Bachelorarbeit, 2010
105 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Aspekte des Kooperativen Lernens
1.1 Theoretischer Hintergrund
1.1.1 Ziele
1.1.2 Rolle der Lehrenden
1.2 Basiselemente
1.2.1 Think-Pair-Share
1.2.2 Gelingensbedingungen
2. Gruppen- und Unterrichtsphasen methodisch begleiten
2.1 Ankommensphase – Einstieg
2.3 Arbeitsphase – Sicherung
2.4 Abschiedsphase – Transfer
3. Gruppen- und Unterrichtsphasen motivational begleiten
3.1 Ankommensphase - Einstieg
3.2 Gärungs- und Klärungsphase – Erarbeitung
3.3 Arbeitsphase – Sicherung
3.4 Abschiedsphase – Transfer
4. Konsequenzen für beruflichen Unterricht
4.1 Aus Aspekten des theoretischen Hintergrundes abgeleitet
4.2 Aus Aspekten der methodischen Begleitung abgeleitet
4.2 Aus Aspekten der motivationalen Begleitung abgeleitet
Diese Bachelorarbeit untersucht die Anwendung des Kooperativen Lernens unter Berücksichtigung methodischer und motivationaler Aspekte im beruflichen Bildungswesen. Ziel ist es, Lehrkräften fundiertes Wissen zu vermitteln, wie kooperative Lernprozesse strukturiert, motivierend begleitet und zielorientiert im Unterricht implementiert werden können, um so die Lernmotivation und den Lernerfolg zu steigern.
1.1 Theoretischer Hintergrund
In Deutschland entstand vor gut zehn Jahren die Bewegung des Kooperativen Lernens und stößt hierzulande auf immer mehr Interesse bei Lehrkräften aller Schulformen. Kooperatives Lernen ist gemeinschaftliches und wechselseitiges Lernen in Gruppen (vgl. Heckt, 2010, S. 4). Der zeitliche Umfang erstreckt sich von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Wochen oder Monaten (vgl. Konrad & Traub, 2008, S. 7). Heckt (2010) unterscheidet die Dauer der Zusammenarbeit wie folgt.
• Informelles, kurzfristiges Lernen: Kooperationen über wenige Minuten bis zu einer Unterrichtsstunde.
• Formales, längerfristiges Kooperatives Lernen: Kooperationen über einige Stunden oder Wochen.
• Kooperative Stammgruppen: Kooperation einer heterogen Gruppe, über ein halbes Schuljahr oder in Intervallen (vgl. Heckt, 2010, S. 4-5/ vgl. Johnson & Johnson, 2008, S. 18-20).
Lernen geschieht nicht nur still für sich, sondern auch indem Menschen miteinander kommunizieren. Um größere Probleme erfolgreich zu bewältigen, kann es sinnvoll sein, mit anderen zu kooperieren. Die dabei auftretende Heterogenität der Kooperationspartner kann als Katalysator beim Lernen wirken und das Lernen noch erfolgreicher gestalten. „Lernen ist soziales und kommunikatives Geschehen.“ (Konrad & Traub, 2008, S. 5)
1. Aspekte des Kooperativen Lernens: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen dar, definiert Ziele und erläutert die Basiselemente sowie Rollenverteilungen im kooperativen Unterricht.
2. Gruppen- und Unterrichtsphasen methodisch begleiten: Hier werden drei spezifische kooperative Methoden vorgestellt und ihre Einflüsse auf die verschiedenen Phasen des Unterrichts und der Gruppenarbeit analysiert.
3. Gruppen- und Unterrichtsphasen motivational begleiten: Dieses Kapitel verbindet motivationstheoretische Erkenntnisse mit den praktischen Phasen der Gruppen- und Unterrichtsarbeit, um die Lernbereitschaft zu fördern.
4. Konsequenzen für beruflichen Unterricht: Abschließend werden aus den vorangegangenen Analysen praktische Anwendungshinweise abgeleitet und mit einem Exkurs zum Portfoliokonzept konkretisiert.
Kooperatives Lernen, Unterrichtsmethodik, Lernmotivation, Gruppenarbeit, Lehrerausbildung, Berufsschule, Intrinsische Motivation, Sozialkompetenz, Think-Pair-Share, Gruppenrallye, Gruppenturnier, Selbstbestimmungstheorie, Portfolio, Unterrichtsgestaltung, Lernphasen.
Die Arbeit analysiert die theoretischen Hintergründe und die praktische Umsetzung von Kooperativem Lernen, wobei der Schwerpunkt auf der methodischen Gestaltung und der Förderung der Lernmotivation liegt.
Die zentralen Felder sind die methodische Begleitung von Unterrichtsphasen (z.B. Einstieg, Erarbeitung, Sicherung) sowie die motivationale Unterstützung der Lernprozesse in Gruppen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrende kooperative Lehrformen nutzen können, um die Lernenden aktiv in den Wissenserwerb einzubinden und dabei sowohl soziale als auch fachliche Kompetenzen zu fördern.
Die Verfasserinnen stützen sich auf eine Literaturanalyse bestehender Theorien zum Kooperativen Lernen, zur Motivationspsychologie und zur Unterrichtsgestaltung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische und eine motivationale Begleitung der Unterrichtsphasen sowie die Ableitung konkreter Konsequenzen für den beruflichen Unterricht.
Schlüsselwörter sind Kooperatives Lernen, Lernmotivation, Gruppenarbeit, Unterrichtsmethodik und Handlungsorientierung.
Es dient als alternatives Instrument zur Leistungsfeststellung, um der individuellen Bezugsnorm gegenüber traditionellen Noten mehr Raum zu geben.
Sie liefert die notwendigen Erklärungen, warum Kooperatives Lernen die intrinsische Motivation steigern kann, insbesondere durch die Erfüllung der "basic needs" nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit.
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