Diplomarbeit, 2001
107 Seiten, Note: 2,0
1. Eine Einführung in die geschichtlichen und technischen Hintergründe
1.1. Kurzer Überblick über die Geschichte des Internet
1.2. Technische Voraussetzungen
1.2.1. Voraussetzungen für die Arbeit mit dem Internet
1.2.1.1. Der Computer
1.2.1.2. Das Modem/die ISDN-Karte
1.2.2. Der praktische Nutzen für den Übersetzer
2. Die verschiedenen Internet- Dienste
2.1. Das World Wide Web, WWW
2.1.1. Was das WWW zu bieten hat
2.2. Electronic Mail, E- Mail
2.2.1. Zweck und Nutzbarkeit für den Übersetzer
2.2.2. Mailinglisten
2.2.2.1. Die Suche nach bestimmten Mailinglisten
2.2.2.2. Interessante Mailinglisten für Übersetzer
2.2.2.3. Der Nutzen für den Übersetzer
2.3. FTP, File Transfer Protocol
2.3.1. Wie FTP arbeitet
2.3.2. Bedeutung und Nutzen für den Übersetzer
2.4. Usenet /Newsgroups
2.4.1. Kurze Geschichte des Usenet
2.4.2. Wie das Usenet funktioniert
2.4.2.1. Rubriken für Newsgroups
2.4.3. Interessante Newsgroups für Übersetzer
2.4.3.1. sci.lang.translation/sci.lang.marketplace
2.4.4. Der direkte Nutzen für den Übersetzer
2.5. Telnet
3. Wie der Übersetzer das WWW auf der Suche nach Informationen für sich nutzen kann
3.1. Wie findet man seinen Weg durch das WWW?
3.1.1. Der Benutzer
3.1.2. Auf der Suche nach Informationen
3.1.2.1. Kataloge
3.1.2.2. Indizes
3.1.2.3. Metasuchmaschinen
3.1.2.4. Boolesche Suchoperatoren
3.1.2.4.1. Beispiele für die Verwendung Boolescher Suchoperatoren
3.1.2.5. Welche Suchhilfe soll man wofür wählen?
3.1.2.6. Weitere Hinweise zur optimalen Recherche
3.1.2.7. Woher beziehen die Suchhilfen ihre Informationen?
3.1.2.8. Die Suchfibel – Kurze Vorstellung einer Website
3.2. Terminologierecherche im Internet
3.2.1. Möglichkeiten und Grenzen der Terminologierecherche im Internet
3.2.2. Term Mining – Auf der Suche nach Terminologie im WWW
3.2.2.1. Beispiel anhand des Begriffs „directive“
3.2.2.1.1. Travlang
3.2.2.1.2. The New English-German Dictionary
3.2.2.1.3. LEO
3.2.2.1.4. Abschließende Bemerkung
3.3. Hintergrundwissen und Paralleltexte
3.3.1. Lexika und Wörterbücher im WWW
3.3.2. Zeitungen und Zeitschriften im WWW
3.3.3. Datenbanken im WWW
4. Vorstellung der Startseite der FR 4.6
4.1. Der inhaltliche Aufbau der Seite
4.1.1. Studienbezogene Informationen über die FR 4.6
4.1.2. Relevante Informationen für Übersetzer
5. Praktische Arbeit an einem Gesetzestext
5.1. Kontext des Fachtextes
5.2. Vorgehensweise bei der Arbeit mit dem WWW
5.2.1. Referenzmaterial
5.2.2. Vorstellung des Textes
5.3. Die verschiedenen Probleme bei der Übersetzung
5.3.1. Vorschläge für die Übersetzung der gesuchten Begriffe und Formulierungen
5.3.2. Die Übersetzung
5.4. Abschließende Bemerkung
6. Weitere Nutzungsmöglichkeiten und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
6.1. Die eigene Homepage
6.1.1. Die Erstellung der eigenen Homepage
6.1.2. Wie mache ich meine Seiten öffentlich zugänglich?
6.2. Stellensuche im WWW
6.2.1. Festanstellungen
6.2.2. Praktika
6.2.3. Aussichten für die Zukunft
6.3. ASP, Application Service Provider
6.3.1. Die Frage der Sicherheit der Daten bei der Verwendung von ASP-Programmen
6.3.2. Welche Rolle kann ASP für den Übersetzer spielen?
6.4. Askme.com
6.4.1. Wie askme.com funktioniert
6.4.2. Möglicher Nutzen für Übersetzer und Dolmetscher
7. Schlußwort und Ausblick auf künftige Entwicklungen
Die Arbeit untersucht die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Internets speziell für das Berufsbild von Übersetzern. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Medium zur effizienten Terminologie- und Informationsrecherche, zur beruflichen Vernetzung sowie zur Optimierung von Arbeitsabläufen eingesetzt werden kann, unter besonderer Berücksichtigung juristischer Fachtexte aus dem EU-Recht.
3.2.2. Term Mining - Auf der Suche nach Terminologie im WWW
Abgeleitet von dem bekannten Begriff des Data Mining bezeichnet das Term Mining die gezielte Suche nach Terminologie im Internet. Unter diesen Oberbegriff fallen verschiedene Ansätze der Recherche.
Der erste Anhaltspunkt bei der Suche nach der benötigten Terminologie kann eines der zahlreichen Online-Wörterbücher sein. Es gibt eine Vielzahl dieser Wörterbücher: Online-Versionen der bekannten Druckausgaben, aber auch reine Onlinewörterbücher, die nicht in gedruckter Form vorliegen. Online-Wörterbücher funktionieren in der Regel wie folgt: Man gibt einen Begriff in der Ausgangssprache ein und läßt das Programm nach möglichen Übersetzungen in der Zielsprache oder auch nach Begriffsdefinitionen innerhalb einer Sprache zu suchen.
Auch umfangreiche Verzeichnisse von Terminologiequellen vieler verschiedener Sprachen sind hier zu finden. Als Einstieg sind diese Angebote sehr zu empfehlen und durchaus auch erfolgversprechend, soweit es sich nicht um ganz spezifische Fachterminologie handelt, welche die Möglichkeiten dieser „Nachschlagewerke“ bei weitem überschreiten. Denn ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist der jeweilige Kontext eines gesuchten Begriffs, welcher jedoch in den meisten Online-Wörterbüchern nicht ausreichend behandelt wird.
Und gerade hierin besteht ein bedeutender Nachteil der Online-Wörterbücher: In den meisten Fällen arbeiten technische Dokumentationen und fachgebietsspezifische Übersetzungen mit einer ganz genau festgelegten Fachterminologie. Im Falle der meisten terminologischen Problemfälle sind beinahe alle Online-Wörterbücher überfordert.
1. Eine Einführung in die geschichtlichen und technischen Hintergründe: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge des Internets sowie die notwendigen technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Internetnutzung.
2. Die verschiedenen Internet- Dienste: Hier werden zentrale Internetdienste wie WWW, E-Mail, FTP, Usenet und Telnet hinsichtlich ihres Nutzens für den Berufsalltag von Übersetzern vorgestellt.
3. Wie der Übersetzer das WWW auf der Suche nach Informationen für sich nutzen kann: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf Recherchetechniken, die Verwendung von Suchmaschinen sowie die gezielte Suche nach Terminologie und Paralleltexten.
4. Vorstellung der Startseite der FR 4.6: Das Kapitel präsentiert die Internetpräsenz der Fachrichtung Angewandte Sprachwissenschaft als Einstiegsportal mit relevanten Ressourcen für Studierende und Übersetzer.
5. Praktische Arbeit an einem Gesetzestext: Anhand einer EU-Richtlinie wird der praktische Rechercheprozess demonstriert, um die Anwendung der zuvor vorgestellten Methoden zu verdeutlichen.
6. Weitere Nutzungsmöglichkeiten und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen: Hier werden zusätzliche Einsatzbereiche wie die eigene Homepage, Stellensuche und ASP-Anwendungen behandelt sowie ein Ausblick in die Zukunft gegeben.
Internet, Übersetzen, Terminologierecherche, Fachübersetzung, World Wide Web, Online-Wörterbücher, Mailinglisten, Newsgroups, Datenbanken, Softwarelokalisierung, Translation Memory Tools, Europarecht, EU-Richtlinie, Recherchemethodik
Die Arbeit untersucht, wie Übersetzer das Internet als Werkzeug für ihre tägliche Arbeit nutzen können, um effizientere Ergebnisse zu erzielen.
Die zentralen Themen umfassen Internetdienste, Recherchestrategien für Terminologie, den Umgang mit Online-Wörterbüchern und Datenbanken sowie die professionelle Nutzung des Internets für den eigenen Auftritt oder die Stellensuche.
Das primäre Ziel ist es, dem Übersetzer praktische Ansätze und Methoden aufzuzeigen, wie das Medium Internet bei der Erstellung von Übersetzungen – insbesondere im juristischen Fachbereich – hilfreich sein kann.
Die Arbeit basiert auf einer methodischen Analyse verschiedener Internet-Dienste und Recherche-Werkzeuge, die durch ein konkretes, praktisches Anwendungsbeispiel an einem Gesetzestext (EU-Richtlinie) validiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung von Internet-Diensten, die methodische Anleitung zur Informationssuche (Suchmaschinen, Operatoren) sowie die praxisorientierte Terminologierecherche und Dokumentation von Problemlösungsstrategien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Terminologierecherche, Übersetzer, Online-Datenbanken, EU-Recht und Internet-Dienste charakterisiert.
Juristische Fachtexte aus dem EU-Bereich eignen sich hervorragend, da sie hochspezifische Terminologie erfordern, deren Erschließung über das Internet die Stärken und Grenzen aktueller Online-Hilfsmittel präzise aufzeigt.
Die Autorin betont, dass das Internet eine wertvolle Ergänzung ist, aber konventionelle Recherchemittel wie Fachwörterbücher und Expertenwissen nicht ersetzen kann; erst die sinnvolle Kombination beider Welten führt zur hohen Übersetzungsqualität.
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