Bachelorarbeit, 2010
45 Seiten, Note: 1,8
Diese Arbeit untersucht, wie die Konstruktion des "Anderen" durch kollektive Identitäten der Mehrheitsgesellschaft im Beispiel des Antiziganismus zum Tragen kommt. Dabei soll die historische Entwicklung des Antiziganismus und die verschiedenen Dimensionen seiner Konstruktion analysiert werden.
Die Einführung skizziert die Problematik der kollektiven Identität und die Tendenz des Nationalstaates, diese zu fördern. Sie zeigt den Zusammenhang zwischen kollektiver Identität und der Konstruktion des "Anderen" auf.
Das Kapitel "Nationalstaat, kollektive Identität und die Exklusion des Fremden" beleuchtet die historische Entwicklung des Nationalstaates und die damit verbundenen Prozesse der Grenzziehung und Inklusion/Exklusion.
Das Kapitel "Geschichte des Antiziganismus - ein Überblick" bietet einen Einblick in die Geschichte des Antiziganismus und seine verschiedenen Facetten.
Das Kapitel "Dimensionen der Konstruktion Antiziganismus" analysiert die rassische, politische, ökonomische, religiöse und genderbezogene Dimension des Antiziganismus.
Kollektive Identität, Antiziganismus, Konstruktion des "Anderen", Nationalstaat, Geschichte des Antiziganismus, Rassismus, Diskriminierung, Sinti und Roma, Medien, "neues Europa", Doing-Gender, Stereotypen, Vorurteile.
Die Arbeit untersucht, wie kollektive Identitäten des Nationalstaates die Exklusion des Fremden fördern und Sinti und Roma durch Stereotypen als das „Andere“ konstruieren.
Die Konstruktion erfolgt auf verschiedenen Ebenen: rassisch-politisch, ökonomisch (Nomadismus-Klischees), religiös und durch geschlechtsspezifische Zuschreibungen (Doing-Gender).
Medien inszenieren Sinti und Roma oft einseitig, was Vorurteile bekräftigt und zur Deklassierung dieser Minderheit in der öffentlichen Wahrnehmung beiträgt.
Der Porrajmos bezeichnet den Völkermord an den Sinti und Roma während des Dritten Reiches. Die Arbeit mahnt an das Vergessen und Verdrängen dieser Verbrechen.
Viele Roma aus Osteuropa emigrieren aufgrund schlechter sozialer Bedingungen nach Westeuropa, wo sie häufig erneut mit Verachtung und struktureller Diskriminierung konfrontiert werden.
Nationalstaaten definieren sich oft über Abgrenzung. Wer nicht in das Bild der kollektiven Identität passt, wird als „Fremder“ markiert und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.
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