Bachelorarbeit, 2010
81 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Fragestellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Begriffsabgrenzung
2.1 Fossile / nicht regenerative Energien und Atomkraft
2.1.1 Erdöl
2.1.2 Erdgas
2.1.3 Kohle
2.1.4 Atomkraft
2.2 Erneuerbare / regenerative Energien
2.2.1 Windenergie
2.2.2 Sonnenenergie
2.2.3 Wasserenergie
2.2.4 Meeresenergie
2.2.5 Geothermie
2.2.6 Bioenergie
3 Allgemeine Grundlagen der Energiepolitik
3.1 Ziele der Energiepolitik
3.2 Rahmenbedingungen für den Einsatz von energiepolitischen Instrumenten
3.3 Instrumente der Energiepolitik
3.3.1 Monetäre Instrumente
3.3.1.1 Ausschreibungsmodelle
3.3.1.2 Einspeisevergütungen
3.3.1.3 Quotenmodelle ohne und mit Zertifikationshandel
3.3.1.4 Ökologische Finanzreformen
3.3.1.5 Förderung fossiler Energien mit verringerten Emissionen
3.3.1.6 Investitionskostenzuschüsse für Privathaushalte
3.3.1.7 Vergünstigte Darlehen für gewerbliche Investoren
3.3.1.8 Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) als Modell
3.3.2 Ordnungsrechtliche Instrumente
3.3.3 Flankierende Maßnahmen
3.3.4 Bewertung ausgewählter Förderinstrumente
4 Dominanz fossiler Energieträger am Beispiel von Erdöl
4.1 Globale Erdölreserven / Ressourcen und deren Verteilung
4.2 Gewinnungskosten sowie Preisbildung und- entwicklung des Erdöls
4.3 Abhängigkeit des Industriestaates Deutschland vom Erdöl
4.4 Zukünftige Entwicklung und Probleme der weltweiten Erdölförderung
5 Chance für erneuerbare Energien am Beispiel von Windenergie
5.1 Nutzung der Windenergie in Deutschland
5.2 Stromgestehungs-Kosten und Preisentwicklung für Windenergie
5.3 Zukünftige Entwicklung und Probleme der Windenergie-Nutzung
6 Europäische Energiepolitik im Rahmen der internationalen Klimapolitik
6.1 Internationale Klimapolitik
6.2 Europäische Energie-(Außen)politik
6.3 Anforderungen an die künftige Energiepolitik
7 Ökonomische Realität im Konflikt zu energiepolitischen Ambitionen
8 Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert die energiepolitischen Rahmenbedingungen, die für den notwendigen Strukturwandel von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien erforderlich sind. Dabei wird untersucht, wie eine umweltbewusste Energiepolitik unter Berücksichtigung des energiepolitischen Dreiecks — bestehend aus Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit — realisiert werden kann, um eine ökonomisch tragfähige und nachhaltige Energieversorgung zu sichern.
3.3.1.2 Einspeisevergütungen
Weit verbreitet in Europa sind die Modelle bezogen auf Einspeisevergütungen. Sie sind den klassischen an Preis und Angebot orientierten Förderinstrumenten zuzurechnen. Prinzip einer Einspeisevergütung sind eine Abnahme- und Vergütungspflicht. In der Praxis bezeichnet man ein Einspeisevergütungs-Modell auch als Festpreis-Modell. Zum einen gewährleistet die Abnahmeverpflichtung dem Produzenten erneuerbarer Energien, dass die von ihm festgesetzte und gelieferte Strommenge beispielsweise von einem regionalen Netzbetreiber abgenommen wird. Zum anderen wird dem Produzenten ein Abnahmepreis garantiert. Üblicherweise liegen die Kosten für Strom aus regenerativer Energie über dem aktuellen Marktpreis für elektrische Energie. Deshalb ist eine verpflichtende Vergütung identisch mit einer Subvention. Die im Abnahmevertrag zwischen Produzent und Kunden definierte Laufzeit garantiert dem Stromlieferanten die vereinbarte Abnahme samt Bezahlung.
1 Einleitung: Definiert die Zielsetzung und die Forschungsfragen, die sich mit der Transformation der Energieversorgung und den notwendigen politischen Rahmenbedingungen beschäftigen.
2 Begriffsabgrenzung: Dient der Differenzierung zwischen fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas und Kohle sowie regenerativen Energien wie Wind, Sonne, Wasser, Geothermie und Bioenergie.
3 Allgemeine Grundlagen der Energiepolitik: Erläutert das energiepolitische Dreieck, analysiert die Rahmenbedingungen für energiepolitische Instrumente und bewertet verschiedene monetäre sowie ordnungsrechtliche Förderinstrumente.
4 Dominanz fossiler Energieträger am Beispiel von Erdöl: Erörtert die globale Bedeutung, die Abhängigkeit Deutschlands und die technischen Herausforderungen bei der Erdölförderung.
5 Chance für erneuerbare Energien am Beispiel von Windenergie: Beleuchtet das Potenzial der Windenergie, vergleicht Stromgestehungskosten und diskutiert die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen.
6 Europäische Energiepolitik im Rahmen der internationalen Klimapolitik: Analysiert europäische Strategien, wie das 20-20-20-Ziel, und deren Einbettung in das Kyoto-Protokoll sowie die Energie-Außenpolitik.
7 Ökonomische Realität im Konflikt zu energiepolitischen Ambitionen: Diskutiert den Zielkonflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen der Konzerne und den politischen Zielen zur Förderung erneuerbarer Energien.
8 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und betont die notwendige Rolle der individuellen Verbraucherentscheidungen neben staatlichem Handeln.
Energiepolitik, Fossile Brennstoffe, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit, Einspeisevergütung, Erdöl, Windenergie, Klimapolitik, Energiewende, Fördermodelle, Treibhausgasemissionen, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit, Energie-Außenpolitik.
Die Arbeit untersucht die energiepolitischen Rahmenbedingungen und Instrumente, die den Übergang von einem auf fossilen Brennstoffen basierenden Energiesystem zu einer nachhaltigen, auf erneuerbaren Energien beruhenden Energieversorgung ermöglichen sollen.
Die zentralen Themen sind die Definition und Abgrenzung von Energieträgern, die Analyse energiepolitischer Förderinstrumente, die ökonomische Dominanz von fossilen Energieträgern am Beispiel von Erdöl und die Rolle der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windkraft.
Das primäre Ziel ist es zu erörtern, wie durch geeignete energiepolitische Rahmenbedingungen und Instrumente der Strukturwandel hin zu erneuerbaren Energien gesteuert werden kann, ohne dabei die Ziele des energiepolitischen Dreiecks — Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit — zu gefährden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse der vorhandenen Literatur, Fachstudien und energiepolitischer Daten, um die Wirksamkeit und Umsetzbarkeit verschiedener Förderinstrumente zu bewerten.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition verschiedener Energieträger, der theoretischen Grundlage der Energiepolitik, der detaillierten Bewertung von Förderinstrumenten wie Einspeisevergütungen und Ausschreibungsmodellen sowie der konkreten Anwendung dieser Erkenntnisse auf die Erdöl- und Windkraftbranche.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Energiepolitik, Erneuerbare Energien, Klimapolitik, Energiewende, Einspeisevergütung und Versorgungssicherheit.
Erdöl wird aufgrund seiner zentralen Rolle im globalen Energiemix, der starken politischen Abhängigkeit der Industriestaaten und der komplexen Kostenstrukturen seiner Förderung als prägnantes Beispiel für die derzeitige Herausforderung der Energieversorgung gewählt.
Der Autor sieht in der europäischen Energiepolitik, insbesondere durch Strategien wie das 20-20-20-Ziel, einen notwendigen Rahmen, um Klimaschutzziele mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und einem gemeinsamen Binnenmarkt zu verbinden.
Neben den technischen und wirtschaftlichen Aspekten weist der Autor auf bürokratische Barrieren, Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung und die Notwendigkeit des Repowerings älterer Anlagen hin.
Das Fazit betont, dass eine schnelle Abkehr von fossilen Energien schwierig ist und die Lösung nicht allein durch staatliche Regulierung, sondern auch durch bewusste Entscheidungen der Konsumenten in ihrem alltäglichen Verhalten herbeigeführt werden muss.
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