Bachelorarbeit, 2009
56 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Filmförderungsanstalt (FFA)
2.1 Förderungsbereich
2.2 Förderungsrichtlinien
2.3 Finanzierung der Förderobjekte nach dem FFG
2.3.1 Produktionsförderung
2.3.2 Drehbuchförderung
2.3.3 Filmverleih Förderung
2.3.4 Filmtheater Förderung
2.3.5 Videoförderung
2.3.6 Sonstige Förderungen und weitere Aktivitäten
2.4 Marktdaten der FFA für das Jahr 2008
2.4.1 Die Jahresrechnung 2004 bis 2008
2.4.2 Ausgaben für Förderungsmaßnahmen 2008
2.5 Die FFA ein wichtiger Faktor für den deutschen Filmmarkt
3. Alternative Investitionsmodelle für den Filmmarkt
3.1 Investitionsarten
3.1.1 TV-Sender
3.1.2 Filmfonds und Private Equity
3.1.3 Presales und Minimumgarantien
3.1.4 Koproduzenten
3.1.5 Banken
3.1.6 Product Placement
3.1.7 Deutscher Filmförderfonds (DFFF)
3.2 Alternative Mittel für die Lückenfinanzierung
4. Die Filmproduktion
4.1 Produktionsunternehmen
4.1.1 Produzenten, Producer und Herstellungsleiter
4.1.2 Geschäftsmodelle
4.1.3 Kostenstruktur
4.1.4 Erlösstruktur
4.2 Der Filmmarkt
4.2.1 Filmproduktion
4.2.2 Filmverleih und Rechtehandel
4.2.3 Filmverwerter
4.2.4 Digitalisierung
4.2.5 Marktanteil deutscher Filme
4.3 Produzentenallianz
4.4 Die Situation der Filmbranche
5. Zukünftige Investitionsmodelle für den dt. Filmmarkt
5.1 Filmförderanstalten in Filmbanken umwandeln
5.1.1 Beispielrechnung eines Geschäftsjahres für eine Filmbank
5.1.2 Geschäftsmodell Filmbank
5.2 Liberalisierung von Product Placement
5.3 Entwicklung dt. Film-Studios durch vertikale Integration
5.4 Eigenkapitalaufbau durch Rechteübertragung an Produzenten
5.5 Die Verwertung von Filmen im Internet
5.6 Chancen und Risiken für die Zukunft
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht das bestehende System der Filmwirtschaft in Deutschland und analysiert aktuelle sowie zukünftige Investitionsmodelle, um Finanzierungslücken zu schließen und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produktionen zu stärken.
3.1.5 Banken
Eine Filmfinanzierung im klassischen Sinne seitens der Banken in Deutschland existiert nicht. Banken benötigen Sicherheiten um Mittel (Kredite) vergeben zu können. Durch Zinsen erhöht sich die Finanzierungssumme erheblich. Nur durch langjährige Geschäftsbeziehungen zwischen Produzenten und der Bank ist eine geringe Möglichkeit vorhanden, eventuelle Mittel für eine Filmfinanzierung zu erhalten. Jedoch ist eine derartige Zusammenarbeit, wenn es um Filmfinanzierung geht eher selten der Fall. Nur bei einer „Gap Finanzierung“ können Zwischenfinanzierungen gegen Abtretung aller Filmverwertungsrechte in Erwägung gezogen werden, um eine Bankbürgschaft zu erhalten. Ausnahmen sind Frankreich (Credit Lyonnais) und die USA (Imperial Bank Los Angeles). Dort werden Filmfinanzierungen unter anderem über Banken getätigt.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen bei der Filmfinanzierung und identifiziert die Notwendigkeit neuer Geschäftsmodelle.
2. Filmförderungsanstalt (FFA): Dieses Kapitel analysiert die gesetzlichen Grundlagen, Förderrichtlinien und die zentrale Rolle der FFA als Hauptfinancier deutscher Filme.
3. Alternative Investitionsmodelle für den Filmmarkt: Es werden verschiedene Finanzierungsquellen jenseits der öffentlichen Förderung, wie TV-Sender, Private Equity und Product Placement, detailliert untersucht.
4. Die Filmproduktion: Dieser Abschnitt beschreibt die ökonomischen Strukturen und Geschäftsmodelle von Produktionsunternehmen in einem komplexen Marktnetzwerk.
5. Zukünftige Investitionsmodelle für den dt. Filmmarkt: Das Kapitel entwickelt innovative Ansätze, wie die Transformation von Förderanstalten in Filmbanken oder die Liberalisierung von Product Placement.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Ausblick auf die notwendigen strukturellen Reformen für die Zukunft des deutschen Films.
Filmförderung, FFA, Filmfinanzierung, Investitionsmodelle, Produktionsunternehmen, Product Placement, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, DFFF, Filmwirtschaft, Filmverleih, Private Equity, Urheberrecht, Filmbank, Medienmanagement
Das primäre Ziel ist die Analyse bestehender und potenzieller neuer Investitionsmodelle, um die Filmfinanzierung in Deutschland effizienter und unabhängiger von klassischen Förderstrukturen zu gestalten.
Neben der zentralen Filmförderungsanstalt (FFA) sind TV-Sender, Kinoverleiher, private Investoren und in zunehmendem Maße der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) entscheidend.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, ergänzt durch Experteninterviews mit Filmproduzenten und Interessenvertretern der Branche sowie die Auswertung von Unternehmensunterlagen.
Da ohne die durch die FFA vergebenen Fördermittel, die auf Filmabgaben der Branche basieren, ein Großteil der deutschen Filmproduktionen wirtschaftlich nicht realisierbar wäre.
Vertikale Integration, wie sie von U.S.-Majors praktiziert wird, soll deutschen Unternehmen helfen, verschiedene Stufen der Wertschöpfungskette zu kontrollieren, um so Erlösquellen besser zu sichern und Eigenkapital aufzubauen.
Die größte Hürde ist der Rundfunkstaatsvertrag, der entgeltliches Product Placement stark einschränkt und Produzenten damit wichtige Einnahmequellen verwehrt, die im internationalen Vergleich (z.B. USA) Standard sind.
Der Autor schlägt die Umwandlung von statischen Förderanstalten in dynamisch agierende "Filmbanken" vor, die durch geschicktes Kapitalmanagement zusätzliche Renditen erwirtschaften sollen.
Sie ermöglicht neue Absatzwege wie Online-Videotheken und verlangt gleichzeitig hohe Investitionen der Kinos in die neue Projektionstechnik, wobei sie jedoch auch Herausforderungen durch Filmpiraterie mit sich bringt.
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