Bachelorarbeit, 2009
56 Seiten, Note: 1,3
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, das bestehende System der deutschen Filmwirtschaft zu analysieren und alternative Investitionsmodelle zu erforschen, die eine unabhängige Filmfinanzierung ermöglichen könnten.
In dieser Bachelorarbeit wird die bestehende Filmlandschaft in Deutschland beleuchtet, wobei die Filmförderungsanstalt (FFA) als zentraler Akteur im Mittelpunkt steht. Das Kapitel beleuchtet die verschiedenen Förderungsmodelle der FFA, darunter Produktions-, Drehbuch-, Filmverleih- und Filmtheaterförderung sowie die Finanzierung durch Filmabgaben und die Bedeutung der FFA für den deutschen Filmmarkt.
Das dritte Kapitel widmet sich den alternativen Finanzierungsquellen für Filmproduktionen. Es werden verschiedene Investitionsmodelle vorgestellt, wie z.B. die Beteiligung von TV-Sendern, Filmfonds, Private Equity, Presales, Koproduktionen, Banken, Product Placement und der Deutsche Filmförderfonds (DFFF).
Kapitel vier untersucht die Filmproduktion als Geschäftsmodell und beleuchtet die Rolle der Produktionsunternehmen, die Kostenstruktur, die Erlösstruktur und den Filmmarkt mit seinen verschiedenen Akteuren, wie z.B. Filmverleihern, Rechtehändlern und Filmverwertern. Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Filmwirtschaft werden ebenfalls besprochen.
Die zentralen Begriffe und Themen dieser Arbeit sind die deutsche Filmwirtschaft, Filmförderung, alternative Investitionsmodelle, Filmproduktion, Verwertungsrechte, Digitalisierung, Filmpiraterie und die Herausforderungen der Zukunft für den deutschen Film.
Die FFA ist der zentrale Motor der deutschen Filmwirtschaft. Ohne ihre Fördergelder für Produktion, Drehbuch und Verleih wären die meisten deutschen Filme nicht finanzierbar.
Dazu gehören Beteiligungen von TV-Sendern, Filmfonds, Private Equity, Product Placement, Koproduktionen und der Deutsche Filmförderfonds (DFFF).
Das Konzept sieht vor, statische Förderinstitutionen in dynamisch handelnde Filmbanken umzuwandeln, die durch Kredite und Beteiligungen höhere Etats ermöglichen, aber auch höhere Risiken tragen.
Die Umstellung auf digitale Projektion in Kinos ist kostspielig, bietet aber neue Verwertungschancen im Internet und erfordert neue Strategien gegen Filmpiraterie.
Eine Liberalisierung der Gesetze für Product Placement würde zusätzliche private Finanzierungsquellen erschließen und die Abhängigkeit von staatlicher Förderung verringern.
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