Bachelorarbeit, 2011
99 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Einführung in das Thema
1.2. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2. Institutionelle Anlegergruppen in Deutschland und ihre Immobilieninvestments
3. Formen indirekter Immobilienanlage in Deutschland
3.1. Offene Immobilienfonds
3.1.1. Publikumsfonds
3.1.2. Spezialfonds
3.2. Geschlossene Immobilienfonds
3.3. Immobilienaktien und REITs
3.3.1. Immobilienaktien
3.3.2. REITs
3.4. Immobilien-Dachfonds
3.5. Immobilienanleihen
3.5.1. Hypothekenpfandbriefe
3.5.2. Mortgage Backed Securities
3.6. Immobilienderivate
3.6.1. Immobilienindexzertifikate
3.6.2. Immobilienswapgeschäfte
3.6.3. Optionen und Forwards auf Immobilienindexprodukte
4. Quantitative Analyse der Anlageformen
4.1. Historische Performance der Anlageformen
4.2. Untersuchung der historischen Volatilitäten
4.3. Untersuchung von Korrelationen
4.4. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
5. Zusammenfassung und Ausblick
Anhang 1: Berechnung Performance
Anhang 2: Berechnung Standardabweichung
Anhang 3: Berechnung Korrelationen
Diese Bachelor-Thesis untersucht das Anlageuniversum indirekter Immobilienanlagen aus der Perspektive eines deutschen institutionellen Investors, mit dem Ziel, die Eignung verschiedener Vehikel zur Portfoliodiversifikation unter Berücksichtigung von Performance, Volatilität und Korrelationen zu bewerten.
3.6.2. Immobilienswapgeschäfte
Bei einem Swapgeschäft werden verschiedene Zahlungsströme zwischen zwei Vertragspartnern getauscht. So können zum Beispiel variable gegen feste Zahlungsströme getauscht werden um sich gegen Risiken abzusichern. Bei einem Immobilienswap könnte ein Immobilieninvestor so zum Beispiel die variable Performance seines Portfolios absichern. Bei einem Total Return Immobilienswap, bei dem kein sofortiger Einsatz von Liquidität nötig ist, zahlt der Immobilieninvestor den Total Return eines Immobilienindices, und erhält dafür einen anderen Zins, der entweder fest oder ebenfalls variabel ist, wie beispielsweise den Interbankenzinssatz. Als Immobilienindex kann dabei beispielsweise ein Index von IPD dienen. IPD berechnet Immobilienindices auf Basis physischer Immobiliendaten. In Deutschland liefern zur Berechnung des DIX, institutionelle Investoren oder Asset Manager ihre Daten an IPD. Der Swap kann bei einem vorhandenen Immobilienportfolio zur Absicherung angewendet werden, oder wenn dies nicht der Fall ist zur Spekulation.
Als Beispiel zur Absicherung eines Portfolios soll folgendes Beispiel in Abbildung 9 dienen. Dabei verpflichtet sich der Immobilieninvestor zu einem bestimmten Zeitpunkt, hier jährlich, die Performance des DIX gegen einen festen Zins, in diesem Fall 5,5 Prozent, zu tauschen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die veränderte Marktsituation indirekter Immobilienanlagen in Deutschland ein und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Institutionelle Anlegergruppen in Deutschland und ihre Immobilieninvestments: Dieses Kapitel definiert institutionelle Anleger im deutschen Investmentrecht und analysiert deren Immobilienquoten sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen für Investments.
3. Formen indirekter Immobilienanlage in Deutschland: Es werden die verschiedenen Vehikel, darunter offene und geschlossene Fonds, REITs, Immobilienaktien, Anleihen und Derivate, detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Struktur erläutert.
4. Quantitative Analyse der Anlageformen: Dieses Kapitel führt eine empirische Untersuchung der historischen Performance, Volatilität und Korrelationen der verschiedenen Anlageklassen durch, um deren Diversifikationseigenschaften zu bestimmen.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Betrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Marktes unter Berücksichtigung neuer rechtlicher Rahmenbedingungen.
Indirekte Immobilienanlagen, Institutionelle Investoren, Immobilienfonds, Offene Immobilienfonds, Spezialfonds, REITs, Immobilienaktien, Immobilienderivate, Performanceanalyse, Volatilität, Korrelation, Portfoliodiversifikation, Investmentgesetz, Risikomanagement, Asset Allocation.
Die Arbeit analysiert das Anlageuniversum für indirekte Immobilieninvestments aus der Sicht deutscher institutioneller Anleger und bewertet deren Rolle im Portfolio.
Die Arbeit behandelt rechtliche Rahmenbedingungen für institutionelle Investoren, eine detaillierte Beschreibung verschiedener Anlagevehikel (Fonds, Aktien, REITs, Derivate) und eine quantitative Marktanalyse.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welches indirekte Anlagevehikel sich am besten eignet, um Immobilien in ein Portfolio zu integrieren und dabei das Risiko durch Diversifikation zu optimieren.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse der verschiedenen rechtlichen und strukturellen Merkmale der Anlagevehikel sowie eine quantitative Analyse von Performance- und Volatilitätskennzahlen sowie Korrelationen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der verschiedenen Anlageformen für Immobilien und eine quantitative Auswertung ihrer historischen Renditen und Risiken im Vergleich zu anderen Assetklassen.
Zentrale Begriffe sind Indirekte Immobilienanlagen, Institutionelle Investoren, Immobilienfonds, REITs, Performanceanalyse und Portfoliodiversifikation.
Die Arbeit differenziert vor allem durch die unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen, die Zielgruppe (Privat- vs. institutionelle Anleger) und die Flexibilität bei der Portfoliozusammenstellung sowie Bewertung.
Der Autor betrachtet Derivate als innovative Möglichkeit, ohne physischen Immobilienerwerb schnell und flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren oder Absicherungsstrategien umzusetzen.
Aufgrund der Heterogenität der Produkte und mangelnder Markttransparenz findet der Bereich der geschlossenen Immobilienfonds in der quantitativen Untersuchung der Arbeit keine weitergehende Berücksichtigung.
Die Berechnungen in der Arbeit zeigen, dass Immobilienfonds eine stabile Wertentwicklung aufweisen und sich insbesondere in Krisenzeiten als Stabilisatoren für das Gesamtportfolio erwiesen haben.
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