Masterarbeit, 2024
56 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begrifffserklärung der Sportpsychologie
3.1.1 Grundprinzipien des Sportpsychologischen Trainings
3.1.2 Mentales Training
3.1.3 Aktivationsregulation
3.1.4 Aufmerksamkeitsregulation
3.1.5 Vorstellungsregulation
3.1.6 Motivation
3.1.7 Volition
3.1.8 Kompetenzerwartung (Prognosetraining)
3.2 Resilienz
3.3 Stoizismus
3.4 Selbstwirksamkeit
3.5 Beispiele aus der Praxis zum Thema Self-talk
3.5.1 David Goggins
3.5.2 Ross Edgley
3.5.3 Lindemann
3.5.4 Mahoney und Avener
3.6 Selbstgesprächsregulation mit Strategien
3.7 CFQ Fragebogen
3.8 Paivio Taxonomie
4 METHODIK
4.1 Vorgehensweise der Literaturrecherche
4.2 Darstellung der Literaturrecherche
4.2.1 Fachdatenbanken und Bibliotheken
4.2.2 Verwendete Suchbegriffe und Schlagwörter
4.2.3 Filter und Ausschlusskriterien
4.3 Darstellung der Recherche
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Kritische Bewertung der Vorgehensweise
6.2 Kritische Bewertung der Ergebnisse
6.2.1 Selbstgesprächsregulation
6.2.2 Selbstwirksamkeit
6.2.3 Motivation und Volition
6.2.4 Theorie der dualen Kodierung
6.2.5 Resilienz
6.2.6 Stoizismus
6.3 Schlussfolgerung Hinblick auf die Handlungsempfehlung für self-talk im Sport
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht in Form eines systematischen Reviews die Forschungsfrage, wie sich gezieltes Self-Talk als Selbstinstruktion auf die sportliche Leistung bei verschiedenen Sportarten und Leistungsniveaus auswirkt, um den Einfluss auf psychologische Faktoren und die Leistungsfähigkeit zu evaluieren.
1 Einleitung und Problemstellung
Das Denken und die Handlungen, die einen Das Leben lang begleiten, entstehen im Kopf! Für viele mag es sich auf den ersten Blick befremdlich anhören, dass die Welt, wie wir sie wahrnehmen, ein Konstrukt unserer Gedanken ist. Die wahrgenommene Welt spiegelt als nicht die Realität wieder, sondern ist das Ergebnis von subjektiven Vorgängen in unserem Gehirn. Diese Annahme ist die Kernaussage einer der einflussreichsten Strömungen der Psychologie und Philosophie, des sogenannten Konstruktivismus. Demnach ist jede Wahrnehmung subjektiv, eine Konstruktion aus wahrgenommener Realität, Sinneseindrücken und Gedächtnisinhalten (Hermann & Mayer, 2017, S. 5).
Im Bereich Sportpsychologie hat das Konzept des Self-talks in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Self-talk als solches bezeichnet die inneren Dialoge, die Athleten während des Trainings oder Wettkampfes führen, um ihre Konzentration und den Fokus, ihre Motivation und ihre Leistung zu optimieren und langfristig aufrechterhalten zu können. In der Wissenschaftlichen Literatur wird Self-Talk oft als eine Form der geplanten Selbstinstruktion betrachtet, die Athleten dabei helfen kann, ihre emotionalen und kognitiven Prozesse zu steuern und dadurch ihre Leistung zu steigern (Hatzigeorgiou et al., 2016).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Relevanz des Self-Talks als innerer Dialog zur Optimierung sportlicher Leistungen auf Basis konstruktivistischer Ansätze.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsfrage zur Wirkung von gezieltem Self-Talk auf sportliche Leistung und Untersuchung der Interaktion psychologischer Faktoren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Erläuterung sportpsychologischer Grundlagen, mentaler Techniken sowie relevanter Konzepte wie Resilienz, Stoizismus und Selbstwirksamkeit.
4 METHODIK: Beschreibung der systematischen Literaturrecherche, der verwendeten Fachdatenbanken, Suchbegriffe sowie der angewandten Filter- und Ausschlusskriterien.
5 ERGEBNISSE: Tabellarische Darstellung und Bewertung der recherchierten Primärstudien hinsichtlich ihrer Zielsetzung, Intervention und Ergebnisse.
6 DISKUSSION: Kritische Analyse der Vorgehensweise und Ergebnisse sowie Zusammenführung der Erkenntnisse zur Schlussfolgerung für die sportliche Praxis.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließendes Fazit über den positiven Einfluss von Self-Talk auf die Leistungsfähigkeit und das identifizierte Potenzial für zukünftige Forschung.
Self-Talk, Selbstinstruktion, Sportpsychologie, sportliche Leistung, Selbstwirksamkeit, mentales Training, Resilienz, Stoizismus, Volition, Motivation, Leistungssteigerung, kognitive Prozesse, systematischer Review.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des sogenannten "Self-Talks" (Selbstgespräche) als geplante Selbstinstruktion und deren Einfluss auf die Optimierung sportlicher Leistungen.
Die Arbeit verbindet sportpsychologische Grundlagen wie Mentales Training, Aktivationsregulation und Volition mit psychologischen Konstrukten wie Resilienz, Stoizismus und Selbstwirksamkeit.
Das primäre Ziel ist es, in einem systematischen Review zu klären, ob und wie gezielter Self-Talk die sportliche Leistung in verschiedenen Sportarten und Leistungsniveaus positiv beeinflusst.
Der Autor führt ein systematisches Review durch, bei dem Fachdatenbanken (wie Pubmed, Google Scholar) nach Primärstudien durchsucht, gefiltert und anschließend kritisch bewertet werden.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen dargelegt, gefolgt von einer tabellarischen Analyse von 20 relevanten Primärstudien, deren Ergebnisse und Limitationen detailliert diskutiert werden.
Wichtige Begriffe sind Self-Talk, Selbstwirksamkeit, sportliche Leistungsfähigkeit, Volition, Mentales Training sowie die Theorie der dualen Kodierung.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Selbstwirksamkeit als zentraler psychologischer Faktor durch gezielten Self-Talk gestärkt werden kann, was wiederum die Bereitschaft des Athleten erhöht, Herausforderungen anzunehmen und Ziele zu erreichen.
Die Paivio-Taxonomie (Duale Kodierung) dient als theoretischer Rahmen, um zu erklären, wie Informationen (verbal und visuell) verarbeitet werden und warum der Einsatz von Bildern in Kombination mit Self-Talk die Leistungsregeneration und kognitive Prozesse beeinflussen kann.
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