Masterarbeit, 2011
70 Seiten, Note: 3,0
0 Einleitung
0.1 Problemdarstellung
0.2 Zielsetzung, Quellen und Gliederung
1 Prozess des Marketings für Kommunen und Regionen
1.1 Übertragung des privatwirtschaftlichen Marketings auf den öffentlichen Bereich
1.2 Definition des Stadtmarketings
1.3 Bedeutung und Ausmaß des Stadtmarketings
1.3.1 Tourismusmarketing
1.3.2 Standortmarketing
1.3.3 Stadtteil- und Innenstadtmarketing
1.3.4 Verwaltungsmarketing
1.4 Regionalmarketing
1.5 Ziele des Stadt- und Regionalmarketings
2 Wahrnehmung des Standorts
2.1 Das Image
2.2 Identität einer Stadt und Region
2.3 Einfluss der Wahrnehmung auf das Marketing
2.4 Die Corporate Identity
3 Prozess des Stadtmarketings
3.1 Der Verlauf und die Organisation des Stadtmarketing-Prozesses
3.2 Start- und Analysephase
3.3 Leitbildentwicklungsphase
3.4 Umsetzungs- und Kontrollphase
4 Zwischenbetrachtung
5 Marketing für Köln
5.1 Die Großstadt Köln
5.2 Standortanalyse
5.2.1 Köln im Ranking der Städte
5.2.2 Die Kölner und ihr Image
5.3 Leitbild Köln 2020
5.4 Entstehung des Stadtmarketings für Köln
5.5 Kölner Stadtmarketing und seine beteiligten Organisationen
5.5.1 Tourismusmarketing für Köln
5.5.2 Verwaltungsmarketing für Köln
5.5.3 Standortmarketing für Köln
5.5.4 Stadtteil- und Innenstadtmarketing für Köln
6 Regionalmarketing innerhalb der Metropolregion
6.1 Vorstellung der Metropolregion Köln/Bonn
6.2 Regionalmarketing und seine Ziele
7 Perspektiven des Marketings für Köln und die Region
7.1 Gründung von „Business Improvement Districts“
7.2 Kooperation zwischen Stadt und Region
7.3 Gründung einer „Köln Marketing GmbH“
7.3.1 Zukünftige Aufgaben und Ziele
7.3.2 Köln als Marke
7.4 Events als „Zeitmaschinen“
8 Schlussbetrachtung
8.1 Fazit
8.2 Persönliches Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zum Stadt- und Regionalmarketing und analysiert dessen Anwendung anhand des Praxisbeispiels Köln. Ziel ist es, die theoretischen Ansätze auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen, Herausforderungen zu identifizieren und Perspektiven für eine zukunftsgerichtete Entwicklung des Standorts zu erarbeiten.
1.1 Übertragung des privatwirtschaftlichen Marketings auf den öffentlichen Bereich
Seit Beginn der achtziger Jahre wird das klassische Marketing zunehmend auch von Städten eingesetzt. Marketing bedeutet ursprünglich zunächst Unternehmensführung als Marktanpassung, wobei dies die bewusste Ausrichtung aller Aktivitäten des Unternehmens auf den Markt bedingt. Den Unternehmen kommt eine aktive Rolle zu und sie suchen mutmaßliche Nachfragerbedürfnisse, die sie zu erkennen hoffen. Dabei versuchen sie sich gegenseitig bei der Bedürfnisbefriedigung zu überbieten.8 Seit rund 30 Jahren werden Begriffe des traditionellen Marketings, wie Marketing-Mix, Marktorientierung oder Produktpolitik vermehrt auch bei Kommunen angewandt. „Die Leistungskraft einer Kommune muss ähnlich wie die eines Unternehmens unter Berücksichtigung des Wettbewerbs anderer Gemeinden geplant und hergestellt werden.“9 Darüber hinaus wird die Definition der „American Marketing Association“ in der Wissenschaft häufig herangezogen, wenn die Übertragbarkeit des Marketing-Begriffs auf eine Stadt oder Region geprüft wird. Dort heißt es: „Marketing is the process of planning and executing the conception, pricing, promotion and distribution of ideas, goods and services to create exchanges that satisfy individual and organizational objectives.”10 Der Marketing-Begriff kann dieser Auslegung folgend auch auf nicht kommerzielle Bereiche wie Kommunen und Regionen ausgeweitet werden. Im operativen Bereich wird vergleichbar wie im herkömmlichen Marketing von einem so genannten „Stadtmarketing-Mix“ gesprochen. Dieser Stadtmarketing-Mix umfasst die Festlegung von Verkaufspreisen für die einzelnen Bereiche des kommunalen Produktes, die Distribution und die Nutzung aller erforderlichen Instrumente der Kommunikation.
0 Einleitung: Einführung in die Wettbewerbssituation von Städten und die Relevanz von Stadtmarketing.
1 Prozess des Marketings für Kommunen und Regionen: Theoretische Grundlagen und die Übertragung privatwirtschaftlicher Instrumente auf den öffentlichen Sektor.
2 Wahrnehmung des Standorts: Analyse der Bedeutung von Image, Identität und Corporate Identity.
3 Prozess des Stadtmarketings: Erläuterung der Phasen und der Organisation eines Stadtmarketing-Prozesses.
4 Zwischenbetrachtung: Zusammenfassung der Theorie als Übergang zur Praxisanalyse.
5 Marketing für Köln: Untersuchung der aktuellen Marketingaktivitäten und Strukturen der Stadt Köln.
6 Regionalmarketing innerhalb der Metropolregion: Analyse der regionalen Kooperationen am Beispiel Köln/Bonn.
7 Perspektiven des Marketings für Köln und die Region: Diskussion zukünftiger Handlungsfelder und Potenziale wie BIDs und Markenbildung.
8 Schlussbetrachtung: Fazit der Ergebnisse und persönliches Resümee des Autors.
Stadtmarketing, Regionalmarketing, Standortmarketing, Tourismusmarketing, Verwaltungsmarketing, Stadtentwicklung, Corporate Identity, Köln, Leitbild, Metropolregion, Wettbewerbsfähigkeit, Identität, Markenführung, Bürgerbeteiligung, Business Improvement Districts.
Die Arbeit analysiert die Realität und den Anspruch von Stadt- und Regionalmarketing, wobei sie den theoretischen Forschungsstand beleuchtet und die Anwendung dieser Instrumente konkret an der Stadt Köln untersucht.
Zentrale Themen sind die Übertragung privatwirtschaftlicher Marketingansätze auf öffentliche Institutionen, die Bedeutung der Standortwahrnehmung, die Struktur des Stadtmarketingprozesses sowie die regionale Vernetzung.
Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Wissensstand darzulegen und mittels einer Analyse der Stadt Köln aufzuzeigen, wie Städte ihre Attraktivität durch strategische Konzepte steigern können.
Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche, der Auswertung von Fachliteratur und Studien sowie der Analyse von konkreten Marketing-Initiativen und Projekten in Köln.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse des Standorts Köln (inklusive Image und laufender Projekte) sowie eine Untersuchung regionaler Kooperationsmöglichkeiten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Stadtmarketing, Standortqualität, Identität, Kooperation, Leitbildentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit charakterisiert.
Der Autor sieht im Leitbild ein notwendiges, zukunftsorientiertes Instrument für die Stadt, betont jedoch, dass für eine erfolgreiche Umsetzung die Ausrichtung aller Akteure an diesem Leitbild noch gestärkt werden muss.
Der Begriff bezieht sich auf Großveranstaltungen, die als Katalysatoren wirken, um Planungszeiten zu verkürzen, Widerstände abzubauen und Investitionen sowie Infrastrukturentwicklungen in der Stadt zu stimulieren.
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