist die technologische Basis für die schnelle Verbreitung von Informationen, welche in Blogs publiziert werden. Zur schnellen Informationsverbreitung trägt weiterhin das RSS-Protokoll bei (siehe 3.1.1) und die Verknüpfung von Blogs mit Suchmaschinen durch sog Pings.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Web 2.0 als Wandel des Marketings und der Kundenmitwirkung dar und umreißt den Aufbau der Arbeit.
2 Konzeptionelle Grundlagen der Untersuchungsobjekte: Hier werden die Grundlagen des interaktiven Marketings sowie die historische und begriffliche Definition des Web 2.0 analysiert.
3 Grundlagen des Web 2.0 im interaktiven Marketing: Dieses Kapitel erläutert die technologischen, soziokulturellen und ökonomischen Treiber des Web 2.0 und klassifiziert verschiedene Plattformen wie Blogs, Wikis und Social Networks.
4 Potentiale des Web 2.0 im interaktiven Marketing: Hier werden die strategischen und operativen Möglichkeiten des Web 2.0 beleuchtet, insbesondere durch kundenorientierte Informationssysteme und den Einsatz im Marketing-Mix.
5 Rahmenbedingungen und Risiken der Nutzung des Web 2.0 im interaktiven Marketing: Es werden rechtliche Aspekte wie Datenschutz sowie Risiken im Zusammenhang mit dem Kontrollverlust oder der Reputationsschädigung erörtert.
6 Handlungsoptionen: Dieses Kapitel fasst Chancen und Risiken zusammen und leitet daraus notwendige Handlungsoptionen für die praktische Umsetzung ab.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die Konvergenz zu mobilen Endgeräten sowie weiteren Forschungsbedarf.
Web 2.0, interaktives Marketing, Kundeninteraktion, Nutzerpartizipation, Social Media, Online Marketing, Database Marketing, Open Innovation, Mass Customization, Customer Relationship Management, Weblogs, Social Networks, Marktforschung, virales Marketing, User Generated Content.
Die Arbeit untersucht, wie das Web 2.0 die Methoden des Marketings verändert und welche Chancen Unternehmen nutzen können, um Kunden aktiv in Wertschöpfungsprozesse einzubinden.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des Web 2.0, dessen ökonomische und technologische Treiber, die Einordnung von Web 2.0-Plattformen sowie deren Einsatzmöglichkeiten im strategischen und operativen Marketing.
Das Ziel ist es, die Erfolgspotentiale des Web 2.0 für das interaktive Marketing systematisch herauszuarbeiten, um daraus eine richtungsweisende Basis für unternehmerische Entscheidungen zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer systematischen Darstellung von Konzepten, ergänzt durch die Analyse von Prozessmodellen (z. B. CRM-Integrationsmodell) und Experten-Definitionen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Treiber und Merkmale des Web 2.0, die Klassifikation relevanter Plattformen, die Analyse der Potentiale im Marketing-Mix sowie die kritische Betrachtung rechtlicher und unternehmensinterner Risiken.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Web 2.0, interaktives Marketing, Nutzerpartizipation, Open Innovation, Mass Customization und Customer Relationship Management charakterisiert.
Das CRM dient als Rahmen und Basis, um durch informationstechnologisch gestützte Systeme (KIS) erfolgreiche Kundenbeziehungen herzustellen und zu nutzen, was eine Voraussetzung für die Ausschöpfung von Web 2.0-Potentialen darstellt.
Das Konzept ermöglicht es Unternehmen, ökonomisch effizient Nischenmärkte zu bedienen und durch ein quasi unendliches Produktportfolio im Internet Cross-Selling-Potentiale auszuschöpfen, indem spezifische Kundenwünsche erfüllt werden.
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