Bachelorarbeit, 2010
93 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Definition Buchverlag
2.1.1 Wertschöpfungskette
2.1.2 Kostenstruktur
2.2 Definition: E-Book
2.2.1 Erwartungen des Lesers
2.2.2 Erwartungen der Autoren
2.2.3 Erwartungen der Verlagshäuser
2.3 Marketing-Mix als zentrales Marketing-Instrument
3 Instrumentalportfolio zur Vermarktung von E-Books
3.1 Produktpolitik
3.1.1 Produkt- und Leistungsgestaltung
3.1.2 Serviceleistungen
3.1.3 Garantieleistungen
3.1.4 Anwendungsberatung
3.2 Preispolitik
3.2.1 Preisstrategie
3.2.2 Buchpreisbindung
3.2.3 Rabattpolitik
3.2.4 Zahlungsbedingungen
3.3 Distributionspolitik
3.3.1 Distributionswege
3.3.1.1 Direkte Distribution
3.3.1.2 Indirekte Distribution
3.3.2 Distributionslogistik
3.3.3 Distributionsstrategie
3.4 Kommunikationspolitik
3.4.1 Werbung
3.4.2 Sales Promotion
3.4.3 Public Relations
4 Modifizierter Vermarktungsweg für Buchverlage mit digitalen Medien
4.1 Modifizierte Wertschöpfungskette
4.2 Veränderungen in der Beschaffung von Inhalten
4.3 Modifizierte Produktions- und Kostenaspekte
4.4 Modifizierte Distributionsaspekte
5 Marktanalyse des E-Book-Marktes
6 SWOT-Analyse E-Books – Evaluation der Marktchancen des E-Books
6.1 Stärken-Schwächen-Analyse
6.2 Chancen-Risiken-Analyse
6.3 SWOT-Synthese
7 Fazit
Diese Bachelor-Arbeit untersucht, wie Buchverlage ihre Marketing-Mix-Instrumente anpassen müssen, um E-Books im Vergleich zu Print-Produkten erfolgreich am Markt zu etablieren.
3.1.1 Produkt- und Leistungsgestaltung
Das Produkt Buch, egal ob Print oder digital, muss für einen erfolgreichen Vertrieb in seiner Gestaltung auf den Leser abgestimmt werden. Der Verlag muss sich überlegen, wie er das Produkt gestaltet um es für den Rezipienten interessant und spannend werden zu lassen. Das klassische Print-Buch bietet zwei grundlegende Möglichkeiten der produktpolitischen Maßnahmen. Zum einen die formal-gestalterische und die inhaltliche Produktgestaltung. Auf der formal-gestalterischen Seite stehen zunächst die Gestaltung des Covers und die Wahl des Titels, die die Kaufentscheidung des Lesers beeinflussen können.
Auch die Ausstattung des Print-Buches in Hinblick auf Güte des Druckpapiers, die Schrift sowie des Bucheinbandes können, vor Allem im Hochpreissegment, zur Kaufentscheidung führen. Desgleichen gilt auch für die Verpackung, sollte es sich dabei nicht um eine gewöhnliche Folienverpackung sondern beispielsweise um einen hochwertigen, aufwendig gestalteten Schuber handeln. Auch die Ausgestaltung von Buchreihen oder eines Markennamens, man denke hierbei beispielsweise an die gelben Reclam-Hefte, zieht unter Anderem einen Good-Will-Effekt mit sich und erleichtert die Marktpositionierung eines Titels.
Viel wichtiger für die Produktgestaltung eines Buches ist aber die inhaltliche Produktgestaltung. Sie ist entscheidend für den Erfolg eines Titels. Ein formal und gestalterisch gutes Buch mit minderwertigem Inhalt wird sich zwar gut verkaufen lassen, zieht aber definitiv Unzufriedenheit des Kunden mit sich, was sich negativ auf die Reputation des Verlages und auf den Absatz weiterer Werke auswirkt.
Vergleicht man nun die produktpolitische Ausgestaltung des E-Books mit dem eines Print-Buchs so steht weniger die äußere Gestaltung des E-Books im Vordergrund. Die Punkte, die hier von Bedeutung sind, sind die der inhaltlichen Produktgestaltung und der des Mehrwerts, den der Rezipient sich vom Kauf eines E-Books gegenüber dem Print-Buch erwartet.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung der Veränderungen durch digitale Medien.
2 Grundlagen: Definition von Buchverlagen, Erläuterung der Wertschöpfungskette und Kostenstruktur sowie Untersuchung der E-Book-Erwartungen verschiedener Akteure.
3 Instrumentalportfolio zur Vermarktung von E-Books: Detaillierte Betrachtung des Marketing-Mixes (Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik) beim Übergang vom Print- zum E-Book.
4 Modifizierter Vermarktungsweg für Buchverlage mit digitalen Medien: Analyse der notwendigen strategischen Anpassungen in Workflow, Produktion und Beschaffung für digitale Publikationen.
5 Marktanalyse des E-Book-Marktes: Bewertung des aktuellen Marktpotenzials mittels des Five-Forces-Modells von Porter.
6 SWOT-Analyse E-Books – Evaluation der Marktchancen des E-Books: Strategische Einordnung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des neuen Mediums.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung digitaler Geschäftsmodelle im Verlagswesen.
E-Book, Print-Buch, Buchverlag, Marketing-Mix, Wertschöpfungskette, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, Buchpreisbindung, Digital Rights Management, Content, Verkaufsförderung, SWOT-Analyse, XML
Die Arbeit analysiert, wie Buchverlage ihre klassischen Marketinginstrumente an die Anforderungen des digitalen Marktes anpassen müssen, um E-Books erfolgreich zu vermarkten.
Zentrale Themen sind die Anpassung des Marketing-Mixes, die Neuausrichtung der Wertschöpfungskette durch XML-gestützte Prozesse sowie die differenzierten Anforderungen von Lesern und Autoren.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Veränderungen in der Marketingstrategie Verlage vornehmen müssen, um den Übergang von rein analogen zu digitalen Inhalten erfolgreich zu gestalten.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche zu den Grundlagen des Marketing-Mixes mit einer Branchenstrukturanalyse (Five-Forces-Modell) und Experteninterviews zur praktischen Einordnung.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem Instrumentarium des Marketing-Mix (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation) und den daraus resultierenden Modifikationen der verlegerischen Arbeit.
Die zentralen Schlagworte sind E-Book-Markt, Wertschöpfungskette, Marketing-Mix, Buchpreisbindung und datenneutrale Aufbereitung.
Sie ermöglicht es Verlagen, aus einem einzigen Datenbestand auf Knopfdruck verschiedene Produkte (z.B. Print-PDF und E-Book) zu generieren, was Workflow-Optimierungen und Kostenreduktionen unterstützt.
Sie dienen als empirische Quelle, um einen direkten Bezug zur praktischen Vertriebsarbeit in führenden Fach- und Publikumsverlagen herzustellen und die wissenschaftliche Argumentation zu stützen.
Das Fazit zeigt, dass auch für E-Books die Buchpreisbindung gilt und die Preisstrategien stark von der psychologischen Wirkung und der Abgrenzung zum kostenlosen Internet-Content beeinflusst werden.
Sie sind als Ausgabegeräte zentral, wobei der aktuelle Markt noch in einer experimentellen Phase ist und verschiedene Vertriebsmodelle (Direkt vs. Indirekt) parallel getestet werden.
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