Bachelorarbeit, 2026
78 Seiten, Note: 1.0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand zur präventiven Wirkung von Bewegung im Grundschulalter
3.1.1 Theoretische Grundlagen - Begriffsdefinition
3.1.2 Forschungsstand zur präventiven Wirkung von Bewegung
3.2 Datenlage zum Gesundheitsproblem Bewegungsmangel
3.2.1 Ursachen und Risikofaktoren des Bewegungsmangels
3.2.2 Probleme und Einschränkungen durch das Gesundheitsproblem Bewegungsmangel
3.3 Vorraussetzung zur Konzepterstellung
4 METHODIK
4.1 Darstellung der Grobplanung der geplanten Maßnahme
4.2 Analyse der Rahmenbedingungen bei dem Bewegungsanbieter hinsichtlich der Anforderungskriterien des § 20 SGB V an das Bewegungskonzept
4.3 Ressourcen- und Wirtschaftlichkeitsplanung des Konzeptes
5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung des Übungsleitermanuals
5.2 Darstellung Evaluationskonzept zur Überprüfung der Wirksamkeit
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
9 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
9.1 Abbildungsverzeichnis
9.2 Tabellenverzeichnis
9.3 Abkürzungsverzeichnis
ANHANG
Anhang 1: Dokumentation Kursverlauf (eigene Darstellung)
Anhang 2: Messinstrument Fragestellung zur Erfassung des Erreichens der WHO-Bewegungsempfehlung des RKI´s (Krug et al., 2023)
Anhang 3: Teilnehmerhandout
Die Arbeit hat das Ziel, ein wissenschaftlich fundiertes, zertifizierungsfähiges Bewegungskurskonzept für Grundschulkinder zu entwickeln, das dem § 20 SGB V entspricht, um Bewegungsmangel zu reduzieren und gesundheitsförderliche Ressourcen zu stärken. Die Forschungsfrage untersucht dabei, inwieweit ein 12-wöchiger Ganzkörperkräftigungskurs die wöchentliche körperliche Aktivität von Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren steigern kann.
3.2.1 Ursachen und Risikofaktoren des Bewegungsmangels
Gesundheitsrelevante Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen treten in der Regel nicht isoliert auf, sondern stehen in einem engen Zusammenhang mit weiteren Lebensstilfaktoren wie Ernährung oder Stressbewältigung (Mann-Luoma, Goldapp, Khaschei, Lamersm & Milinski, 2002). Bewegungsmangel ist daher als Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels individueller, sozialer und struktureller Einflussfaktoren zu verstehen.
Bewegungsmangel im schulischen Setting
Mit dem Eintritt in die Schule verändert sich der Alltag vieler Kinder grundlegend. Bewegungsreiche Aktivitäten werden zunehmend durch sitzende Tätigkeiten ersetzt. Eine Analyse von Huber und Köppel (2017) zeigt, dass Kinder und Jugendliche an Werktagen durchschnittlich 10,58 Stunden sitzen, wovon rund 57 % (4,86 Stunden) auf die Schule entfallen. Die schulische Norm des langen, weitgehend bewegungslosen Sitzens stellt damit ein eigenständiges Gesundheitsrisiko dar (Hamilton, Healy, Dunstan, Zderic & Owen, 2008). Längere ununterbrochene Sitzperioden von mehr als zwei bis drei Stunden sind unter anderem mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Dunstan, Thorp & Healy, 2011) sowie für das metabolische Syndrom assoziiert (Edwardson et al., 2012). Darüber hinaus kann Bewegungsarmut im schulischen Kontext Haltungsschwächen begünstigen, die Rückengesundheit beeinträchtigen und mit einem schwächeren Herz-Kreislauf-System, Koordinationsdefiziten, Übergewicht sowie psychosozialen Auffälligkeiten einhergehen (Breithecker, 1998). Vor diesem Hintergrund wird die Schule häufig als ein strukturell bewegungsarmes Setting beschrieben.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Dieser Abschnitt beschreibt die Bedeutung körperlicher Aktivität als Schutzfaktor für die Gesundheit von Kindern und verdeutlicht die Problematik des Bewegungsmangels sowie dessen langfristige gesundheitliche Folgen.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird der gesetzliche Rahmen nach § 20 SGB V erläutert und die spezifische Forschungsfrage zur Steigerung der körperlichen Aktivität mittels eines Ganzkörperkräftigungskurses definiert.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen, diskutiert die aktuelle Datenlage zum Bewegungsmangel und stellt relevante Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Bewegungsinterventionen vor.
4 METHODIK: Dieser Teil befasst sich mit der Grobplanung der Maßnahme, der Analyse der Rahmenbedingungen bei dem Bewegungsanbieter sowie der Ressourcen- und Wirtschaftlichkeitsplanung.
5 ERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert das entwickelte Kursleitermanual sowie das Evaluationskonzept zur Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahme.
6 DISKUSSION: Hier erfolgt eine kritische Reflexion des Kurskonzepts, die Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Zukunft.
Prävention, Gesundheitsmanagement, Bewegungsmangel, Grundschulkinder, § 20 SGB V, körperliche Aktivität, Ganzkörperkräftigung, Verhaltensänderung, Gesundheitsförderung, Bewegungsförderung, Lebensstil, Motorik, Evaluation, Volkshochschule, Kindheit.
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines präventivorientierten Bewegungskurskonzeptes für Grundschulkinder, das unter dem Aspekt der Primärprävention nach § 20 SGB V bei dem Anbieter Volkshochschule umgesetzt werden kann.
Zentrale Themen sind die gesundheitlichen Folgen von Bewegungsmangel im Grundschulalter, die Analyse von Rahmenbedingungen bei Präventionsanbietern sowie die praktische Gestaltung und Evaluation eines strukturierten Bewegungs- und Kräftigungsprogramms.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten, praxisnahen Kursangebotes, das Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren zu regelmäßiger körperlicher Aktivität motiviert und sie zu einem selbstständigen gesundheitsförderlichen Bewegungsverhalten befähigt.
Das Konzept basiert auf aktuellen evidenzbasierten Erkenntnissen, dem Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes sowie motivationspsychologischen Ansätzen, insbesondere dem MoVo-Modell zur Förderung der Verhaltensänderung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Bedingungsanalyse, die methodische Grobplanung des Kurses inklusive eines detaillierten Kraftzirkels sowie eine ökonomische Betrachtung und Kostenkalkulation des Vorhabens.
Die zentralen Schlagworte umfassen Prävention, Bewegungsmangel, Gesundheitsförderung, § 20 SGB V, körperliche Aktivität, kindgerechte Bewegungsangebote und Volition.
Die Evaluation erfolgt über ein einarmiges Pre-Post-Interventionsdesign, bei dem die wöchentliche körperliche Aktivität mittels eines standardisierten Fragebogens des Robert Koch-Instituts vor und nach den 12 Wochen gemessen wird.
Die Elternbeteiligung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, da sie die Kinder zu Hause unterstützt, als Vorbild fungiert und zwingend erforderlich für die Auswertung der zur Evaluation eingesetzten Fragebögen bei unter 10-jährigen Kindern ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

