Diplomarbeit, 2008
71 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Einsatz von Bayes-Schätzern im Portfoliomanagement. Ziel ist es, die Auswirkungen von Schätzfehlern in der Portfolioselektion zu untersuchen und den Bayes-Stein-Ansatz von Jorion als ein mögliches Mittel zur Verbesserung der Portfolioleistung zu präsentieren.
Kapitel 1 liefert eine Einleitung in die Thematik der Schätzfehler in der Portfolioselektion und stellt den Bayes-Stein-Ansatz als ein mögliches Lösungskonzept vor. Kapitel 2 beschreibt die Markowitz-Optimierung ohne Berücksichtigung von Schätzfehlern und diskutiert verschiedene Ansätze zur Behandlung dieser Fehler. Kapitel 3 widmet sich dem Bayes-Stein-Ansatz von Jorion, indem es die Grundlagen der Bayes-Statistik erläutert, die Methode der James-Stein-Schrumpfung darstellt und den Bayes-Stein-Ansatz für die Portfolioselektion erläutert.
Kapitel 4 erweitert den Bayes-Stein-Ansatz auf den Fall von linear zeitabhängigen Renditen, indem es den modifizierten Rechenansatz, die Berechnung und die Diskussion der Ergebnisse präsentiert. Kapitel 5 führt eine Out-of-Sample-Studie durch, um die Leistung verschiedener Schätzer zu vergleichen und die Ergebnisse zu diskutieren.
Schätzfehler, Portfolioselektion, Bayes-Statistik, Bayes-Stein-Ansatz, James-Stein-Schrumpfung, linear zeitabhängige Renditen, Out-of-Sample-Studie, Sharpe-Maß
Ein Ansatz zur Portfolioselektion, bei dem Investoren Entscheidungen ausschließlich auf Basis der erwarteten Renditen und deren Varianzen (Risiko) treffen.
Da zukünftige Renditen unbekannt sind, führen fehlerhafte Schätzungen dazu, dass Markowitz-optimierte Portfolios in der Praxis oft kaum besser performen als gleichgewichtete Investments.
Es ist ein Verfahren, das auf der Bayes-Statistik beruht und Schätzfehler durch die sogenannte James-Stein-Schrumpfung (Shrinkage) im Optimierungsprozess berücksichtigt.
Die Arbeit entwickelt einen neuen Schätzer auf Basis des Bayes-Stein-Ansatzes, der linear zeitabhängige Schwankungen von Renditen modelliert, um konjunkturelle Einflüsse besser abzubilden.
Ein Testverfahren, bei dem die mit einem Modell berechneten Schätzer an neuen, im Modellprozess nicht verwendeten Datensätzen geprüft werden, um die reale Performance zu bewerten.
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