Wissenschaftliche Studie, 2011
85 Seiten
1. Auf dem Weg in eine Weiterbildungsgesellschaft?
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gliederung der Arbeit
2. Normalität der Weiterbildung
2.1 Politische Ansprüche an Weiterbildung
2.2 Funktionen der (beruflichen) Weiterbildung
3. Lebenslanges Lernen
3.1 Ein Mythos
3.2 Begriffsbestimmungen
3.3 Zwang oder Ermöglichung
3.4 Organisationales Lernen
3.5 Exkurs in die Praxis
3.6 Coaching
4. Selbstlernkompetenz
4.1 Die Verortung
4.2 Das Konzept „Selbstlernkompetenz“ von Arnold, Gómez-Tutor und Kammerer
5. „The Elevator Pitch“
5.1 Unterrichtsvorbereitung - Praxisbeispiel
5.1.1 Beschaffenheit der Lerngruppe
5.1.2 Lernumgebung
5.1.3 Intension der Methode
5.1.4 Methodenkomposition des „Elevator Pitch“
5.1.5 Dramaturgie des Workshops
5.2 Einordnung in „Lebendiges Lernen“
5.2.1 Methodenvalenz
5.2.2 Methodenpapier „Elevator Pitch“
5.3 Fazit zu „Elevator Pitch“
6. Der Weg in eine Weiterbildungsgesellschaft?
6.1 Resümee
6.2 Die Ermöglichung der „Weiterbildungsgesellschaft 2.0“
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Nutzen von Selbstlernkompetenz im Kontext des lebenslangen Lernens zu untersuchen und aufzuzeigen, wie diese durch gezielte Methoden wie den „Elevator Pitch“ gestärkt werden kann, um in einer sich wandelnden Arbeitswelt professionell zu handeln.
5. „The Elevator Pitch“
Der „Elevator Pitch“ (EP) ist eine Methode – eigentlich eine Zusammenfassung mehrerer Methoden – die ihren speziellen Einsatz findet im Vertrieb.
Doch vorweg zur Definition von Methode im Zusammenhang mit dem Begriff Lernen: „M[ethode] ist abgeleitet aus dem altgriechischen Wort methodos für „Weg“ und meint ein Verfahren, um planmäßig ein Ziel zu erreichen. Im pädagogischen Kontext sind M[ethoden] somit der Weg zum Lernziel. Sie sind helfende und stützende Verfahrensweisen, welche bei den Teilnehmenden Interesse wecken oder verstärken können, die Motivation fördern im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit einem Thema und Möglichkeiten schaffen für aktive Erfahrungen im Hinblick auf die Lerninhalte, die eigene Person und die anderen Personen in der Gruppe“ (Knoll 2007, Abs. 1).
Die Rezeption der „Elevator Pitch“-Methode zeichnet sich dadurch aus, dass in einem Gespräch ein Gesprächspartner dem anderen Gesprächspartner innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens zu einem Thema die relevanten und vor allem interessanten Aspekte dergestalt aufzeigt, dass der Angesprochene sich nachfolgend für gemeinsame Aktionen resp. weitere Gespräche im positiven Sinne öffnet bzw. von dem Gesprächspartner überzeugt zielgerichtet auf dessen Vorschläge eingeht.
1. Auf dem Weg in eine Weiterbildungsgesellschaft?: Einleitung in die Problematik der Weiterbildung als ökonomischen und gesellschaftlichen Faktor unter dem Paradigma des lebenslangen Lernens.
2. Normalität der Weiterbildung: Untersuchung der historischen und politischen Hintergründe der Weiterbildung sowie ihrer Funktionen in Bezug auf technische und soziale Reproduktion.
3. Lebenslanges Lernen: Diskussion der Mythen und Definitionen zum Lernen im Erwachsenenalter, organisationalem Lernen und der Rolle von Coaching.
4. Selbstlernkompetenz: Theoretische Herleitung und Verortung des Konzepts der Selbstlernkompetenz als Schlüsselqualifikation für modernes Lernen.
5. „The Elevator Pitch“: Vorstellung und didaktische Einordnung der Praxismethode „Elevator Pitch“ sowie deren Anwendung im IT-Kontext.
6. Der Weg in eine Weiterbildungsgesellschaft?: Abschließende Betrachtung der Weiterbildung als notwendige Ermöglichung für ein gelingendes Leben im Sinne einer „Weiterbildungsgesellschaft 2.0“.
Weiterbildung, Lebenslanges Lernen, Selbstlernkompetenz, Elevator Pitch, Erwachsenenbildung, Professionalität, Lernende Organisation, Employability, Kompetenzentwicklung, Methodik, Didaktik, Coaching, Organisationsentwicklung, Selbststeuerung, Wissensmanagement
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Selbstlernkompetenz im Kontext des lebenslangen Lernens und der beruflichen Weiterbildung unter dem Aspekt, wie Individuen durch gezielte Methoden handlungsfähiger werden.
Zentral sind die Funktionen von Weiterbildung, das Konzept der Selbstlernkompetenz, das Modell der „Lernenden Organisation“ und die didaktische Anwendung der Methode „Elevator Pitch“.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Stärkung der eigenen Selbstlernkompetenz sowohl die wissenschaftliche Transferleistung als auch das professionelle Handeln im beruflichen Alltag optimiert werden können.
Die Arbeit folgt dem kumulierten Prinzip, verbindet theoretische Grundlagen (z.B. nach Arnold, Wittpoth) mit einer praktischen Fallanwendung („Elevator Pitch“) und reflektiert dies didaktisch.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Funktionen der Weiterbildung, die Paradigmen des lebenslangen Lernens, die theoretische Fundierung der Selbstlernkompetenz und die detaillierte Darstellung des „Elevator Pitch“ als Workshop-Methode.
Die wichtigsten Begriffe sind Weiterbildung, Lebenslanges Lernen, Selbstlernkompetenz, Elevator Pitch, Lernende Organisation und Didaktik.
Es wird als eine Methode betrachtet, um innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens relevante Informationen so aufzubereiten, dass der Gesprächspartner Interesse an weiterführenden Aktionen zeigt.
Da sich IT-Techniker in komplexen, schnelllebigen Marktumgebungen bewegen, hilft ihnen diese Kompetenz, flexibel zu reagieren und als „Opportunity Identifier“ Schnittstellen zum Vertrieb professionell zu gestalten.
„Aushalten“ wird als Fähigkeit verstanden, sich mit motivationalen Sachverhalten und Veränderungsdruck auseinanderzusetzen, um in einer als fordernd empfundenen Weiterbildungsgesellschaft bestehen zu können.
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