Bachelorarbeit, 2011
60 Seiten, Note: 1,00
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Arbeit
2. Die Stellung des Aufsichtsrates in Österreich
2.1 Rechtliche Grundlagen
2.1.1 Die Verfassung einer österreichischen Aktiengesellschaft
2.1.2 Wahl und Arbeit des Aufsichtsrates
2.2 Der Aufsichtsrat in der Praxis
2.3 Aufsichtsratsverflechtungen
3. Theoretische Ansätze der Corporate Governance
3.1 Principal Agent Theorie
3.1.1 Die Dreieckskonstellation Eigentümer – Aufsichtsrat – Vorstand in der Principal Agent Theorie
3.1.2 Informationsasymmetrien und opportunistisches Verhalten
3.1.3 Hidden Characteristics
3.1.4 Hidden Action
3.1.5 Hidden Information
3.1.6 Hidden Intention
3.2 Stewardship Theorie
4. Corporate Governance
4.1 Einführung und Begriffsabgrenzung
4.2 Corporate Governance-Systeme
4.2.1 Marktorientierte Outsider-Systeme
4.2.2 Netzwerkorientierte Insider-Systeme
4.2.3 Überblicksartiger Vergleich der Systeme
4.3 Der Österreichische Corporate Governance Kodex
4.3.1 Grundlegendes zum Inhalt
4.3.2 Akzeptanz bei börsenotierten Aktiengesellschaften
5. Demographische Korrelationsanalysen
5.1 Methoden und Erläuterungen
5.2 Erläuterung der Untersuchungsfelder
5.3 Analysen
5.3.1 Deskriptive Analyse
5.3.2 Behauptung 1
5.3.3 Behauptung 2
5.3.4 Behauptung 3
5.3.5 Behauptung 4
5.3.6 Behauptung 5
5.3.7 Behauptung 6
5.3.8 Behauptung 7
6. Resümee
6.1 Zusammenfassung der gewonnenen Daten
6.2 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die demographischen Strukturen österreichischer börsenotierter Aktiengesellschaften durch Korrelationsstudien zu untersuchen und deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg zu prüfen. Dabei wird erforscht, ob signifikante Zusammenhänge zwischen den Merkmalen der Aufsichtsräte und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen bestehen.
3.1.2 Informationsasymmetrien und opportunistisches Verhalten
Die bloßen Informationsasymmetrien an sich fügen dem Principal keinen Schaden zu und wären sogar vernachlässigbar, wenn nicht eine zweite Komponente ins Spiel käme: opportunistisches Verhalten. Es kann durch die unterstellte Nutzenmaximierung nicht davon ausgegangen werden, dass der Agent seinen Informationsüberschuss nicht zu seinen Gunsten gebraucht. Durch nicht wahrheitsgemäße oder unterlassene Informationsübermittlung und verborgene Vertragsverletzung vermag es der Agent, persönlichen Nutzen zu generieren. Dieser „homo oeconomicus“ verfolgt eine simple Abwägung zwischen Kosten und Nutzen einer Handlung, und setzt sich in der Folge „auch über vertragliche, gesetzliche und moralische Verpflichtungen“ hinweg.
Jene Probleme, die durch Handlungen des Agents, die nicht mehr im vorrangigsten Interesse des Principals sind, entstehen, werden oft nach Entstehungszeitpunkt und der Offenlegung des Verhaltens kategorisiert.
1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Rolle des Aufsichtsrats als Überwachungsorgan und führt in die Thematik der Corporate Governance und die Forschungsfrage ein.
2. Die Stellung des Aufsichtsrates in Österreich: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen, die praktische Arbeit des Aufsichtsrats und das Phänomen der Aufsichtsratsverflechtungen.
3. Theoretische Ansätze der Corporate Governance: Hier werden die Principal-Agent-Theorie sowie die Stewardship-Theorie als zentrale Erklärungsmodelle für Interessenkonflikte in Unternehmen diskutiert.
4. Corporate Governance: Dieses Kapitel vergleicht internationale Governance-Systeme und analysiert den Inhalt sowie die Akzeptanz des Österreichischen Corporate Governance Kodex.
5. Demographische Korrelationsanalysen: In diesem Kapitel werden empirische Korrelationsstudien zur Struktur österreichischer Aufsichtsräte durchgeführt und die aufgestellten Hypothesen statistisch geprüft.
6. Resümee: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Korrelationsstudien zusammen und zieht ein Fazit hinsichtlich der Wirksamkeit der untersuchten Kodex-Regeln.
Aufsichtsrat, Corporate Governance, Österreichischer Corporate Governance Kodex, Aktiengesellschaft, Principal-Agent-Theorie, Stewardship-Theorie, Korrelationsanalyse, Return on Sales, Mitbestimmung, Aufsichtsratsverflechtung, Unternehmensführung, Aufsichtsratsvergütung, Unternehmensüberwachung, Demographie, börsenotiert.
Die Arbeit untersucht die demographische Struktur von Aufsichtsräten in börsenotierten österreichischen Aktiengesellschaften und analysiert, inwiefern sich diese Merkmale auf den Unternehmenserfolg auswirken.
Die zentralen Felder sind die Rolle des Aufsichtsrats, die theoretischen Governance-Modelle (Principal-Agent und Stewardship), die Anwendung des Österreichischen Corporate Governance Kodex sowie empirische Korrelationsanalysen.
Ziel ist es herauszufinden, ob signifikante statistische Zusammenhänge zwischen Variablen wie der Größe des Aufsichtsrats, dem Alter der Mandatare, dem Frauenanteil oder der Mitbestimmung und dem Unternehmenserfolg (Return on Sales) bestehen.
Der Autor nutzt eine quantitative Korrelationsanalyse basierend auf Daten aus dem Firmenbuch für etwa 100 börsenotierte Unternehmen im Zeitraum 2005 bis 2009.
Der Hauptteil gliedert sich in eine rechtliche und theoretische Fundierung, eine Analyse der Governance-Systeme und eine umfangreiche empirische Auswertung anhand von sieben spezifischen Behauptungen.
Wichtige Begriffe sind Corporate Governance, Aufsichtsrat, Principal-Agent-Theorie, Korrelationsanalyse und börsenotierte Aktiengesellschaften.
Der Autor stellt fest, dass die Akzeptanz des Kodex variiert und zeigt auf, dass einige Regeln, wie die Empfehlungen zur Zusammensetzung, in der Praxis oft nur schwache Korrelationen mit dem wirtschaftlichen Erfolg aufweisen.
Die Studie zeigt de facto keinen linearen Zusammenhang zwischen dem Frauenanteil im Aufsichtsrat und dem Unternehmenserfolg, was in die aktuelle politische Debatte um Frauenquoten einfließt.
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