Bachelorarbeit, 2010
33 Seiten, Note: 2,3
2. Einleitung
3. Mathematische Grundlagen
3.1 Graphen
3.2 Matchings
3.3 Wege
3.4 Bäume
4. Die ungarische Methode
4.1 Die Entstehung des Algorithmus
4.1.1 Der Satz von Berge
4.1.2 Der Satz von König
4.1.3 Der Heiratssatz
4.2 Der theoretische Ansatz des Algorithmus
4.2.1 Die Suche nach einem augmentierenden Weg in einem Wurzelbaum
4.3 Die Umsetzung des Algorithmus
4.3.1 In einem ungewichteten Graphen
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die ungarische Methode als effizienten Algorithmus zur Lösung von Zuordnungsproblemen in bipartiten Graphen vorzustellen und ihre mathematische Funktionsweise sowie Anwendbarkeit anhand praktischer Beispiele zu verdeutlichen.
4.1 Die Entstehung des Algorithmus
Der amerikanische Mathematiker Harold William Kuhn veröffentlichte 1955 zu ersten Mal den ungarischen Algorithmus in der Schrift mit dem Titel „The Hungarian Method for the Assignment Problem“. Den Namen für den Algorithmus hat Kuhn gewählt, um die Arbeit der beiden ungarischen Mathematiker Dénes König und Eugene Egerváry zu würdigen, auf deren Arbeiten er sich gestützt hat. Im Folgenden werden der Satz von Berge, der Satz von König und der Heiratssatz von Hall erläutert und bewiesen, da hierbei ein starker Zusammenhang zu dem ungarischen Algorithmus besteht.
2. Einleitung: Einführung in das Thema der Zuordnungsprobleme und Darlegung der Zielsetzung, den ungarischen Algorithmus verständlich zu erklären.
3. Mathematische Grundlagen: Definition grundlegender graphentheoretischer Begriffe wie Graphen, Matchings, Wege und Bäume, die für das Verständnis der Methode essentiell sind.
4. Die ungarische Methode: Erläuterung der historischen Entwicklung, der theoretischen Ansätze inklusive der Beweise der zentralen Sätze sowie die praktische Durchführung des Algorithmus.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Methode als effektives Werkzeug zur Bestimmung maximaler Matchings und Reflexion über den Erkenntnisgewinn durch die Arbeit.
Ungarische Methode, Algorithmus, Graphentheorie, Bipartite Graphen, Matching, Maximale Zuordnung, Satz von Berge, Satz von König, Heiratssatz, Wurzelbaum, Lineare Optimierung, Arbeitsvermittlung, Augmentierende Wege, Kantenaustauschverfahren, Eckenüberdeckung
Die Arbeit behandelt den sogenannten ungarischen Algorithmus, eine Methode aus der Graphentheorie zur Lösung von Zuordnungsproblemen in bipartiten Graphen.
Die zentralen Themen sind graphentheoretische Definitionen, die Herleitung des ungarischen Algorithmus über mathematische Sätze und dessen praktische Anwendung.
Das Ziel ist die Vorstellung der ungarischen Methode und eine so detaillierte Darstellung der Schritte, dass die Funktionsweise und das Erreichen maximaler Zuordnungen für den Leser nachvollziehbar wird.
Es wird eine theoretische Erörterung der mathematischen Grundlagen sowie eine beweisgestützte Herleitung der Algorithmus-Logik verwendet, ergänzt durch ein Anwendungsbeispiel.
Der Hauptteil gliedert sich in mathematische Grundlagen, die Entstehung des Algorithmus, die theoretische Herleitung sowie die Anwendung in einem ungewichteten Graphen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen ungarische Methode, bipartite Graphen, Matching, Satz von Berge, Satz von König und Heiratssatz.
Der Satz von Berge beweist, dass ein Matching genau dann maximal ist, wenn kein augmentierender Weg existiert, was die Basis für die Effektivität des Algorithmus bildet.
Das Beispiel dient dazu, einen abstrakten graphentheoretischen Prozess anschaulich zu machen und die praktische Anwendbarkeit zur Optimierung von Zuordnungen zu verdeutlichen.
Er bietet ein Kriterium, um zu bestimmen, ob in einem bipartiten Graphen ein Matching existiert, das alle Ecken einer Teilmenge sättigt.
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