Diplomarbeit, 2010
84 Seiten, Note: 2,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1. Untersuchungsziel
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Darstellung der verschiedenen Konzeptionen
2.1. Portfoliosysteme
2.1.1. Marktorientierte Ansätze auf Ebene des Gesamtunternehmens
2.1.1.1. Marktwachstums- / Marktanteils-Portfolio
2.1.1.2. Marktattraktivitäts-/Geschäftsfeldstärken-Portfolio
2.1.2. Technologie-Portfolio nach Pfeiffer als ressourcenorientierter Ansatz
2.2. Klassifizierung verschiedener Lebenszyklus-Konzepte
2.2.1. Eckdaten des Lebenszykluskonzepts
2.2.2. Technologieleistungszyklus-Konzepte
2.2.3. Merkmale und Strategien des Marktlebenszyklus
2.2.4. Merkmale und Strategien des klassischen Produktlebenszyklus
2.2.5. Merkmale und Strategien des Kundenbeziehungszyklus
2.3. Darstellung der SWOT-Analyse
2.3.1. Eckdaten des SWOT-Ansatzes
2.3.2. Analyse der externen Umweltsituation
2.3.3. Analyse der internen Unternehmenssituation
2.3.4. Techniken zur Informationsgewinnung
2.3.5. Zusammenführung unternehmensexterner und unternehmensinterner Analysen
3. Vergleich und Beurteilung der Analysemethoden zur strategisch orientierten Unternehmensführung
3.1. Konzeptübergreifende Defizite zur Abgrenzung der Bezugsobjekte
3.2. Bewertung des Lebenszyklusansatzes als konzeptübergreifende Implikation
3.3. Bewertung sonstiger konzeptübergreifender Implikationen
3.4. Methodenvergleich
3.4.1. Bewertung des Portfolio-Ansatzes
3.4.2. Bewertung des SWOT-Ansatzes
3.4.3. Kriterienkatalog
4. Resümee und Zusammenfassung
Das Hauptziel der Arbeit besteht in der systematischen Untersuchung und vergleichenden Analyse der strategischen Führungsinstrumente SWOT-Analyse, Portfolio-Modelle und Lebenszykluskonzepte, um deren Eignung und Anwendungsmöglichkeiten in der Unternehmensführung zu bewerten und ein tieferes Verständnis für deren komplementäre oder differenzierende Aspekte zu schaffen.
2.1.1.1. Marktwachstums- / Marktanteils-Portfolio
In der von der Boston Consulting Group entwickelten Portfoliomatrix steht die Dimension des Marktwachstums als Synonym zur Attraktivität einer SGE und die Dimension des relativen Marktanteils als Synonym zur relativen Wettbewerbsstärke. Die Position einer SGE innerhalb der Matrix erteilt somit Auskunft über das prozentuale Wachstum des Marktes in der die SGE operiert und über ihren relativen Marktanteil. Die Größe der Kreisfläche korrespondiert hierbei mit dem Umsatz (vgl. Abb. 2) (vgl. Kotler et al. 2007a, S.96). Die Zielgröße bzw. das Kriterium der Ausgewogenheit stellt hierbei der Cash Flow dar (vgl. Bea/Haas 2005, S.149).
Dieses Modell stützt sich im Wesentlichen auf die Konzepte der Erfahrungskurve, des Branchenlebenszyklus sowie die PIMS-Studie. Der erstere Ansatz beruht auf der empirisch belegten Tatsache, dass sich mit jeder Verdopplung der kumulierten Ausbringungsmenge die Stückkosten um üblicherweise 20-30% reduzieren (vgl. Hungenberg 2008, S.471f.). Der Erfahrungskurvenansatz als auch die Erkenntnisse der PIMS-Studie begründen hierbei die Bedeutung des rel. Marktanteils (vgl. Abb. 1). Dieser korrespondiert folglich mit erzielten Erfahrungskurveneffekten (vgl. Welge/Al-Laham 2008, S.477). Ferner weist er gemäß der PIMS-Studie eine hohe positive Korrelation zur Rentabilität und dem Cash Flow auf (vgl. Becker 2006, S.420).
Ein steigender rel. Marktanteil sowie Erfahrungskurveneffekte gehen zudem mit einer Zunahme des Economics of Scale, einer zunehmenden Marktmacht sowie mit der Ausnutzung von Synergiepotentialen einher (vgl. Meffert et al. 2008, S.266f.; Winkelmann 2008, S.83). Der Erfolgsfaktor Marktwachstum korreliert, entsprechend den Aussagen der PIMS-Studie positiv mit dem Gewinn, jedoch negativ mit dem Cash Flow, da zur Finanzierung des Wachstums Investitionen getätigt werden müssen (vgl. Müller-Stewens/Lechner 2005, S.322).
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die strategische Relevanz und Anwendung von Lebenszyklus-, Portfolio- und SWOT-Methoden in Unternehmen zu analysieren.
2. Darstellung der verschiedenen Konzeptionen: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte theoretische Beschreibung der verschiedenen Analysemodelle, einschließlich Portfoliosystemen, Lebenszykluskonzepten und der SWOT-Analyse sowie deren grundlegenden Merkmalen.
3. Vergleich und Beurteilung der Analysemethoden zur strategisch orientierten Unternehmensführung: Hier erfolgt eine kritische konzeptübergreifende Diskussion und ein Methodenvergleich, der Stärken, Schwächen und Defizite der zuvor vorgestellten Analyseverfahren beleuchtet.
4. Resümee und Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Analyse zusammen und betont die Notwendigkeit einer sachgerechten Anwendung dieser Instrumente unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Limitationen.
SWOT-Analyse, Portfolioanalyse, Lebenszykluskonzept, Strategisches Management, Marktwachstum, Marktanteil, Wettbewerbsvorteil, Ressourcenallokation, Marktforschung, Szenario-Technik, Unternehmensführung, Wettbewerbsanalyse, ROI, SGE, Strategische Planung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung und vergleichenden Analyse von strategischen Analysemethoden, insbesondere SWOT, verschiedenen Portfolio-Modellen und Lebenszykluskonzepten, um deren Bedeutung für die strategische Führung eines Unternehmens aufzuzeigen.
Die zentralen Felder umfassen die markt- und ressourcenorientierte Strategieentwicklung, die Analyse von Geschäftsfeldern sowie die Bedeutung von Branchenstrukturen und Wettbewerbsumfeldern.
Das primäre Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten, Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der genannten Methoden herauszuarbeiten, um Unternehmen bei der Auswahl der richtigen Analysestrategie zu unterstützen.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Darstellung der Konzepte sowie einen kritischen Methodenvergleich auf Basis der bestehenden Fachliteratur, um die Anwendbarkeit der Instrumente zu bewerten.
Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte einzeln definiert und dargestellt, gefolgt von einer tiefgehenden vergleichenden Beurteilung der Methoden, wobei Defizite bei der Abgrenzung und Anwendung kritisch hinterfragt werden.
Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Portfolioanalyse, SWOT-Systematik, Wettbewerbsvorteile, Lebenszyklusphasen und die strategische Ausrichtung von Geschäftsfeldern.
Die Arbeit unterscheidet zwischen marktorientierten Ansätzen wie dem BCG-Portfolio und dem McKinsey-Ansatz sowie ressourcenorientierten Ansätzen wie dem Technologie-Portfolio nach Pfeiffer.
Das Lebenszykluskonzept wird häufig als unterstützendes Hilfsmittel in anderen Analysemethoden verwendet, um Entwicklungsverläufe und Phasenabhängigkeiten besser einschätzen zu können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

