Magisterarbeit, 2010
202 Seiten, Note: 2
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Vorwort
Kurzzusammenfassung/ Abstract
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
1. Ausgangslage
2. Erkenntnisinteresse
3. Aufbau der Arbeit
II. Das Social Web
4. Entstehung des Social Web
5. Theorie des Social Web
5.1. Handlungstheoretischer Ansatz
5.2. Das Internet als Hybridmedium und Computerrahmen
5.3. Netzwerktheorie
5.4. Theorien der computervermittelten Kommunikation
5.5. Kern des Social Web: die Community
5.6. Conclusio
6. Praxis des Social Web
6.1. Weblogs
6.2. Wikis
6.3. Social Sharing
6.4. Social Networks
6.4.1. Facebook
7. Marketing im Social Web
7.1. Empfehlungsmarketing
7.2. Virales Marketing
7.3. Buzz-Marketing
7.4. Social Media Marketing
7.4.1. Facebook-Marketing
III. Empirie
8. Forschungsfragen und Hypothesen
9. Online-Befragung
9.1. Methodendesign
9.2. Vorbereitung und Durchführung
9.3. Auswertung
10. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
10.1. Statistische Daten der Grundgesamtheit
10.2. Facebookspezifische Daten
10.2.1. Facebook Allgemein
10.2.2. Fanseiten
10.3. Forschungsgeleitete Auswertung und Interpretation
10.3.1. Interaktivität und Weiterempfehlungsbereitschaft
10.3.2. Interaktivität und Grundeinstellung
10.3.3. Anzahl Fanseiten und Identifizierung
10.3.4. Anzahl Fanseiten und Weiterempfehlungsbereitschaft
10.3.5. Anzahl Fanseiten und aktive Teilnahme
10.3.6. Auswirkung von Gewinnspiele
10.3.7. Auswirkung von ausbleibender Kommunikation
10.3.8. Auswirkung von regelmäßiger Kommunikation
10.3.9. Auswirkung von häufiger Kommunikation
10.3.10. Aktivität der Nutzer und Mitgliedschaft bei Fanseiten
IV. Fazit
Die Arbeit untersucht das Social Web als Teilbereich des Internets mit Fokus auf die Unternehmenskommunikation. Das zentrale Ziel ist es, die Nutzerakzeptanz von Social Media Marketing zu erforschen, wobei speziell die Rolle von Fanseiten auf Facebook als Instrument zur Markenpositionierung analysiert wird.
1. Ausgangslage
Das Internet hat schneller als jedes andere Medium vorher unsere Wirtschaft und Gesellschaft beeinflusst. In Österreich waren im Jahr 2009 bereits 72,3% der Bevölkerung online. In den Jahren 2000 bis 2009 wurde eine Wachstumsrate von 182,7% verzeichnet (vgl. worldstats 2009). Mit der Entstehung des Social Web, auch Web 2.0 genannt, wurde das Internet „revolutioniert“.
Man spricht vom sozialen Netz, in dem sich Millionen von Menschen auf der ganzen Welt vernetzen, Informationen austauschen, Gedanken und Meinungen miteinander teilen, einkaufen, Dinge bewerten und vieles mehr machen. Computervermittelte Kommunikation ist für viele von uns zum selbstverständlichen Bestandteil des privaten sowie des betrieblichen Alltags geworden (Beck 2006: V). Durch das Internet bzw. World Wide Web hat die Massenkommunikation ein weiteres Medium dazu gewonnen, welches gleichzeitig auch Individualkommunikation beinhaltet.
Es handelt sich hierbei um ein sehr breites Forschungsfeld für viele Wissenschaftsdisziplinen. In den letzten Jahren kamen unzählige Veröffentlichungen auf den Markt, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Das Social Web bzw. Web 2.0 ist ein relativ junger Gegenstand der kommunikationswissenschaftlichen Forschung und dennoch steht es bereits im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Es wird viel wissenschaftliche Forschung betrieben, hauptsächlich im universitären Umfeld.
Die Forscher konzentrierten sich zunehmend auf Blogs und die Entstehung von „neuen“ Öffentlichkeiten bzw. die Entwicklung des Laienjournalismus und der Opinion Leader-Forschung. Erst in den letzten Jahren sind mit den steigenden Nutzerzahlen auch soziale Netzwerke in den Fokus gerückt. Da empirische Forschung jedoch viel Zeit benötigt und es sich um einen rasch verändernden Gegenstand handelt, sind viele Publikationen oft schnell nach ihrer Veröffentlichung überholt bzw. vorwiegend als Diplomarbeiten und Dissertationen vorhanden. Auch die vorliegende Magisterarbeit beschäftigt sich mit dem Social Web und den sozialen Netzwerken, allerdings unter einem neuen Blickwinkel. Hierbei soll die Möglichkeiten für Unternehmen im Bereich Social Media Marketing aktiv zu werden, untersucht werden.
I. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage im Social Web und definiert das Erkenntnisinteresse sowie den Aufbau der Arbeit.
II. Das Social Web: Beleuchtet theoretische Hintergründe, von der Entstehung des Web 2.0 bis hin zu handlungstheoretischen Ansätzen und spezifischen Social-Web-Anwendungen wie Facebook.
III. Empirie: Dokumentiert das methodische Vorgehen der Online-Befragung sowie die detaillierte Auswertung und Interpretation der quantitativen Ergebnisse.
IV. Fazit: Reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Social Media Marketing.
Social Web, Web 2.0, Facebook, Social Media Marketing, Fanseiten, Community, computervermittelte Kommunikation, Netzwerktheorie, Online-Befragung, Nutzerakzeptanz, Virales Marketing, Identitätsmanagement, Beziehungsmanagement, Informationsmanagement, Dialog-Marketing
Die Arbeit analysiert die Unternehmenskommunikation im Social Web, insbesondere die Nutzerakzeptanz von Social Media Marketing anhand von Facebook-Fanseiten.
Die Arbeit behandelt die Theorie des Social Webs, die Praxis verschiedener Web-Anwendungen (wie Blogs und Wikis) sowie spezifische Marketingstrategien in sozialen Netzwerken.
Das Ziel ist es, die Nutzung von Fanseiten durch registrierte Teilnehmer zu erforschen und Auswirkungen der Mitgliedschaft für Nutzer sowie Unternehmen zu identifizieren.
Die Autorin führt eine quantitative empirische Untersuchung mittels Online-Befragung durch, um Hypothesen zur Interaktivität und Identifizierung zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Praxisbeispiele (wie Blogs, Wikis, Social Networks) und die empirische Analyse der Facebook-Nutzung.
Die zentralen Begriffe umfassen Social Web, Facebook, Fanseiten, Social Media Marketing, Community-Bildung und Nutzeraktivität.
Facebook dient als praktisches Fallbeispiel für die Untersuchung der Unternehmenskommunikation, da es das weltweit größte soziale Netzwerk ist und spezifische Funktionen wie Fanseiten bietet.
Die empirischen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Nutzeraktivität auf Fanseiten allgemein eher gering ist und meist passive Formen wie das Nutzen des "Gefällt mir"-Buttons überwiegt.
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