Diplomarbeit, 2011
56 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS, insbesondere im Hinblick auf die vorgeschlagenen Neuregelungen des Exposure Draft ED/2010/9 „Leases“. Die Arbeit analysiert die aktuellen Bilanzierungsbestimmungen des IAS 17 und stellt diese den neuen Regulierungen gegenüber. Die Arbeit zielt darauf ab, die komplexen Aspekte der Leasingbilanzierung zu beleuchten und die Auswirkungen der vorgeschlagenen Änderungen auf die Bilanzierungspraxis aufzuzeigen.
Kapitel 1 legt die Grundlagen zum Leasing dar, indem es die verschiedenen Arten von Leasingverhältnissen, die Mindestleasingzahlung und die bedingte Leasingzahlung erläutert.
Kapitel 2 analysiert die Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IAS 17. Es beschreibt die Klassifizierung von Leasinggeschäften als Finanzierungsleasing oder Operating-Leasing und erläutert die Erst- und Folgebewertung von Leasingverhältnissen für Leasingnehmer und Leasinggeber.
Kapitel 3 präsentiert die Neuregelungen des Exposure Draft ED/2010/9 „Leases“. Es beschreibt das Ziel des Entwurfs, den Anwendungsbereich der neuen Regulierungen und die wichtigsten Änderungen in der Bilanzierung von Leasingverhältnissen für Leasingnehmer und Leasinggeber.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Fokusthemen der Arbeit sind Leasingbilanzierung, IFRS, IAS 17, Exposure Draft ED/2010/9, „Leases“, Right-of-Use-Ansatz, Performance-Obligation-Modell, Partial-Derecognition-Modell, Finanzierungsleasing, Operating-Leasing, Leasingnehmer, Leasinggeber, Bilanzkennzahlen, Bilanzierungspraxis.
Die gegenwärtigen Bestimmungen sind im IAS 17 sowie in den Interpretationen IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27 festgelegt.
Beim Right-of-Use-Ansatz bilanziert der Leasingnehmer das Recht, einen Vermögenswert zu nutzen, als Aktivposten und die Zahlungsverpflichtung als Passivposten.
Der Entwurf sieht vor, dass nahezu alle Leasingverhältnisse „on-balance“ (in der Bilanz) ausgewiesen werden müssen, was die Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Operating-Leasing verändert.
Es werden zwei Modelle diskutiert: das Performance-Obligation-Modell und das Partial-Derecognition-Modell.
Durch die Aufnahme von Leasingverpflichtungen in die Bilanz erhöhen sich die Bilanzsumme und die Verschuldungskennzahlen, während die Eigenkapitalquote sinken kann.
Dies sind Zahlungen, die von künftigen Faktoren (z.B. Umsatzanteilen) abhängen und nicht fest vereinbart sind; ihre Bilanzierung ist ebenfalls Teil der Neuregelung.
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