Bachelorarbeit, 2010
66 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelorarbeit untersucht die Potentiale und Restriktionen der Balanced Scorecard (BSC) bei der Einführung an deutschen Hochschulen. Sie analysiert, wie die BSC als Führungs- und Controllinginstrument zur Steigerung der Effizienz und Effektivität von Hochschulen beitragen kann.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext und die Relevanz der BSC für Hochschulen darlegt. Anschließend wird die Hochschule als Dienstleistungsunternehmen im Kontext der aktuellen Hochschulentwicklung, des Bologna-Prozesses und der Zielvereinbarungen betrachtet. Kapitel 3 widmet sich der BSC als Managementinstrument und beleuchtet die vier Perspektiven sowie die Ursache-Wirkungsbeziehungen. In Kapitel 4 werden Erfahrungen mit der BSC an deutschen Hochschulen anhand einer durchgeführten Umfrage analysiert. Die Potentiale und Restriktionen der BSC an Hochschulen werden in Kapitel 5 untersucht. Kapitel 6 zeigt die Anwendung der BSC als Controllinginstrument für Hochschulen auf und erklärt die vier Perspektiven im Kontext der Hochschulverwaltung. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Balanced Scorecard, Hochschulmanagement, Controlling, Effizienzsteigerung, Dienstleistungsmanagement, Bologna-Prozess und Zielvereinbarungen. Besondere Aufmerksamkeit wird den vier Perspektiven der BSC, den Erfahrungen an deutschen Hochschulen sowie den Potentialen und Restriktionen der BSC-Einführung gewidmet.
Die BSC ist ein strategisches Management- und Controllinginstrument, das finanzielle Kennzahlen mit Perspektiven wie Kunden, Prozessen und Lernen/Entwicklung verknüpft.
Hochschulen stehen unter zunehmendem Wettbewerbs- und Finanzdruck. Die BSC hilft dabei, Forschung und Lehre effizienter zu steuern und strategische Ziele messbar zu machen.
Meist sind dies die Finanzperspektive, die Kundenperspektive (Studierende/Staat), die interne Prozessperspektive und die Potenzialperspektive (Forschung/Innovation).
Schwierigkeiten liegen in der komplexen Messbarkeit von Forschungsqualität, dem Widerstand gegen „wirtschaftliches Denken“ in der Wissenschaft und festgefahrenen Strukturen.
Der Bologna-Prozess führte zu einer stärkeren Verschulung und Modularisierung, was den Bedarf an Steuerungsmodellen wie der BSC zur Qualitätssicherung erhöhte.
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